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Multi-cacheLudwig 7. - Die Baskenmütze

A cache by LM1984     Hidden: 3/29/2008

Size: Size: Regular (Regular)     Difficulty: 2 out of 5     Terrain: 1.5 out of 5 (1 is easiest, 5 is hardest)


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In Baden-Württemberg, Germany

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Parken N 47° 34.948 E 007° 36.750

Start N 47° 34.85 E 007° 37.015

 

 

 

Ludwig 7. - Die Baskenmütze

 

Die Idee zu diesem Cache basiert auf dem Buch „Die Baskenmütze“ von Hans Blickensdörfer

Die Route zeigt einen Ort der damals eine wichtige Rolle spielte. Sie lässt dich das Geschehen jenes Sonntags im Oktober 1946 nachempfinden.

 

Das Buch erzählt die wahre Geschichte einer abenteuerlichen Odyssee über die Grenzen dreier Länder, durch Gefängnisse und Stacheldrahtverhaue, in der jedoch List und Lebenswille jeden Rückschlag überwinden.

Es ist die Geschichte eines Soldaten, der 1945 um der russischen Gefangenschaft zu entkommen, über die Elbe flieht. Auf Irrwegen gelangt er nach Frankreich, wird der Spionage verdächtigt und kommt ins Gefängnis. Immer wieder versucht er zu fliehen. Jedes mal wenn er wieder gefangen genommen wird, schert man ihm den Schädel. Aber dank seiner Baskenmütze kann er bei der nächsten Flucht wieder eine Zeitlang unentdeckt bleiben.

Als Zwangsarbeiter auf einem Bauernhof im französischen Jura gelingt ihm schließlich 1946 die Flucht über den Doubs in die Schweiz, wo er Verwandte hat. Mit Hilfe seines Onkels Fredy gelangt er und ein Mitflüchtling nach Basel.

 

...ein Sonntag im Oktober 1946

 

---Basel: Nur ein paar Zentimeter von dem großen Strich entfernt, den die Weltgeschichte gezogen hatte.

Der Plan stand fest: An einem Sonntag Abend im Oktober 1946 sollten sie die Dämmerung abwarten. Dann mit der Trambahn nach Riehen, Spaziergang durch die langen Erlen und - Grenzübertritt

Fredy legte eine klobige Stahlschere auf den Tisch. Fast einen halben Meter lang. „Euer Werkzeug für den Stacheldraht.“

„Ist so viel Draht an der Grenze?“

„Leider. Es ist kein eigentlicher Zaun, sondern ein Streifen aus mannshohen Rollen in einer Breite von mindestens zwanzig Metern. Aber mit der Schere schafft ihr´s in ein paar Minuten.“

Während Fredy mit Conny bei einem Glas Wein sitzt, gehe ich hinauf zum Münster. Ich schaue auf den Rhein hinunter. Ein schwarzer Menschenstrom wälzt sich an diesem Samstagabend über die Wettsteinbrücke. Bürger, die ihr Wochenende genießen, mit Geld in der Tasche, das noch vor dem ersten Weltkrieg geprägt wurde. Drüben hinter dem Badischen Bahnhof und dem Stacheldraht, gibt es nur wertlose Papierfetzen. Schnittpunkt zwischen Wohlstand und Chaos. Morgen Abend werden wir den Draht zerschneiden.

Als ich ins Haus zurückkomme, wird nicht mehr viel geredet, auch am Sonntag nicht. Beunruhigend ist nur Connys Nervosität. Er kriegt noch einen Schnaps, während ich Drahtschere, Rasierzeug, ein paar Tafeln Schokolade und Zigaretten in eine alte Aktentasche packe. Sie ist unser einziges Gepäckstück. Ganz unten liegt die alte Baskenmütze von Alphonse, von der ich mich nicht trennen kann.

Es ist schon fast dunkel, als wir in die Tram nach Riehen steigen. Als wir in den Langen Erlen ankommen, ist es Nacht. Aber noch sind Leute unterwegs auf dem Sandweg, der an dem Flüsschen entlangführt. „Auch auf der anderen Seite ist so eine Weg“ flüstert Fredy. ---

 


Versetze dich in den Oktober 1946

 

 

Parken kannst du bei N 47° 34.948 E 007° 36.750.

Gehe nun zum „Hooseschysser“ bei N 47° 34.855 E 007° 37.015

Folge dem Weg weiter bis zum „Gluschti“ nun bist du auf dem Weg, den Fredy meinte.

 

Gehe nun diesen Weg ca. 215m flussaufwärts.

 

---„Und dann kommt gleich der Stacheldraht. Jede Stunde fahren die Grenzer auf dem Velo eine Doppelstreife. In zehn Minuten kommen sie. Dann müsst Ihr die Schuhe ausziehen und durch den Fluss waten. Ihr habt eine volle Stunde Zeit, aber ihr werdet sie nicht brauchen. Auf alle Fälle warte ich hier im Gebüsch.“

Pünktlich wie die Schweizer Eisenbahn radeln drüben die beiden Grenzer vorbei. Wir stehen im Fluss. Es geht ganz leicht, da ist schon das Ufer. Im dünnen Gras liegend trocknen wir uns ab und schlüpfen wieder in Schuhe und Strümpfe.---

 

Wenn du die 215m flussaufwärts gegangen bist (Schuhe und Strümpfe brauchtest du ja nicht ausziehen), dann schleiche links den Pfad durch den Wald.

Du kannst einfach durchlaufen. Hans und Conny mussten sich hier den Weg nun mit der Drahtschere erst bahnen.

 

--- Die Drahtschere schneidet fast geräuschlos, aber je weiter wir uns in dieses metallene Gestrüpp hinein wühlen, um so dichter wird es. Nach zehn Minuten ist immer noch kein Ende abzusehen. Nach einer Viertelstunde machen wir eine Pause.

Endlich werden die Rollen spärlicher. Man kann im Zickzack zwischen ihnen durchkriechen in eine steinige Wiese.---

 

gehe nach dem Pfad rechts den Weg (hier war damals alles voll mit Stacheldraht) entlang bis zum einem Stein auf dem eine 19 steht. Biege links in den Trampelpfad über die Wiese ab. (Schreib dir auch die Jahreszahl auf, die auf dem Stein steht)

 

---Die Frage ist, ob hier es Grenzer gibt. Südbaden gehört zu Frankreichs Besatzungszone, und wenn uns jetzt ein Franzose schnappt, sind wir die größten Narren, die sich je durch einen Stacheldraht gequält haben.

Zehn Minuten liegen wir in einer Mulde. Nichts rührt sich. Und dann schleichen wir links am Tüllinger vorbei nach Brombach... ---

 

Du bist jetzt in der französischen Besatzungszone. Keine Angst, du musst nicht bis Brombach laufen. Der Trampelpfad über den du kommst, mündet in einen Weg. Folge diesem nach rechts bis zu eine Brücke. Gehe über die Brücke und schau dich um. Wichtig ist zu wissen, wie hoch du über dem Meeresspiegel bist.

 

Möglicherweise hat Hans in jener Nacht auf seiner Flucht mit Conny nochmals eine Pause abseits der Grenze gemacht und bei

 

N 47° 35 (Jahreszahl auf dem Stein – 1765)

E 007° 37 (m ü NN + 143)

 

etwas liegen lassen.

 

Bitte lass zusammen, was zusammen gehört – vielen Dank!

 

Um zurück zu kommen, gehe den breiten Weg weiter Richtung NW bis zum Ende und dann links. Da geht es dann wieder zurück Richtung Start.

Hinweis: Nimm deine Papiere mit, sonst ist dein Grenzübertritt auch illegal. Und gehe am Tag. Nachts ist der Grenzübertritt auch heute eine verbotene Sache. Damals waren es Velo-Doppelstreifen, heute haben die Grenzer Nachtsichtgeräte.


 


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(Decrypted Hints)

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"Die Baskenmütze"

französische Besatzungszone

Grenzverlauf

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 February 2 by Glatze (337 found)
Entlich wieder einmal ein Mittag bei dem es nicht schneit oder regnet.
So hat mich Cache.Mike angefragt ob wir wieder einmal die Mittagspause zum cachen nutzen wollen.
Wir wollten und haben die Runde sehr genossen.
TFTC
Glatze

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 February 2 by Cache.Mike (790 found)
Mal wieder eine Runde in der Grün 99

Netter Spaziergang mit Glatze zusammen und mit eisigen Händen die grosse Box gehoben

Danke für die tolle Runde

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 January 13 by streuner28 (260 found)
Heute auf kleiner Schneerunde auch diesen schönen Cache gehoben.
Der Weg war gut zu finden und das Final konnte sich trotz Schnee nur kurz verstecken...

Danke für diese schöne Runde !

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 December 29, 2009 by klunkerbunker (39 found)
Den Kommentaren von chocolatchat und laami Änte ist nichts hinzuzufügen... ;-)
TFTC

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 December 29, 2009 by Chocolatchat (32 found)
Unser letzter heute. Bei einer heissen Schokolade liessen wir uns zuvor von laami Änte (merci für d' Iladig) die Geschichte zum Cache erzählen.Dank "Stalldrang und Harndrang" meiner Mitcacher am Schluss schnell gefunden.
Ein schöner Cache, Danke!
chocolatchat



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Last Updated: 2/2/2010 6:45:12 AM (GMT-08:00) Pacific Time (US & Canada) (2:45 PM GMT)
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