Wambeler Mühle Traditional Cache
Wambeler: ab in den cachehimmel, platz für was neues
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Mühle Wambel
Erinnerung an die Wambeler Mühle. Aus den
Unterlagen der Familie Bahne in Wambel und aus noch
vorhandenen
Urkunden ist der Ursprung der Familie Bahne bis ins 17.
Jahrhundert
nachvollziebar. Franz Theodor Stute , genannt Bahne, wurde am
23.03.1808 in Stönern bei Werl gebohren, wurde von Beruf
Mühlknecht, und später Müller in Wambel. Dieser Müller
hat
nach 1849 die auf dem Hohen Wall in Dortmund stehende
Windmühle
abgebaut und in Wambel am Nußbaumweg 49 wieder aufgebaut.Auf
einem
alten Stich der Stadt Dortmund,welcher an die Eröffnung des
Hauptbahnhofs erinnert und 1849 erstellt wurde, ist diese
Mühle
noch erkennbar. Am 23.03.1835 wurde Christoph Friederich Bahne,
der
spätere Besitzer der Mühle geboren.Aus dem Krieg 1870 - 1971
kehrte
er gesund zurück. Er heiratete bald, und seine Frau Sophie
gebar
einen Sohn, den Friederich Bahne.Dieser übernahm nach
entsprechender Ausbildung die väterliche Mühle.Den Wambelern
Bauern
war es natürlich recht willkommen, eine eigene Mühle im Dorf
zu
haben, zumal die Bahnes schon früh an der Dortmunder Kornbörse
am
Hafen Handel trieben und somit für Korn, Mehl und Viehfutter
sorgten.Neben der Mühle betrieben die Bahnes Landwirtschaft, da
der
Mühlenbetrieb nur nach der Ernte stattfand und somit ein
Saisonbetrieb war. Schon bald suchten Bahnes auch nach
weiteren
Auslastungen, besonders für den Winter. So wurde früh die
Windkraft
zum Betreiben eines Sägewerkes genutzt. Hierdurch enstand der
etwas
widersprüchliche Begriff" Bahnes - Sägemühle". Christoph
Bahne
fällte also in den Herbst-und Wintermonaten Bäme
verschiedener
Holzarten, zersägte diese zu Bohlen, Balkken und Bretter und
handelte nun auch mit dem Produkt Holz. Den größten Tiel
lieferte
er an das Baugewerbesowie an die neuen Industrieunternehmen und
an
den Bergbau.Ging der Bedarf über die Eigenkapazität hinaus,
so
wurden Knechte und und Fuhrwerke von den Bauern aus der
Nachbarschaft hinzugezogen.Diese Arbeit wurde gerade in den
Wintermonaten gerne angenommen.Mit der Eröffnung der
Pferderennbahn
am 13.07.1913 gab es an Renntagen auf dem Hof der Bahnes
einen
Bierstand, Kartoffelsalat und Wurst aus eigener Herstellung. An
die
Jockeys vermieteten Bahnes in den ersten Jahren auch Zimmer.
Im
Jahre 1923 erwarb der Müller Franz Bahne von der
Werkzeugmaschinenfabrik Wagner & Co in Dortmund eine
gebrauchte
Dampfmaschine, die nach der Generalüberholung in Wambel
aufgestellt
wurde. Franz Bahne lieferte zur Fa. Wagner Bohlen und Bretter
für
Gußmodelle und Kisten zur Maschinenverpackung. Für die
Dampfmaschine wurde ein Kesselhausmit einemhohen Schornstzein
gebaut.Nach der Umrüstung auf Dampfkraft waren die
Windmühlenflügel
überflüssig.Man war nicht mehr auf auf die Windkraft
angewiesenund
konnte unabhängig vom Wetter sowohl das Mahlwerk der Mühle als
auch
die Säge über lange Treibriemen mit der Dampfmaschine
antreiben.Erst in den 20er Jahren, nach der Elektrifizierung
des
Ortes Wambel wurde die Dampfmaschine durch einen Elektromoter
ersezt. Am 17.06.1934 verstarb der letzte Mühlenbesitzer
Franz
Bahne kinderlos. Ein Verwandter der Familie Bahne , Herr Franz
Nal,
hielt noch zur Winterzeit mit einem Knecht die Säge bei bedarf
bis
1939 in Betrieb.Nach dem 2.Weltkrieg nuzte man den Mühlenturm
als
Kiosk. die Reste der Mühle - das Wohnhaus und der Schornstein
wurden ende der 60er Jahre abgerissen. Das Grundstück wurde
mit
zwei Wohnhäusern bebaut. Die Erinnerung an die Wambeler Mühle
wurde
aus Anlass der Aufstellung des Denkmals am 04.10.1997 durch die
AG
- WBV mit dem alten Mühlsteins im Park am Nußbaumweg gegenüber
der
Hausnummer 49 aufgeschrieben. Geschichten aus WambelDie
Eselswette
Vor dem ersten Weltkrieg hatte Bauer Sunthoff - unterhalb des
Hellweg - einen Esel, welcher nach der Ernte die Kornsäcke
zur
Mühle brachte und auch Mehl und Schrot zurücktransportierte.
Schon
bald kannte das schlaue Tier alleine den Weg zur Mühle und ging
die
Strecke ohne Begleiter. Es wurde also dem Esel auf dem
Sunthoffschen Hof ein Sack Korn auf den Rücken gepackt, das Tier
in
Richtung Nußbaumweg gedreht und mit einem Klaps auf das
Hinterteil
zuckelte das Tier langsam und gemächlich zur Bahnschen Mühle.
Hier
angekommen meldete es sich mit einem lauten "iah" Ruf
an.Franz
Bahne nahm dann den Kornsack ab, legte ihm einen Sack Mehl auf
den
Rücken und drehte den Esel, nachdem er eine Möhre oder ein
Zuckerstück als Belohnung bekommen hatte, wieder in Richtung
Hellweg. Nach einem Klabs als Startsignal trat das geduldige
Tier
den Heimweg an. So wurde schon damals ein automatischer
Transport
organisiert. Bauer Sundhoff und Franz Bahne schlossen daraufhin
am
Stammtisch bei Grube mit anderen Wambeler Bauern eine Wette ab,
daß
es außer Ihnen beiden niemand schaffe, dem Esel einen Sack
vom
Rücken zu nehmen. In der Tat wehrte sich das Tier bei einem
solchen
Versuch mit Bissen und Tritten gegen den fremden Eingriff. So
wurde
die Wette gewonnen und zu Lasten der Verlierer in fröhlicher
Runde
eine Lage Gerstensaft
getrunken.
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(No hints available.)
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