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Daz wurzmahtig Wib zu Altenvyhlen Mystery Cache

This cache has been archived.

Die durstigen Zwei: Platz für neue Gedanken :-)
Vielen dank allen die dieses Cache besucht haben.
MFG DD2

Nachtrag:
Warum wir nun doch archiviert haben.
Der Cache musste komplett neu aufgelegt werden.
Alle Stationen waren marode - eigentlich passend zur Geschichte, jedoch unerwünscht bei einigen "Ich-mag-kein-altes-Zeug-anfassen"-Cachern.

Die Überlegung, die alten zerfallenen Holzdosen gegen modernes Plastikzeugs auszutauschen, haben wir kurzfristig verworfen, weil Sven eine Idee für einen eigenen Cache hatte, der gut in die Gegend passte.

Manchmal ist es einfach besser, der eigenen Sache treu zu bleiben und Dinge original zu be- oder gehen zu lassen.
In diesem Sinne nochmals danke an alle, die sich der Geschichte gewidmet haben.

TJ.

This entry was edited by Die dreisten Zwei on Sunday, 23 January 2011 at 04:28:31.

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Hidden : 12/6/2008
Difficulty:
3.5 out of 5
Terrain:
3.5 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:

Nachtcache ca. 4,5 km; Summe Steigungen ca. 150 m - Gefälle dito.

Bitte nicht bei oder nach Schneefall aufsuchen!!!

[Kurzversion für Lesefaule:]
Alte Kräuterfrau wird aus Mißgunst via Intrige der Hexerei beschuldigt und im Hexenweiher ertränkt.
Die Schwester (Hexe) taucht ein Jahr später auf und rächt sich am Umland mittels eines Rituals.
Betroffene Einheimische erbittet Hilfe per Brief, der wohl nie ankam!?
Die Geschichte liegt lange zurück und wäre bestimmt vergessen, wenn der Brief nicht auf einem Dachboden gefunden worden wäre. Wenn Du wissen willst, ob an der Geschichte etwas Wahres dran ist, nimm die Listning, Zeichnung, Alphabet, erweitere Dein Grundwissen, mach' Dir einen Reim drauf und folge der Spur...

***
[Extended Version - Authors-Cut]

Lieber G.,

neulich kramte ich auf dem Dachboden meiner Urgroßmutter herum und fand eine uralte Ledermappe. Sie beinhaltete einige Dokumente - unter anderem auch einen Brief und eine Zeichnung. Den Inhalt des Briefes sende ich als Abschrift mit.

Hexerei am Hübender - naja...
Eher unwahrscheinlich - jedoch die Zeichnung passt schon in die Gegend.
So habe ich spaßeshalber ein Koordinatengitter über die Zeichnung gelegt und sie mit den heutigen Wegen vervollständigt. Auch diese sende ich Dir mit.
Nur kann ich von hier der Sache nicht nachgehen, aber vielleicht kannst Du Dir ja einen Reim drauf machen. Ich hoffe, dass Du über das NOTWENDIGE GRUNDWISSEN verfügst.
Solltest an der Geschichte etwas dran sein, schreib mir bitte.

Viele Grüße aus Neuseeland sendet in die alte Heimat
C.

Anlage 1 - der Brief
***[Brief-Anfang]***

Werter Phileas,

ich hörte, Ihr seid beschlagen auf dem Gebiet der Flüche und schwarzmagischen Rituale. Nun liegt es an mir, Eure Hilfe zu erbitten, denn ich erwarte ein Kind und Bange um dessen Gesundheit.

Kurz bevor meine Großmutter starb, vertraute sie mir eine abstruse Geschichte an, die sich in den Wäldern am Hübender zugetragen haben soll:
Man erzählt im Dorfe, dass dort im Walde Anfang des letzten Jahrhunderts eine Kräuterfrau in eine einsame Hütte zog und ebendort recht einsam lebte.

Als jemand im Dorfe krank wurde schickte man nach der Pfarrei, den Heilkundigen zu holen. Er schröpfte und ließ den Kranken zur Ader, aber helfen konnte er ihm nicht. Während er mit der letzten Ölung begann, schickte ein beherzter Nachbar nach der Kräuterfrau. Die kam dann, besah sich den Kranken und zog in den Wald, die notwendigen Zutaten zu suchen. Aus denen bereitete sie einen starken Sud, den der Kranke trinken musste.
Als Bezahlung nahm sie nur eine warme Mahlzeit für's Kommen und 10 Scheit Feuerholz wegen des Winters.
Nach 10 Tagen, war der Kranke vollends genesen.
So wurde sie mit der Zeit immer öfter gerufen und jedesmal war ihr Tun von Erfolg gekrönt. Das sprach sich weit über die Ortsgrenzen herum und nach einiger Zeit schickte niemand mehr nach dem Heilkundigen . Der Geistlichkeit und dem Heilkundigen vor allem war sie darum ein Dorn im Auge.

Obwohl die Menschen in der Umgebung arm waren, und oftmals ihren Zehnten kaum bezahlen konnten, lagen seitdem dauernd Gaben vor der Tür der Kräuterfrau. Mal Backwerk, mal Räucherware, zuweilen auch Obst oder Feuerholz; Hungerleiden und frieren musste sie nicht.

Nun muss man wissen, dass die Jagd in den Ländereien um Homburg und Bieberstein nur den Burgherren und ihren Edelleuten erlaubt ist. Wilderei wird und wurde hart bestraft. In den Wäldern lebten zwar einige Vogelfreie, doch durften diese sich von den Schergen der Grafen nicht erwischen lassen.
Einen jener Rechtlosen warb man an, um des Grafen schönsten Hirsch zu töten. Die Teile des Hirsches sollte er mit geheimnisvollen Zeichen bemalt im Wald ablegen - dort wo die seltensten Kräuter wuchsen...
Der Plan ging auf. Als des Grafen Jagdgefolgschaft die Überreste des Hirsches fand, war die vermeintlich Schuldige nach Deutung der Zeichen durch die Geistlichkeit schnell ermittelt und im Hexenweiher ertränkt...
Einige Wochen später wurde der Rechtlose wegen eines anderen Wildereideliktes gefasst und auf dem Galgenberg hingerichtet.

Es ging ein weiteres Jahr ins Land, da befiel das Wild in den Ländereien eine geheimnisvolle Krankheit.
Auch das Vieh in den Ställen gedieh nicht mehr und das Getreide verdorrte auf den Feldern.

Auch erzählte man sich, einer hätte in den Wäldern eine alte Frau getroffen, die dort nach ihrer Schwester, die der Beschreibung nach jene Kräuterfrau gewesen sein soll, suchte.
Hager soll sie gewesen sein, schwarz gekleidet und einen unheimlichen Blick soll sie gehabt haben und keines Tieres Stimme soll in Ihrer Nähe zu hören gewesen sein.

Seitdem werden in den hiesigen Ländereien viele kranke Kinder geboren, manche sterben noch im Kindbett.
Großmutter meinte, sie wisse, was geschehen sei. Sie hatte in den Resten der Hütte bei der Pilzsuche ein merkwürdiges Dokument gefunden und vermutete, dass die Hexe das Land mit einem Fluch belegt hat. Sie hat mir das Dokument hinterlassen, in der Hoffnung, dass ich irgendwann jemand finden möge, der mittels dieser Informationen den Fluch brechen wird.

Ich sende Euch eine Abschrift mit, in der Hoffnung Ihr seid der Runen mächtig und erbitte nochmals inständig Eure Hilfe.

In ewiger Dankbarkeit
Syphilia von Wyhl

***[Brief-Ende]***

Die Zeichnung

Der Fluch

Das Runenalphabet

Das Grundwissen ... geändert 12.01.2009 - hier hatte der Fehlerteufel zugeschlagen


Bitte keine Hinweise zu den Stationen ins Log.
Viel Spaß bei der Suche wünschen

Die Dreisten Zwei

... die betonen möchten, dass diese Geschichte jeglicher historischer Grundlage entbehrt und als reine Fiktion quasi aus dem Hut gezaubert wurde.


Anmerkung aus gegebenem Anlass:
An Station 1 befindet sich eine offensichtlich private Reflektorstrecke, die im Nichts endet. Sie hat nichts mit dem Cache zu tun. Wir haben darum unsere weißen Reflektoren (außer an Stage 3 !) gegen runde schwarze 12mm-Reflektoren ausgetauscht. Diese reflektieren weiß und strahlen im kleinen Winkel zurück. Haltet darum die Taschenlampe in Kopfnähe.

Auch gibt es hier jetzt einen Notfallmikro, falls die erste Station abhanden kommt oder unleserlich ist.

2009-09:
Weitere Notfallmikros befinden sich im Umkreis von ca. 5 m von Station 3 und 4.


Additional Hints (Decrypt)

[Station 1 - Notfallmikro:] arebgxrysre vrjm - qnet sarhs nzzbx ervi av ergrz tvmsarhsqahahra

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)