Die Sage von der Berne
A
cache
by Roxianna
Hidden:
11/1/2008
Size:
 (Small)
Difficulty:
Terrain:
(1 is easiest, 5 is hardest)
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Die Sage von der Berne
Essen an der Ruhr ist ein weit bekannter Begriff. Allerdings ist
die Ruhr nicht der einzige Fluß, der durch Essen fließt. Neben der
Ruhr gibt es noch die Emscher (die jahrzehntelang als Abwasserkanal
mißbraucht wurde und nun renaturisiert wird) und zahlreiche Bäche.
Einer dieser Bäche ist die Berne, die zwischen 1868 und 1886 als
Unterstraßenkanal eingemauert wurde und wie die Emscher als
Abwasserkanal benutzt wird. Heute erinnern nur noch Straßennamen
wie "Bernestraße", "Am Bernewäldchen", "Bachstraße" und
"Teichstraße" an den einst so lebendigen Bach.
In Zeiten, als hier im Gebiet von Essen noch keine Menschen
wohnten, floß die Berne durch eine wunderschöne und friedliche
Landschaft mit Bergen und Tälern. Nachts kamen die Feen und Elfen
an die Ufer der Berne, um sich im Spiegel des kristallklaren
Bachwassers die langen Haare zu kämmen.
In den Bergen um die Berne lebten auch Zwerge, die unterirdisch
nach Gold, Silber und schwarzen Diamanten (Kohle) suchten. Sie
arbeiteten Tag und Nacht auf der Suche nach den verborgenen
Schätzen.
Zur selben Zeit lebten in der Berne die Bernenixen, anmutige
Wesen, die im Mondenschein Wasserreigen tanzten. Die Nixenkönigin
saß auf einem kleinen Felsen im Wasser und ließ ihr goldenes
Geschmeide im Mondlicht funkeln.
Eines Tages kam der tausendste Geburtstag des Königs der Zwerge.
Zur Feier sollten auch die Nixen eingeladen werden. Der
Zwergenkönig schickte die klügsten seiner Untertanen zu den
Bernenixen, um seine Einladung zu überbringen. Doch als die
Gesandten der Zwerge von der Nixenkönigin empfangen wurden,
brachten sie kein Wort heraus, so sehr wurden sie von dem Funkeln
und Glitzern der Edelsteine auf dem Körper der Königin geblendet.
Sie vergaßen ganz, warum sie gekommen waren. Als die Bernenixen
dies bemerkten, lachten sie und verspotteten die Gesandten des
Zwergenkönigs. Die Boten kehrten betrübt in ihre unterirdische
Bergwelt zurück, ohne die Einladung überbracht zu haben.
Als der König und seine Untertanen erfuhren, wie sehr die Nixen
die Boten verspottet hatten, schworen sie, sich zu rächen. In der
folgenden Zeit wurde das Hämmern und Klopfen in den Bergen zu einem
Dröhnen, Rasseln und schrecklichem Krach, sodaß die Nixen bei ihren
anmutigen Tänzen immer wieder gestört wurden. Die Bernenixen
fragten sich, was die Zwerge da tief unten im Berg wohl trieben.
Die Nixenkönigin tauchte empört in das schimmernde Wasser hinab zum
Grund. Dort erschrak sie sehr, weil sie sah, daß die Zwerge unter
dem Bett der Berne lange und tiefe Gräben ausgehoben hatten, in
denen nun das Wasser abfloß. Weil die Berne immer weniger Wasser
führte, konnten die Nixen nicht länger bleiben und suchten sich ein
neues stilles Gewässer, in dem sie wieder fröhlich sein und tanzen
konnten.
Die Zwerge aber blieben noch lange in den Bergen und gruben
fleißig nach den verborgenen Schätzen, bis ihre Arbeit immer
schwieriger wurde. Denn durch die Gänge, die sie zur Berne gegraben
hatten, floß weiterhin ein Teil des Bachwassers und erschwerte ihre
Arbeit. Später, als auch die Menschen nach Kohle suchten, zogen die
Zwerge fort. Seitdem hat nie mehr ein Zaubervolk an den Ufern der
Berne gewohnt.
Additional Hints (
Decrypt
)
Decryption Key
A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
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N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z
(letter above equals below,
and vice versa)
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anpu hagra haq uvagra qheputervsra,
(Decrypted Hints)
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