Der Plan zum Bau eines solchen Turmes wurde etwa 1930 gefasst. Der
damalige Vorsitzende des Sollingvereins, Bernhard Wahl, Konrektor
der Sollingschule, wusste die Mitglieder für dieses Projekt zu
begeistern. Man erwartete von einem solchen Turm einen positiven
Einfluss auf den Fremdenverkehr in Uslar und Umgebung.
Damals wollte man den Turm als Holzgerüst hoch auf dem 491
Meter hohen Steinberg bei Vahle bauen. Später entschied man
sich für den 444 Meter hohen Strotberg bei Sohlingen. Am 30.
August 1932 stellte der Vorsitzende Bernhard Wahl an den
Kreisausschuss in Uslar den Antrag, dem Sollingverein Uslar einen
Zuschuss von 3000 RM zum Bau des geplanten Aussichtsturms zu
gewähren. Die gesamten Kosten belaufen sich auf 3582 RM, wobei
vorausgesetzt wird, dass die erforderlichen Wegebauten durch den
Freiwilligen Arbeitsdienst ausgeführt werden können.
Am 6. September 1933 wandte sich der Sollingverein Uslar an den
Regierungspräsidenten in Hildesheim mit dem Antrag, ihm auf
dem Strotberg eine Fläche von 40 mal 40 Meter zum Bau eines
Aussichtsturms zu verpachten. Diesem Antrag war beigefügt die
Bitte um Überlassung von 600 Kubikmeter Bruchstein, die etwa
200 Meter unterhalb der vorgesehenen Baustelle zu brechen
waren.
Am 8. September 1933 erklärte sich der pensionierte
Studienrat Walther Schrader von der Baugewerkschule in Holzminden
bereit, eine Bauskizze anzufertigen. Die Pläne zum Bau des
Turmes fertigte dann Uslars Baumeister Kerl an, der auch die
Bauleitung übernahm.
In einem Schreiben vom 12. September 1933 erklärte sich die
Stadt Uslar bereit, die Kosten für die Planung des Turms und
das Planieren der Fläche auf dem Strotberg durch den
freiwilligen Arbeitsdienst vorzuschießen. Der Verein sollte
sie dann nachträglich begleichen. In einem Kostenvoranschlag
wurden die Ausgaben für das Planieren des Geländes, das
Abkummern und Abfahren von Sand von der Baustelle und das Anlegen
von Wegen mit 12000 RM angegeben. Dabei waren für den
Arbeitsdienst 6000 Tagewerke veranschlagt.
Der Turmbauausschuss legte nun die Einzelheiten für das
Projekt fest. So sollte die Aussichtsplattform in 28 Meter
Höhe liegen, an der Aussenseite des Balkons die Worte
„Hitler-Turm 1933 - Sollingverein Uslar“ eingeschlagen,
zur Minderung der Brandgefahr eine weitere Betondecke eingezogen
und ein Blitzableiter vorgesehen werden. Das Forstamt Knobben
bestätigt die Bereitschaft der Bezirksregierung zur
Verpachtung einer Fläche von 1600 Quadratmetern auf dem
Strotberg auf 18 Jahre für 10 RM jährlich an den
Sollingverein Uslar. Ausserdem sei man damit einverstanden, die
Bruchsteine für den Bau des Turms zum Preis von 50 Pfennig pro
Kubikmeter aus dem Staatswald abzugeben. Im November 1933 wurden
die Kosten für die Bruchsteine auf 25 Pfennig pro Kubikmeter
gesenkt. Auch das Holz für den Bau der Treppe sollte zu einem
ermäßigtem Preis abgegeben werden.
Die Bauausführung begann damit, dass für die vielen zu
leistenden Gespanntage eine Lösung gefunden wurde. Auf einer
gemeinsamen Besprechung der örtlichen Bauernführer, am
26. Oktober 1933, wurden die von jeder Ortschaft zu leistenden
Gespanntage bekanntgegeben. Grundlage der Berechnung war die
Größe der Anbaufläche jedes Landwirts.
Der erste Spatenstich zum Bau des Sollingturms erfolgte am 21.
März 1934 durch den Northeimer Landrat als Vertreter des
Regierungspräsidenten in Gegenwart mehrerer Parteiführer
und zahlreicher Abordnungen von Vereinen und Verbänden,
Schulen und freiwilligem Arbeitsdienst. Am 27. Juni wurde der
Grundstein gelegt. Danach setzten dann die vielen Fuhren durch die
Bauernschaften des Sollings ein. Insgesamt waren es 1000 Fuhren.
Das Richtfest feierte man nach alter Sitte am 30. Mai 1935.
Folgende Handwerksmeister waren am Bau beteiligt: August Kerl
(Bauarbeiten), Gebrüder Franke (Zimmerarbeiten), Friedrich
Kösel (Gittertür), Ernst Homes (Bildhauerarbeiten),
Walter Klanke (Malerarbeiten), Hans Schlimme (Dachdeckerarbeiten),
Wilhelm Wohne (Tischlerarbeiten), Wilhelm Wienecke
(Glaserarbeiten), August Schormann (Schmiedearbeiten) und Adolf
Duntemann (Blitzableiter).
Die Einweihung des Turmes fand am 25. August 1935 statt. Die
Kosten für den gesamten Bau belaufen sich auf 33000 RM. Von
der Aussichtsplattform genießt man einen herrlichen Blick
über den gesamten Solling.
Auch im Jahre 1935 wurde oberhalb von Sohlingen, von dem
Gastwirt Walter Filmer, ein Ausflugslokal erbaut. Von hier
führt der kürzeste Weg, der sogenannte Steilaufstieg,
hinauf zum Sollingturm. Leider ist das Lokal seit Dezember 1999
geschlossen.
Renovierungsarbeiten zur Erhaltung des Sollingturms fanden in
den Jahren 1950, 1987 1994 und 2006 statt.
(Dieser Bericht ist eine gekürzte Fassung aus einem Artikel
über den Turmbau von Willi Gropp, der in den Sollinger
Heimatblättern 3/85 veröffentlicht wurde)
Quelle (visit link)
Nach einem anstrengenden Aufstieg oder ein schönen
Wanderung durch den Solling seid ihr endlich auf
dem Strutberg angekommen, vor euch erscheint der
mächtige Turm die Höhe beträgt 34 m .
Um zum Cache zugelangen stellt euch auf den kleinen
Hügel hinter dem Turm von hier aus sind es noch
70m und 291 Grad, erwartet kein standart Versteck und
benutzt den Spoiler!
Der Behälter ist ein wenig größer , es ist
genug
Platz für Krimskrams oder kleine Kuscheltiere
Ich hab im Zielgebiet ein roten Refelktor angebracht fals ihr
wärend der Nacht den Cache suchen wollt!
Bitte nicht mit dem KFZ oder ähnliches auf dem Berg
fahren der Förster zeigt jeden an! Mountenbiker sind
willkommen , es gibt ein Ausgeschilderte Strecke
die hier vorbei führt!