Caroline-Mathilde-Laube

6 Linden im Halbkreis sind die Reste von Carolines Laube
Das Schicksal der dänischen Königin Caroline-Mathilde bewegt bis heute viele Menschen.
Als 15 Jährige von ihrem Bruder, dem englischen König Georg III., nach Dänemark verheiratet,
führte sie eine unglückliche Ehe mit König Christian VII. Die Ehe wurde geschieden
und Caroline-Mathilde bekam von ihrem Bruder im Jahre 1772 das Celler Residenzschloß
als Wohnsitz zugewiesen. Sie hielt sich oft am Rande der Aller auf, um die einzigartige Landschaft
zu genießen.
Ihren damaligen Lieblingsplatz zeigt bis heute die so genannte Caroline-Mathilde-Laube,ein Halbkreis aus Linden (Entstehung ca. 1772).
Sie war eine Verfechterin der englischen Landschaftsgestaltung und genoss demnach
den seinerzeit noch unverstellten Ausblick auf die Stadt und die Nähe zur Natur.

1913 gestempelte Postkarte mit Blick auf die Stadt
Quelle: Justus Steinbömer, Antiquariat Cellensia

Heutiger Blick von der Laube auf die Stadt
Caroline-Mathilde starb völlig unerwartet bereits am 10. Mai 1775 - kurz vor ihrem 24. Geburtstag. Sie wurde in der Fürstengruft unter der Stadtkirche beigesetzt. Während in der Stadt an zahlreichen Stellen dem Schicksal der Königin gedacht wird, ist einer ihrer Lieblingsplätze heute noch ein Geheimtipp.
Quelle
Friedrich, Florian: Celler Kulturlandschaft - Rundgänge durch die Geschichte. 2006.
Am Versteck bitte nichts anheben, sondern
die Dose von Hinten herausziehen. Bitte sorgsam wieder tarnen. Danke.