Analog zu den „Seven Summits“, den sieben
höchsten Gipfeln der Kontinente, deren Besteigung noch nicht
vielen geglückt ist, gibt es auch die „Nine
Summits“, die höchsten Gipfel der neun
Bundesländer. Im Rahmen dieser Cache-Reihe soll auf jedem
dieser Gipfel ein Geocache platziert werden.
Analogous to the „Seven Summits“, the seven
highest peaks of the continents, which have not been climbed by
many yet, there are the „Nine Summits“, the highest
peaks of Austria’s nine provinces. Within the scope of this
cache-series a geocache will be placed on each of these
peaks.
Der Dachstein ist mit einer Höhe von 2995m als Grenzgipfel
der höchste Berg der Steiermark und Oberösterreichs,
wobei er im Rahmen dieser Cache-Serie der Steiermark zugerechnet
wird. Zusammen mit der Marmolada (3343m) zählt er zu den
bedeutensten Gletscherbergen im Kalk, wobei auch an ihm die
Gletscher in den letzten Jahrzehnten dramatisch zurückgegangen
sind.
Der Dachstein fällt im Norden zum Hallstätter See, im
Süden zum Ennstal und im Nordwesten zum Gosautal ab. Seine
Gipfel tragen die östlichsten und nördlichsten Gletscher
der Alpen. Von Norden gelangt man von Obertraun am Hallstätter
See durch eine Gondelbahn auf den Krippenstein (2108m). Am
Südrand, von der steirischen Seite, führt die
Dachsteinsüdwandbahn zum Hunerkogel (2687 m). Am Nordrand, in
Oberösterreich, liegen die Dachsteinhöhlen, welche zu den
größten europäischen Kalksteinhöhlen
zählen.
Die ersten Nutzer der verkarsteten Dachstein-Hochfläche waren
Almhirten aus der Römerzeit. Ein alpinistisches Interesse
entstand erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Im Auftrag der
Erzherzöge Karl und Johann wurden wahre Expeditionen zu den
Gletschern durchgeführt. Am 18. Juli 1834 erfolgte die
Erstbesteigung des Hohen Dachstein durch P. Thurwieser und die
Gebrüder Gappmayr von der Gosauer Seite über den
Westgrat, 1847 die erste Winterbesteigung durch F. Simony von der
Hallstätter Seite. In der steilabfallenden, knapp 900m hohen
Dachsteinsüdwand finden sich zahlreiche Kletterrouten,
darunter große alpine Klassiker, wie der Steinerweg
und der Pichlweg. 90
Jahre nach der Erstdurchsteigung der Wand durch die Gebrüder
Steiner wurde 1999 einer der derzeit anspruchsvollsten
Klettersteige der Alpen, „Der
Johann“, mit insgesamt 700m Stahlseil und ca. 250
Trittstiften in die Wand genagelt.
Je nach Wahl des Zustiegs müssen für diesen Cache 1-2
Tage veranschlagt werden. Der einfachste Anstieg ist sicherlich
jener von der Hunerscharte über einen meist gut ausgetretenen
Gletscherpfad und den Randkluftsteig
(A/B und B, Stellen 1+, bei Vereisung schwieriger!). Obschon mit
nur 700Hm als Halbtagestour möglich, sind Bergerfahrung und
entsprechende Ausrüstung obligat (Pickel, Seil, Steigeisen,
Steinschlaghelm). Sämtliche Routen in der Südwand sind
alpine und große Unternehmungen, welche die sichere
Beherrschung des Schwierigkeitsgrades, den geübten Umgang mit
modernen Sicherungsmethoden, ausgeprägtes
Orientierungsvermögen und eine gute psychische und physische
Verfassung voraussetzen.
Der Cache befindet sich ca. 50 Meter unterhalb des Gipfels, im
Aufstieg etwa 10m rechts der Versicherungen auf einem schmalen
Felsband unter einem Felsen. Obwohl die angegebenen Koordinaten
sehr genau sein dürften, rate ich dringend davon ab, den Cache
mittels GPS zu suchen, da dadurch die Konzentration
eingeschränkt wird und jeder Fehltritt fatal sein kann! Statt
dessen sollte man sich des Fotos zur Auffindung bedienen.
Dieser Cache befindet sich in hochalpinem Gelände. Nur
mit entsprechender Ausrüstung und Bergerfahrung sollte man
sich an ihm versuchen! Für etwaige Unfälle übernehme
ich keine Haftung.
english version coming
soon…
Bitte den Cache wieder sorgfältig
verstecken!
Please hide the cache thoroughly
again!