Burger Sagen: Marientränke Traditional Cache
Anhalto: Leider wurde durch den Owner des Caches bis heute nicht auf DNF-Logs, "Needs Maintenance"-Logs und/oder das "Needs Archived"-Log reagiert. Deshalb erfolgte heute die endgültige Archivierung dieses Caches.
Wenn du an dieser Stelle wieder einen Cache platzieren möchtest, kannst du selbstverständlich gern ein neues Listing zum Review einreichen.
Viele Grüße,
Anhalto - Volunteer Reviewer in Deutschland/Germany
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Burger Sagen: Marientränke
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (small)
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Ein Cache zu einer Burger Sage.
Irgendwo in der Nähe hat sich folgendes zugetragen:
Einst lebte ein wunderschönes Mädchen in Burg, mit dem Namen Marie. Sie stammte aus einem reichen Elternhaus. Aber wo Not und Elend zu Hause waren, half sie gern. Als sie an einem Abend nach Hause kam, lag vor ihrer Tür ein Bündel. Sie überlegte, was sie wohl mit dem Bündel machen sollte. Plötzlich hörte sie ein leises Wimmern. In den Tüchern fand sie ein Baby. Marie badete und wickelte es und suchte nun nachen irgendwelchen Zeichen, die vielleicht über die Herkunft des Kindes berichten können. Da sie nichts fand, nahm sie an, dass es wahrscheinlich sehr arme Eltern waren. Marie kümmerte sich täglich um das Baby, aber es wurde immer schwächer, bis es an einem Morgen tot im Bettchen lag. Marie schrie vor Schmerz laut auf, so dass die Nachbarn herbeigelaufen kamen und das tote Kind sahen. Schon am anderen Morgen erzählten die Bösen Klatschweiber von Burg überall in der Stadt, Marie hätte das Kind wahrscheinlich selbst getötet. Schließlich kamen Knechte und holten Marie ab. Sie wurde in den Hexenturm geworfen und erhielt nur Wasser und Brot. Täglich kam der Henker zur ihr, schlug sie mit einer Hundepeitsche und zwickte sie mit einer glühenden Zange. "Gestehst du nun, dass du das Kind umgebracht hast?" fragte sie der Henker. Marie sagte: "Nein, nein, ich habe es nicht getan." Nach einer Woche kam der Henker mit einer siebensträhnigen Peitsche und legte ihre Daumen noch zusätzlich in einen Schraubstock. Vor Schmerz nicht mehr aushaltend, rief Marie: "Ja, ich habe das Kind erwürgt." Nun brachte das empörte Volk Marie vor das Schartauer Tor zu einem Teich, steckte sie in einen Sack und ließ sie so lange unter Wasser tauchen, bis kein Geist mehr in ihr war. Später stellte sich heraus, dass Marie unschuldig war. So heißt diese Stelle bis heute "Marientränke".
Wo genau diese Stelle ist, weiß heute niemand mehr. Am Bahnübergang heißt die Vorfahrtsstraße "Marientränke".
Additional Hints
(No hints available.)
Treasures
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