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Nahe der Stadt, und doch auf dem Land Traditional Cache

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steilamseil: ab ins Nirvana

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Hidden : 9/24/2009
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Willkommen in

Die Gemeinde Anthering liegt im nördlichen Teil des Salzburger Beckens am Rande des Hügellandes zwischen dem Haunsberg und dem Hochgitzen. Im Westen des Gemeindegebietes bildet der Salzachfluss, umgeben von einer ausgedehnten Aulandschaft, die Staatsgrenze zwischen Österreich und Deutschland. Der Ort liegt auf 422 m Seehöhe. Die Gründung Antherings erfolgte zur Zeit der bajuwarischen Landnahme im 6. Jahrhundert. Der Dorfälteste "Antari" lässt sich mit seiner Sippe hier nieder, es entsteht das Dorf "Anthering". Die Ortsnamen mit der Endung auf "-ing " kennzeichnen die erste bajuwarische Landnahme und decken sich meist mit den Siedlungsinseln der späten Römerzeit im Salzach - Saalach - Sur Gebiet. RÖMERFUNDE in Anthering zeigen, dass dieses Gebiet bereits in der Römerzeit - etwa 14 v.Chr. bis 500 n.Chr. - besiedelt war. Römische Landhäuser standen in Schmieding (Gollacken) und in Schönberg.

Wappen

In rotem Schild aufwärtsgekreuzt ein goldener und ein silbener Schlüssel über einem aufgetragenden steinernen Schrannentisch. Während Ort und Kirche 788 in den "Breves Notitiae" genannt werden, lässt sich das Landgericht Anthering erst 1336 nachweisen. In diesem Jahre kaufte es Erzbischof Friedrich III. von Leibnitz von den Herren in Bergheim; es wurde bis zur Vereinigung mit dem Stadtgericht Laufen im Jahre 1476 von erzbischöflichen Beamten verwaltet. Die Fürstpropostei Berchtesgaden war reich mit Gütern bedacht worden und hatte ihren Besitz im Amte Schönberg vereinigt. So sollen der Schrannentisch zum Landgericht und die Schlüssel zu Berchtesgaden eine Beziehung herstellen. Die Gemeinde hat das verliehene Wappen im Siegel zu führen.

Kirche


Schon vor der ersten Nennung des Namens Anthering im Arnonischen Güterverzeichnis (788) stand an der Stelle, wo sich heute die Kirche befindet, ein hölzernes Kirchlein, wie die Pfostengruben und die dazugehörigen Keilsteine auf der ehemaligen Römersiedlung beweisen. Einige Gräber im Inneren der Kirche, darunter auch ein Steinkistengrab eines Kindes, gehören ebenfalls in den Zeitabschnitt des 8. Jh.s. Etwa um 800 (Zeit Karls des Großen) errichteten unsere Vorfahren die zweite Kirche, ein bereits aus Steinen gemauertes Bauwerk. Dieses karolingische Gotteshaus stand ungefähr 400 Jahre, bis es um 1200 durch einen Neubau im romanischen Stil ersetzt wurde. Vermutlich in der zweiten Hälfte des 13. Jh.s baute man an der Westseite des Kirchenschiffs einen Turm. Die heutige Kirche, aus der gotischen Bauperiode, ist um ca. 1450 von Grund auf neu erbaut worden und ist nicht, wie man bisher glaubte, ein Erweiterungsbau des romanischen Gotteshauses. Vom Vorgängerbau blieb nur der romanische Turm stehen, dieser wurde aber erhöht und mit einem achteckigen spitzen Turmhelm gekrönt.
Maunzteufel

DER MAUNZTEUFEL VOM HAUNSBERG


Die Gesichtszüge des Maunzteufels spiegeln das Bild eines traurigen, gleichgültig wirkenden und seinem Schicksal ergebenen Menschen in Gefangenheit wider. Es ist nun Aufgabe der Gemeinde Anthering als nunmehrige Besitzerin dieser Skulptur, einen Aufstellungsort festzulegen, der dem Schicksal dieses menschlichen Wesens - das mit dem Teufel nichts gemein hat - gerecht wird und ihm, wenngleich nur mehr in Stein, jenen Stellenwert zuzumessen, den ihm die menschliche Gesellschaft vor 470 Jahren verwehrt hat.

(Text Salzburger Bildungswerk / Anthering)

Die Skulptur wurde übrigens vom Bergheimer Steinmetz Raimund Fuchs hergestellt.
(www.lebenmitstein.at)



Wenn ihr diesen Cache gefunden habt, dürfte "GC1Z6EQ Twin Search" von Antheringer auch kein Problem mehr sein!


Additional Hints (No hints available.)