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Engern: Kleine Schweiz Traditional Cache

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Kanne und Siki: Dieser Cache ist nun schon relativ lange "temporär nicht verfügbar". Auf die Bitte, den Cache zu warten / wieder zu aktivieren, wurde leider nicht reagiert. Deshalb erfolgt heute die Archivierung dieses Caches, d.h. er wird nicht länger auf den Listen auffindbarer Geocaches geführt.

Sollten sich neue Aspekte ergeben, nimm bitte Verbindung mit einem Reviewer auf. Die Archivierung läßt sich innerhalb von drei Monaten wieder rückgängig machen, wobei jedoch nochmals die Abstandsprüfung ausgeführt wird. Das kann im Extremfall heißen, daß es inzwischen einen neueren Cache in unmittelbarer Nähe gibt und dein Cache deshalb nicht wieder freigegeben werden kann.

Gruß,

Sanne

Kanne und Siki
(Official Geocaching.com Volunteer Reviewer)

Die Info-Seiten der deutschsprachigen Reviewer: http://www.gc-reviewer.de

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Hidden : 9/13/2007
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Micro im Fußgängertunnel unter der Eisenbahnstrecke Rinteln-Stadthagen. English version on request.

Dieser Cache (PET-Rohling) gehört zur
unregelmäßigen Serie "Tradies rund um Rinteln".
Er befindet sich im Spaziergänger-/Wanderer-/Reiter-Tunnel unter der Eisenbahnstrecke und ist vom Parkplatz N52° 12.211 E009° 06.582 zu erreichen.
Der Empfang war schlecht, die Cache KOs könnten auch N52° 12.267 E009° 06.587 sein.

Vielen Dank an Dieter,
ohne ihn hätte ich diese Locaction nicht gefunden.

Wieso ist hier ein Tunnel?
Oben auf diesem Berg verläuft eine Bahnlinie, die mittlerweile nur noch von Museumsbahn "Dampfeisenbahn Weserbergland" (DEW) an wenigen Sonntagen befahren wird. Nächster Fahrtag ist der 07.Oktober 2007.

Zur Geschichte der Bahnstrecke:
Die RStV – Rinteln-Stadthagener Verkehrs-GmbH betreibt die Eisenbahnstrecke, die einstmals der am 16. Juli 1898 gegründeten Rinteln-Stadthagener Eisenbahn-Gesellschaft (RStE) gehörte. Zu deren Gründern gehörten der Kreis Grafschaft Schaumburg, die Städte Rinteln an der Weser und Obernkirchen sowie die Westdeutsche Eisenbahn-Gesellschaft. Diese führte den Bahnbau aus und übernahm nach der Eröffnung auch die Betriebsführung der Bahn. Später gingen die Anteile der WEG über die ADEG an die AG für Verkehrswesen über, die zuletzt (1982) über 70% der Aktien innehatte, dagegen der heutige Landkreis Schaumburg nur 6%. Die Betriebsführung lag seit 1945 bei der Deutschen Eisenbahn-Gesellschaft.

Der Betrieb auf der eingleisigen Strecke wurde am 3. März 1900 für den Personen- und Güterverkehr eröffnet.
Der Verkehr konnte vom Bahnhof Rinteln, der sich neben dem Staatsbahnhof auf dem rechten Weserufer befand, in nördlicher Richtung über Obernkirchen nach Stadthagen an der Hauptbahn Hannover – Minden aufgenommen werden. Die normalspurige Nebenbahn war 20,4 km lang.
Auf den ersten vier Kilometern der Strecke ab Rinteln steigt die Bahn mit einer Neigung von 1:57 auf die Talterrasse des Wesertals hinauf, durchquert im Steinberger Paß das Wesergebirge und führt dann am Nordrand der Bückeberge entlang, ehe es nach Stadthagen wieder abwärts geht. Der höchste Punkt der Strecke wird in Obernkirchen erreicht. In Rinteln bestand auch ein Anschluss an den Weserhafen.
Die Stadt Rinteln und der Kreis Grafschaft Schaumburg gehörten bis 1932 zur preußischen Provinz Hessen-Nassau, der größte Teil der Strecke von 13,7 km Länge lag jedoch im Fürstentum Schaumburg-Lippe. In dem kleinen Kurort Bad Eilsen zweigte seit 1919 die Bad Eilsen Kleinbahn nach der Landeshauptstadt Bückeburg ab.
Im Güterverkehr besaß die größte Bedeutung der Abtransport der in den Gruben bei Obernkirchen geförderten Kohle, die 1961 stillgelegt wurden. Hier hatte schon vor dem Bau der RStE seit 1873 eine 4 km lange Grubenbahn bestanden, die in die neue Bahn einbezogen wurde. Aber auch Steine und Quarzsand waren wichtige Transportgüter.
Der stets bedeutende Personenverkehr auf der Schiene wurde am 29. Mai 1965 eingestellt; nur Sonderfahrten einer Museumsbahn fanden danach noch statt. Eine bahneigene Buslinie bestand ab 19. September 1952; ab 1978 wurde sie in den Tochterbetrieb Schaumburger Verkehrsgesellschaft mbH ausgegliedert.
Die RStE veräußerte 1994 den Bahnbetrieb und wandte sich dem Immobiliengeschäft zu. Für den der Bahn verbliebenen Güterverkehr wurde am 1. Januar 1995 die RStV - Rinteln-Stadthagener Verkehrs-GmbH in Obernkirchen gegründet. Fast drei Viertel des Kapitals brachten die Osthannoverschen Eisenbahnen AG auf, die seither Betriebsführer sind. Aber auch der Landkreis Schaumburg und anliegende Städte haben sich an der neuen Gesellschaft beteiligt. Diese erbringt Güterverkehrsleistungen auf der Schiene auf eigener Infrastruktur mit einem Volumen von 70.000 Tonnen jährlich. Außerdem wird die 1.500 PS starke Diesellok im Auftrag der Deutschen Bahn auf deren Netz eingesetzt. Der Güterverkehr wurde 2007 eingestellt.

Die Dampfeisenbahn Weserbergland (DEW) schickt seit 1974 von Dampflokomotiven gezogene Eisenbahnzüge durch das Weserbergland. Der Fahrzeugpark setzt sich aus zahlreichen und verschiedenartigen Eisenbahnfahrzeugen von Privat- und Staatsbahnen der Baujahre 1910 bis ca. 1960 zusammen.
Die "Dampfeisenbahn Weserbergland" ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein mit der Zielsetzung, einen historischen Nebenbahnbetrieb als lebendiges Museum der Eisenbahngeschichte zu erhalten.
Alle an den Fahrten beteiligten Eisenbahner - vom Lokführer bis zum Schaffner und Büffetwagenmann sind Vereinsmitglieder und arbeiten unentgeltlich im Zug.

Die „DEW e.V.“ wurde 1972 gegründet, zu einer Zeit also, als es in Deutschland sowohl bei der DB- West als auch bei der DR- Ost und bei zahlreichen Privat- und Industriebahnen noch Dampflokomotiven im täglichen Betrieb gab. Ein Ende der Dampftraktion war jedoch schon abzusehen und kam fünf Jahre später bei der DB. Bei der DR sollte es noch fast bis zum Ende der DDR dauern.
Ihre ersten Fahrten (u.a. mit der zweiachsigen Kittel- Lok und mit einer Krupp- Heißdampflok) gingen über diverse Bahnstrecken. Ab 1974 begannen sie den Museumszugbetrieb auf der Rinteln-Stadthagener Eisenbahn. Sie waren eine der ersten derartigen Bahnen mit eigenem Eintrag ins DB- Kursbuch und „regelmäßigem“ Zugverkehr am 1. und 3. Sonntag im Monat von Mai bis September. Anfangs fuhr die DEW die Züge mit dreiachsigen Tenderloks (u.a. Hattingen u. Radbod). Später kamen die Vierkuppler Lok5 und Lok6 von der Zeche Graf Bismark dazu.
1995 kam die Schlepptender- Lokomotive 52 8038 nach Rinteln, eine Kriegslock mit Wannentender, die bei der DR in den sechziger Jahren einen neuen Kessel bekommen hatte. In Eigenarbeit wurde die Lok von ihren Technikern aufgearbeitet und durch alle Abnahmen gebracht, so daß sie ab September 1996 die DEW-Züge befördern konnte.
Einige Jahre lang fuhr die DEW auch Züge von Rinteln über Hameln ins romantische Bodenwerder. Wegen des schlechten Oberbaus von Teilen der Strecke sind diese Fahrten nicht mehr möglich. Seit 2002 bietet die DEW die „Weserbergland- Rundfahrt“ an. Von Stadthagen und Rinteln geht es über Bad Oeynhausen, Löhne und Minden wieder nach Stadthagen und weiter zu unserem Heimatbahnhof Rinteln.

Inhalt: Logbuch. Stift unbedingt selbst mitbringen!

Viel Spaß!

Additional Hints (Decrypt)

vz ghaary abeqbfg frvgr, ubrur rgjn rvazrgremjnamvt

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)