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Essen Katernberg: Kokerei Zollverein Multi-Cache

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sp_do: Der Cache hat seine Pflicht und Schuldigkeit getan. Danke für die zahlreichen Besuche und die großartigen Rückmeldungen. Eventuell noch vorhandene TBs werden anderswo wieder ausgesetzt.

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Hidden : 4/21/2006
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:

Von der Kohle zum Koks im Schatten monumentaler Industriearchitektur

Hintergrundinfos

Die Kokerei veredelt Steinkohle, bevor sie zur Stahlgewinnung im Hochofen eingesetzt wird. Kokerei Zollverein arbeitete im Verbund mit Schachtanlagen der Zeche Zollverein. Sie wurde 1957-1961 nach Plänen des Architekten Fritz Schupp errichtet, der dreißig Jahre zuvor auch die übertägigen Anlagen des Schachts XII geplant hatte.Es wurde eine Kokerei der Superlative – eine der größten und modernsten in Europa.

Wenige Jahre nach ihrer Stilllegung Anfang der 1990er Jahre erwarb die „Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur“ die Schachtanlagen und Kokerei Zollverein. Aus einer „verbotenen Stadt“ entwickelt sich seitdem eine Mischung aus Museum, Gründerzentrum, Kunstinstallation, Park und Biotop.

Besonders reizvoll ist die Tatsache, dass die gesamte Anlage nicht vor sich hinrostet, sondern in einem schicken 30er-Jahre-Rot gehalten ist. Seit 2001 stehen die Kokerei und die benachbarten Schächte 1/2/8 und XII unter Denkmalschutz und sind seit 2002 als Weltkulturerbe bei der UNESCO registriert.

Technische Hinweise

Alle Strecken sind kinderwagentauglich. Das Gelände ist Tag und Nacht öffentlich zugänglich und von Wegen durchzogen. Für das Finale ist eine Taschenlampe hilfreich.

Erstausstattung (ab 16.3.2007): LKW, Pistole, Mausefalle, Jonglierball, Schlüsselband, Panther, Würfel, Textmarker, Flaschenöffner, Murmeln.

Parkmöglichkeit an der 1. Station.

Gesamtlänge: ca. 3,5 km
Gehzeit: 1.30h

letzte textliche Verbesserung: 3.10.08 (neue Aufgabe für Station 6)
letzte Cachekontrolle: 16.5.08

1. Station: N 51°29.390’ // E 007°02.455’

Hier beginnt der Weg der Kohleveredelung. Von deinem Standpunkt aus siehst du ein gigantisches Schienenfahrzeug mit gigantischer Spurweite, das für die Zwischenlagerung der Kohle af dem Weg von der benachbarten Zeche in die Kokerei sorgte.

a= _______ Erste Ziffer der Summe aus den Buchstabenwerten der sechs Buchstaben des Herstellernamens, einer Firma aus Dortmund, wobei A=1, B=2,...,Z=26

 

2. Station: N 51°29.a13’ // E 007°02.(a-1)75’

Zollverein war nach ihrem Ausbau in den 1970er Jahren eine der größten und modernsten Kokereien in Europa. Bis vor wenigen Jahren verarbeiteten die 800m langen Ofenbatterien täglich 10.000t Kohle.

b = ____ Dritte Ziffer aus der vierstelligen Jahreszahl der Stilllegung.

c= _______ Anzahl der Tonnen Koks, die jeder der über 300 Koksöfen bei durchschnittlichem Betrieb nach 1973 täglich produzierte. Verwende von der zweistelligen Zahl nur die erste Ziffer.

 

3. Station: 5 m Entfernung von der 2. Station

Inzwischen sind Zollverein und andere brachliegende bergbauliche Anlagen Biotope für Pioniergewächse. Neben den Kaninchen waren es vor allem die Birken, die die ungenutzten Flächen nach der Stillegung sofort in Beschlag nahmen. Seit einigen Jahren hat der Sommerflieder jedoch die Birke als Pioniergewächs abgelöst, auch auf den ehemaligen Gleisanlagen der Kokerei Zollverein.

d= ______ Seit wieviel Jahren ist der Sommerflieder ein verbreitetes Pioniergewächs auf den Zechenbrachen? Verwende die zweite Ziffer des auf der Tafel genannten Werts.

 

4. Station N 51°29.(b-a-c)3a` // E 007°01.bb5’

Die Koordinaten verweisen auf ein Bauwerk, in dem die Kohle auf dem Weg vom Bahnhof (hinter der Kokerei) in den Koksofen in schwindelnder Höhe im rechten Winkel ihre Richtung wechselt.

e= _______ Halbe Anzahl der Schrauben, die das gesuchte Bauwerk am Boden festhalten.

 

5. Station N 51°29.cbe’ // E 007°02.(b-e)17’ (180m von der 4. Station entfernt)

Die „weiße Seite“ der Kokerei, auf der du dich befindest, verarbeitet alle Nebenprodukte. Dabei handelt es sich um Teer, Rohbenzol, Schwefel, Ammoniak und Schwefelsäure, die aus dem Kokereigas abgeschieden werden. An den angegebenen Koordinaten findest du die Salzverladung, in der das erzeugte Ammoniaksalz auf Reisen geschickt wurde.

f=________ Erste Ziffer aus der Anzahl der Löcher in jedem der beiden Regenabflüsse an der Eisenbahn-Waage.

 

6. Station 51°29.3da’ // E 007°0f.ef(e-f)’  (340 von der 5. Station entfernt)

Über sechs Schlote direkt an den Ofenbatterien wurden nicht verwertbare Abgase abgeführt. Die Koordinaten befinden sich in unmittelbarer Nähe von einem besonders großen Exemplar. Was befindet sich hier außerdem? Rechne mit dem zutreffenden Wert für "G" weiter.

Gasometer G = 10
Prellbock G = 30
Schwimmbad G = 60
Verladekran G = 80

7. Station 51°29.3fe’ // E 007°0f.efa’

Von der Maschinenseite der Kokerei, auf der die Drückmaschine zum Leerdrücken der Öfen steht, sind es nur wenige Meter auf die Koksseite, auf der fertige Koks in den Löschwagen fällt. Im Ofen selbst, dem du auf dem Weg von der 6. zur 7. Station besonders nahe kommst, wird die Kohle rund 20 Stunden lang unter Luftabschluss bis zu 1.400°C erhitzt.

An den angegebenen Koordinaten findest du in der Löschgleishalle die Lokomotive, die einst den fertigen Koks unter die Löschtürme in deinem Rücken schob. Damit ist die Koksherstellung übrigens fast beendet. Der Kokskuchen musste nur nach Größen gesiebt werden, dann war er bereit für die Verwendung zur Stahlerzeugung im Hochofen.

h = ______ Multiplikation aus vorn aufgebrachte Betriebsnummer der Lok und der Anzahl ihrer Achsen.

 

8. Station N 51°29.(g+e-f)d' // E 007°01.bha'

In einer Umlenkrolle findest du einen Mikro (das ehemalige Finale) mit leuchtend gelbem Deckel.

l= _______ (steht in der Dose)

 

9. Station’, N 51°29.a[h/c]e’, E 007°02.fah'

Es gab zwei Wege, die Kokerei mit Kohle zu versorgen. Entweder kam das Material direkt von der wenige hundert Meter entfernten Zeche Zollverein oder sie wurde in Zügen herangeschafft. Seit der Schließung der Zeche Zollverein 1986 war die Schiene der einzige Versorgungsweg für die Kokerei.

Nahe der Koordinaten findest du einen Verladepunkt, an dem die von außerhalb angelieferte Kohle von der Eisenbahn auf Förderbänder gelangte. Ein einfaches Stahlfachwerk trägt das Gebäude, das mit Backstein ohne tragende Funktion aufgefüllt wird. Es war das Ziel des Architekten Fritz Schupp, mit seiner kubischen, streng rechtwinkligen Formensprache Ordnung und Monumentalität zu vermitteln.

i= ______ Zahl neben der Kunstinstallation, die dem Verladeschuppen unmittelbar benachbart ist, minus 1.

 

10. Station N 51°29.(e-a)i(e-i)’ // E 007°02.(i-h+c)bc'

An den angegebenen Koordinaten steht ein stählernes Objekt.

k= _______ Anzahl der Scharniere einer Tür im obersten Geschoss.

 

11. Station / Finale N 51°2b.(k+l-f)(h-f)(k-c)’ // E 007°0(i-c-l).(g+h)e’

In einem für eine Industrieanlage zünftigen Versteck findest du den Cache. Eine Taschenlampe ist hilfreich. Bitte die filigrane Tarnung beim Zurücklegen wieder herstellen.

Auf dem Rückweg zum Parkplatz du dir doch eigentlich eine Belohnung im Kokerei-Café (N 51°29.430’, E 007°02.328’) verdient, findest du nicht?

Additional Hints (No hints available.)