Skip to content

Herr S. hatte keine Feinde - oder doch? Multi-Cache

This cache has been archived.

pl24.de: Cache entfernt:
Die Stationen 1 und 3 sowie das Finale waren noch vorhanden.

More
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Related Web Page

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:

Ein kleiner Nachtcache, relativ familienfreundlich.


Die Geschichte:
Wie jeden Mittwoch ging Herr S. mit seinem Hund Waldemar auch an diesem Abend in den Wald um dort eine Runde mit dem Hund spazieren zu gehen. Dieses Mal war Herr S. etwas später dran, da er mal wieder Streit mit seiner Ehefrau hatte.
Sein Auto parkte Herr S. wie immer auf dem Wanderparkplatz zwischen Speichersdorf und Tressau, um von dort auf dem Rundwanderweg Nr. 3 bis zum Steinkreuz zu wandern.
An diesem Abend war S. also schon spät dran und es dämmerte bereits. Da sah Herr S. plötzlich Dinge, die er noch nie zuvor gesehen hatte. Weiße Lichter erstrahlten von den Bäumen. Was war das? Die Lichter lagen direkt auf seinem abendlichen Weg. Irgendwie wurde es langsam mysteriös. Herr S. begriff nicht, was dort vor sich ging. Am Steinkreuz wurde es ihm dann zu unheimlich. Er rannte so schnell er konnte. Er rannte durch den dunklen Wald bis er schliesslich völlig erschöpft seinen Wagen erreichte. Was war geschehen? Herr S. konnte sich das alles nicht erklären. Nochmal in den Wald und nachsehen? Auf keinen Fall.

Zwei Stunden später bemerkte Herr S. aber, dass sein Hund Waldemar nicht mehr da war. So ein Mist, er musste ihn im Wald verloren haben. Seine Ehefrau wäre bestimmt nicht sehr erfreut darüber. Also doch nochmal zurück. Diesmal wählte S. eine naheliegende Parkmöglichkeit, um zu dem steinernen Kreuz zu gelangen, an dem er Waldi verloren haben muss.
Das kann doch nicht sein? Wieder diese Lichter. Wieder auf dem Weg zum Steinkreuz. Herr S. bekam es mit der Angst zu tun. Sind diese Lichter vielleicht nur ein dummer Streich seines Gehirns? Hätte er doch ein zwei Schnäpsche weniger trinken sollen?
Nein, alles war real - und es sollte noch realistischer werden.

Herr S. kehrte diesmal nicht mehr zu seinem Auto zurück.

Auch Hund Waldemar ist bis heute verschwunden.


Der Cache:
Die obigen Koordinaten führen euch zu dem Steinkreuz, dort gibt es den ersten Hinweis. Weiße Reflektoren werden euch auf eurem Weg begleiten. Dieser muss nur an den einzelnen Stationen verlassen werden. Die Länge beträgt etwa 4-5 Kilometer. Elektronische Einrichtungen bitte nicht berühren, die Hinweise sind aber ganz in der Nähe.
Die Gegend ist Jagdgebiet, Schüsse können aber auch vom Truppenübungsplatz Grafenwöhr zu hören sein. Licht bitte immer anlassen.


Die Gegend:
In dem Wald verlief früher die Grenze zwischen dem heutigen Oberfranken und der Oberpfalz. Darauf deuten neben dem Steinkreuz auch zahlreiche Grenzsteine hin, welche am Wegesrand zu finden sind und die Buchstaben K.W. enthalten. Dieses Kürzel steht für Königswald oder königlicher Wald. Die ältesten dieser Steine stammen aus dem Jahre 1535, jüngere aus dem 19. Jahrhundert.
Eine weitere Besonderheit in diesem Wald sind die sog. Bärenlöcher. Das sind zum Teil mit Wasser gefüllte Löcher bzw. Gruben, die frühers die Grenze markiert haben. Sie ziehen sich wie eine Linie von Nordwest nach Südost durch den Wald. Den Namen Bärenlöcher haben diese Vertiefungen damals bekommen, da die Leute keine andere Bedeutung wussten.


Die Danksagung:
Alex von der Ford-Family hat uns mit zahlreichen Reflektoren und elektrischen Installationen versorgt und damit diesen Cache ermöglicht. Herzlichen Dank.


Und nun viel Spaß,

Philipp und Basti von pl24.de

Additional Hints (No hints available.)