Wildweiber-Häuschen
Die folgende Sage rankt sich um die Steinformation, die das
zuhause für den Cache ist:
In den Höhlen des Wildweiberhäuschens oberhalb
Langenaubach wohnten vor langer Zeit die "Wilden Weiber". Oft sah
man sie vor dem Eingang sitzen. Da kämmten sie ihr langes,
goldenes Haar und sangen wunderschöne Lieder. Sie waren allen
guten, fleißigen Menschen zugetan und halfen ihnen, wo sie
nur konnten. Am Hang der Fuchskaute wohnte ein armer, aber
rechtschaffener Schäfer, dem sie besonders gewogen waren. Zu
ihm kamen sie oft, buken ihm gutes Brot, dass er nie Hunger zu
leiden brauchte und zeigten ihm die heilkräftigen Kräuter
für die kranken Schafe. Vielen fleißigen Leuten halfen
sie sogar bei der Ernte. Im Dorfe lebte einmal ein arbeitsames,
ehrbares Mädchen. Als dieses Hochzeit hatte, luden sich die
bilden Leiber zum Fest ein und überreichten vor dem Abschied
der Braut ein Bündel gesponnenen Flachses als Hochzeitsgabe.
Den anderen Gästen erschien das Geschenk viel zu gering. Die
Braut aber bedankte sich herzlich und verwahrte den Flachs gut. Am
anderen Morgen fand sie, dass die Fasern des Flachses aus lauterem
Gold und Silber gesponnen und kostbare Perlen hineingewoben waren.
Böse und faule Menschen wurden dagegen von den Wilden Weibern
bestraft. Das musste ein Bauer aus dem Dorf erfahren, der ihnen von
der Wäsche, die sie am Bach unterhalb des Felsens zum Bleichen
und Trocknen ausgebreitet hatten, ein Hemd gestohlen hatte. Um die
Mitternacht kamen sie vor sein Haus, verursachten vor dem Fenster
ein großes Getöse, als ob das ganze Haus einstürze,
klopften an die Scheiben, drangen endlich in wilden Scharen zur
Türe und in die Stube hinein, tanzten mit höllischem
Lärm um das Bett des Bauern und schrien in einem fort: "Gib
uns das Hemd wieder!" Zuletzt rissen sie ihn an den Haaren aus dem
Bett und schleiften ihn so lange durch die Stube, bis er ihnen
endlich das Hemd wieder herausgab. Unachtsamen Müttern, die
ihre Kinder vernachlässigten, nahmen sie die Kinder weg,
entführten sie in ihre Höhlen und gaben sie erst
später den verzweifelten und Besserung gelobenden Müttern
wieder. Danach wurden die Wilden Weiber immer mehr verärgert.
Sie foppten und neckten die Menschen, wo sie nur konnten. Als dann
die Gruben und Steinbrüche viel Unruhe in ihre Wohnungen
brachten und die Höhlen gefährdeten, ließen sie
sich immer seltener sehen, zogen sich tiefer in die Felsen
zurück und verschwanden zuletzt ganz. Am "Soalsborn" hinter
dem Wildweiberhäuschen haben manche Leute nachts eine Frau
gesehen, die Kleider und Hemden wusch. Sie sprach nichts, und wenn
man sie anredete, war sie verschwunden! (Text: Dr. Karl
Löber)
Der Weg zum Cache führt über ein Stück des
Rothaarsteiges. Auf dem Weg findet man auch eine
Raststation, die am Wochenende zwischen 11:00 und 17:00 auch kalte
Getränke, Kaffee und ein paar Kleinigkeiten zum Essen
anbietet, dort findet man auch einen Spielplatz für die
Kids.
Wanderparkplatz:
N: 050° 42,372'
E: 008° 11,501'
Von da aus geht es ca. 1,5km weit auf Wanderwegen zum Cache. Die
letzten 200m sind jedoch nicht Kinderwagentauglich.
Cache:
N 050° 42,434'
E 008° 10,725'
Viel Spaß beim suchen. Bitte tarnt das Versteck wieder
gut. Klettern ist nicht erforderlich.
Inhalt:
MickeyMaus Heft mit DVD
Super Rakete
14er Maul-/Ring Schlüssel
Schnürsenkel
Software Gutschein BildArchiv No. 5