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EarthCache

Keuperprofil Königsberger Steige

A cache by Azra3l
Hidden : 11/1/2011
In Bayern, Germany
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size: not chosen (not chosen)

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Geocache Description:

Wegstrecke hin- und zurück (von beiden Parkplätzen) ca. 1 Km, kein Rundweg! - Distance there and back (from the parking lots) about 1 Km, no circular route!

Offical Earthcache

 

Keuperprofil Koenigsberger Steige

 

Hier an der Koenigsberger Steige wird ein Großteil der Schichten des Gipskeupers (untere Haelfte des Mittleren Keupers) angeschnitten. Das Profil reicht von den Myophorienschichten bis zum Schilfsandstein. Entlang des Hohlwegs kann man mehr über die meisten Schichten des angeschnittenen Profils lernen. Als die Grabfeld-Formation gebildet wurde lag das Gebiet der Haßberge in einem Bereich, der zunaechst von Sebkha-Sedimenten (vor allem Gips) und danach von Playa-Sedimenten gepraegt wurde. Am Ende des Hohlwegs bietet sich euch ein interessanter und lehrreicher Panoramablick über die Landschaft und ihre geologische Beschaffenheit.

 

Gesteinshaerte und Geomorphologie  

Die unterschiedliche Gesteinshaerte und Verwitterungsresistenz der Gipskeuperschichten ist dafuer verantwortlich, dass sich auffaellige Gelaendestufen mit Steilhaengen und Verebnungen bildeten. Das gilt besonders für die vergleichsweise duennen Kalk- und Dolomitenbaenke der Grabfeld-Formation. Sie praegen zusammen mit Schilfsandstein und Blasensandstein den Trauf am Westrand der Haßberge.

 Gesteinshärte und Geomorphologie

Schichten: Almanache der Erdgeschichte

Die Schichtfolge ist keine zufaellige Aufeinanderfolge von Gesteinen, sondern dokumentiert den allmaehlichen Wechsel der Gegebenheiten an der Erdoberflaeche und somit auch der Ablagerungsbedingungen vor etwa 225 bis 230 Millionen Jahren. Die Gesteine und die in ihnen enthaltenen Tier- und Pflanzenreste liefern den Geologen und Palaeontologen Indizien für die Rekonstruktion der damaligen Verhaeltnisse einschliesslich des Klimas.

 

Acordus-Corbula-Baenke

Ein Komplex aus eckig brechenden dolomitischen Mergeln bilden die obersten Schichten der Myophorienschichten. Der hier zu sehende untere Bereich ist die Corbula-Bank. Der Name ist irreleitend, weil er sich von einer Muschelgattung ableitet, die in dieser Schicht gar nicht vorkommt und auf einer falschen Bestimmung beruht. Der Fossiliengehalt beschraenkt sich hier auf kleine Schuppen und Zaehne von Knorpelfischen. Die aehnliche Acrodus-Bank liegt hier etwa 3,5 m hoeher und ist nicht mehr aufgeschlossen. Ihr Name verweist auf das Vorkommen von Zaehnchen und Schuppen des kleinen Haies Acrodus. Beide Baenke bilden eine Verebnungsflaeche in der Landschaft, die weithin sichtbar ist. Grund dafuer ist natuerlich die relative Verwitterungsresistenz der Dolomitsteine.

 

Die Estherienschichten

Bei den Estherienschichten lassen sich drei Abschnitte anhand ihrer Farbe unterscheiden: Die Unteren Bunten Estherienschichten aus roten oder violetten mergeligen Gesteinen, die Mittleren Grauen Estherienschichten aus schwarzgrauen oder gruenlichen Tonsiltsteinen und die Oberen Bunten Estherienschichten, vor allem aus roten, violetten oder braunen Ton- und Silitsteinen. Dazwischen liegen duenne Baenkchen von Dolomitmergeln. Der Name Estherienschichten leitet sich von Millimetergrossen Blattfußkrebsen aus der Gruppe der Conchostraca ab, die als Estherien bezeichnet werden. Die Klappen dieser Fossilien kommen bisweilen massenhaft auf den Schichtflaechen vor.

 

Die Modiolabank

Die Modiolabank ist die wichtigste Leitbank innerhalb der Estherienschichten. Sie ist eine dolomitische Mergellage („Steinmergel“), die variabel ausgebildet ist und ihren Charakter innerhalb kurzer Entfernung aendert. Hier erreicht sie ihre groeßte Maechtigkeit. Im benachbarten Unfinden finden sich in ihr auffallende Coelestin-Kristalle.

 

Warum „Modiolabank“

Der Name leitet sich von einer Muschelgattung (heute Modiolus) ab, die mit verschiedenen Arten in der Bank vorkommen kann. Suedlich von Koenigsberg wurde z.B. die Art Moldiolus transiens gefunden. Bei Sand am Main wurde in der Modiolabank sogar eine voellig neue Art und Untergattung entdeckt.

 

Der Schilfsandstein

Der Schilfsandstein besteht aus gruenlichen Feinsandsteinen und duennen Tonlagen. Schraegschichtungskoerper und tonige Gesteinspartikel an der Basis sind Zeugnisse der Ablagerung in einem Flusssystem. Eine chaotisch geschichtete Lage etwa in der Mitte ist vermutlich ein Resultat von Erdbebenereignissen.

 

Schilf?

Auch der Name Schilfsandstein beruht auf einem Irrtum. Die Steinhauer hielten die hauufigen Pflanzenreste für Schilfrohr. Tatsaechlich handelt es sich um Reste von teils meterhohen Schachtelhalmen. Heutige Schachtelhalme bleiben krautig.

 

Blick auf den Grossen Hassberg  

An der Tafel „Blick auf den Grossen Haßberg“: bietet sich euch ein wundervoller Ausblick auf die typische Verebnungsflaeche des Gipskeupers. Am Horizont sieht man im Norden den Großen Haßberg, der voellig von Wald bedeckt ist. Er wird vor allem von den Sandsteinen des Sandsteinkeupers und des Rhaets gepraegt. Der Große Haßberg wird an seinem Suedrand von einer bedeutenden Stoerung begrenzt, sodass vor ihm das Hofheimer Becken liegt, in dem Gesteine der Myophorien- und Estherienschichten an der Erdoberflaeche liegen. Wie ein Fremdkoerper erhebt sich daraus das Huegelhaeuschen bei Ostheim, das ein von der Verwitterung herauspraeparierter Vulkanschlot ist.

Die Reliefumkehr am Suedrand des Großen Haßbergs: Die juengeren Schichten des Sandsteinkeupers wurden an der Haßberg-Stoerung bei Eichelsdorf etwa 160 m gegen die Gipskeuperschichten abgesenkt und liegen tektonisch tiefer. Durch ihre Verwitterungsresistenz wurden sie aber von der Erosion herauspraepariert und liegen nun topographisch hoeher.

 Reliefumkehr am Südrand des Großen Haßbergs

Quelle: Tafeln vor Ort

 

 Hier müsst ihr den Aufschluss Messen

Beantwortet bitte folgende Fragen vor Ort und sendet die Antworten an unser Profil.   

 

 Loggen koennt ihr sofort, sollte etwas nicht stimmen, melden wir uns bei euch.

 

 

  • Wie Maechtig ist die bei der Tafel 17a zu sehende Corbula-Bank und die Acrodus-Bank
  • Messt an der Tafel 17a die Maechtigkeit des Aufschluss (siehe Bild)
  • Skizziert an Tafel 17d die Schilfsandsteine links unterhalb neben der Tafel und haengt diese Skizze an euren Log mit an.

 

 Ein Bild von euch am Aussichtspunkt waere schoen, ist aber keine Bedingung zum Loggen.

 

Die Wegstrecke von einem Parkplatz zum anderen ist ca. 1 Km, von Parken 1 geht es beim Hinweg bergauf, von Parken 2 bergab. Dies ist kein Rundweg!

 

 

 

 

 

 

 

 Offical Earthcache

 

Keuper profile Koenigsberger Steige

 

Here at the Koenigsberger Steige, a large part of the layers of gypsum Keuper (lower half of the Middle Keuper) is cut. The profile of the layers ranges Myophorien to the Red Sandstone. Along the ravine you can learn more about the most layers of this profile. As the Grabfeld-Formation was formed the territory of the Haßberge was in a range which were first characterized by Sebkha sediments (mainly gypsum) and then by playa sediments. At the end of the ravine itself offers you an interesting and instructive panorama view over the landscape and its geology.

 

Rock hardness and geomorphology   

The different rock hardness and weathering resistance of gypsum Keuper layer is responsible for that remarkable terraces with steep slopes and paving formed. This is especially true for the relatively thin limestone and dolomite beds of the Grabfeld-Formation. The reed sandstone and the Bladder Sandstonet together shape the eave on the western edge of the Haßberge.

 Gesteinshärte und Geomorphologie

Layers: earth´s almanacs

The layer sequence is not a random sequence of rocks, but documented the gradual change of conditions at the surface and thus the deposition conditions on approximately 225 to 230 million years ago. The rocks and the information of the animals and plants contained in them remains provide clues for paleontologists and geologists to reconstruct the prevailing conditions including the climate.

 

Acordus-Corbula-Bank

A complex of angular dolomitic marls breaking form the uppermost layers of the Myophorien layers. Here in the lower region you can see the Corbula-Bank. The name is misleading, because it is derived from a mussel species that are not found in this layer and is based on an erroneous determination. The fossil content here is limited to small scales and teeth of cartilaginous fish. The similar Acrodus-Bank is here about 3.5 m higher and is no longer open. Their name refers to the presence of shark teeth and scales of small Acrodus. Both benches form a flat surfaces in the landscape that is visible from afar. Reason, of course, the relative resistance to weathering of dolomite stones.

 

The Estherien layers

Layers of the Estherien, three sections differ by their color: The Lower Colorful Estherien layers of red or purple marly rocks, the Middle Gray Estherien layers of black-gray or greenish Tonsilt rocks and the Upper Colorful Estherien layers, especially of red, purple or brown clay and Silit rocks. In between are thin bench of dolomite marls. The name of the layer is derived from the millimeter-sized phyllopods from the group of Conchostraca, known as Estherien. The flaps of these fossils are sometimes en masse prior to the layer surfaces.

 

The Modiolabank

The Modiolabank is the most important guiding layers within the Estherien layers. It is a dolomitic marl layer ("marls"), which is made variable and changes its character within a short distance. Here it reaches its greatest thickness. In Unfinden you can find striking celestite crystals in it.

 

Why "Modiolabank"

The name is derived from a mussel species (Modiolus today), which can occur with different species in the layer. South of Koenigsberg e.g. the type Moldiolus transiens was found. At Sand am Main even an entirely new way subgenus was discovered in the Modiolabank.

 

The reed sandstone

The reed sandstone is made of greenish fine sandstones and thin registers. Cross-bedding and clay body rock particles at the base are evidence of deposition in a river system. A layered chaotic situation around in the middle is probably a result of seismic events.

 

Reed?

Even the name reed sandstone rests on an error. The stonemasons thought the frequent plant remains would be reed. In fact, there are remnants of some meter-high horsetail. Today remain herbaceous horsetails.

 

View of the Großen Haßberg  

At the panel "Blick auf den Großen Haßberg" you were offered a wonderful view of the typical flat surfaces of the gypsum Keuper. On the horizon you can see in the northern the “Großen Haßberg”, which is completely covered by forest. He is mostly influenced by the sandstones of the Keuper and the Rhaetian sandstone. The “Großen Haßberg” is bounded at its southern edge by a significant disruption, so that in front of it is the “Hofheimer Becken” in which lies the rocks of the Myophorien- and the Estherien layers at the surface. Like a foreign body rises the “Huegelhaeuschen” in Ostheim, which is an volcanic vent dissected by the weathering.

The relief inversion on the southern edge of the “Großen Haßberg”: the younger layers of the Keuper sandstone were lowered about 160 m from the Gypsum Keuper layers they are tectonically deeper at the "Haßberg" disruption at Eichelsdorf. Due to their weathering resistance they were dissected by erosion and are now topographically higher.

 Reliefumkehr am Südrand des Großen Haßbergs

Source: panels on the site

 

Please answer the following questions and send the answers to our profile.  Hier müsst ihr den Aufschluss Messen

 

You can log your visit without waiting for our o.k. to log, if something is wrong we will contact you.

 

 

  • How powerful is the “Corbula-Bank” and the “Acrodus-Bank” which could be seen near the panel number 17a?  
  • Please measure the thickness of the digestion near the panel number17a (see picture)
  • Create a sketch on which you can see the characteristic shape of the reed sandstones below the left side of the panel number 17d please add the sketch to your log

 

 A picture of you at the the view point (near panel 18) would be nice, but is not a condition for logging.

 

The distance from a parking lot to the other is about 1 Km, if you use parking lot 1 the way goes uphill, parking lot 2 the way goes downhill. Observe its not a circular route!

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