Glück auf, der Steiger kommt!
So klang es kurze Zeit im Mausbachtal, als in der Zeit zwischen
1893 und 1896 ein insgesamt ca. 860 m langer Stollen in den Berg im
Mausbachtal getrieben wurde.
Doch war man nicht auf der Suche nach Silber oder Gold; nein
Mangan war das Begehr, das hier in einer Stärke von 20 cm bis 1 m
vorkam. Man traf diese Ader in einer Tiefe von etwa 350 m.
Doch leider
war die Ader zu unbeständig, die Stärke schwankte zu stark und der
Ertrag; immerhin 130 t, die in der Völklinger Stahlhütte
verarbeitet wurden; rechtfertigten den Aufwand am Ende doch nicht
und so wurde das Manganerzbergwerk Mausbachstollen wieder
aufgegeben.
Im ersten und zweiten Weltkrieg gab es nochmals zaghafte Ansätze
einer Wiederaufnahme, die aber nicht weitergeführt wurden.
Heute kann man den Einlass zum Stollen (inzwischen nicht nur
vergittert, sondern auch zubetoniert) noch unterhalb der
Mausbachwiese finden. Früher war der Stollen nur vergittert und bot
einer Fledermauskolonie ein Winterquartier; jetzt ist der Stollen
komplett verschlossen bis auf ein Aus- und Einflugsloch für die
Flattertierchen.
Bis
auf die letzten Meter zum Cache müssen keine Wege verlassen
werden