English (German below)
The Randeck Maar You find the Randeck Maar in the northern part of
the Swabian Alb in SW-Germany and is about 17 million years old. In
this time there were many vulcans in this part of Germany. The
magma was waiting under the surface for the opening of a cleft and
was pressed to the surface. In a short distance to the surface it
meet water. The result were eruptions. In an area of about 2000
square kilometers there are known more than 350 of these chimneys.
And the biggest of them is the "Randeck Maar" with a diameter of
1,2 km. Afterwards a lake was formed in the caldera with a deep of
about 100-130m. This lake existed for some million years.
The Randeck Maar provides very important data on the vegetation,
fauna and climate during the Early Miocene (17 my ago). The
laminated deposits of a former crater lake yield a rich fossil
flora and fauna.
Look for the new logging-details starting on October 13th,
2006!
For logging you must take picture of the maar with your GPS and
the coordinates. When you look to the norths you can see another
vulcanic relict: a mountain. To log you must tell me per email (NOT
IN THE LOG!) also the name of this mountain and tell me, at wich
time it was an active volcano!
German
Das Randecker Maar Das Randecker Maar liegt am Nordrand der
Schwäbischen Alb und es entstand vor ca. 17 Millionen Jahren.
In dieser Zeit kam es auch im Gebiet der Schwäbischen Alb zu
starker Vulkantätigkeit. Das Magma wartete unten im Erdmantel
bis sich die Spalten öffneten. Als sich die Spalten
geöffnet hatten, floss die glutflüssige Magma nach oben.
Kurz vor der Erdoberfläche traf sie auf Grundwasser und es kam
auch in Verbindung mit den in der Magma enthaltenen Gasen, zu
heftigen Eruptionen. In einigen Gebieten von ca. 2000kM2 um
Holzmaden herum, wurden über 350 solche Schlote entdeckt. Der
größte Schlot ist das Randecker Maar mit 1,2km
Durchmesser. Die Schlote wurden durch Asche, kleine Lavasteine und
Trümmer nach der Eruption verstopft. Beim Randecker Maar sank
die innere Schlotfüllung (Tuff) hinunter. Durch den
wasserundurchlässigen Verschluss konnten die
Niederschläge nicht mehr versickern. Dadurch entstand ein
Süßwassersee mit einer Wassertiefe von 100-130m. Es wird
vermutet, dass der See später nahezu vollständig mit
Ablagerungen (Sedimente) aufgefüllt wurde. Im Eiszeitalter
wurde der Ausgang zum Zipfelbach durch Hangrutschungen ca. 35 m
hoch verschlossen.
Das Randecker Maar ist eine herausragende Lagerstätte von
Fossilien.
Achtung, neue Logbedingungen ab 13.10.2006!
Zum Loggen musst Du ein Bild mit Deinem GPS und dem Maar machen.
Wenn Du nach Norden schaust, siehst Du ein weiteres vulkanisches
Relikt: einen Berg. Teile mir per Email mit, wie dieser Berg
heißt und wann er vulkanisch aktiv war!