Historisches Bad Berleburg – Ein Rundgang durch die
Geschichte der Stadt
Der Rundgang basiert auf dem historischen Stadtrundgang,
herausgegeben vom Verkehrs- und Heimatverein Bad Berleburg e.V. Wer
etwas mehr Informationen zu den hier besuchten Stationen wünscht,
kann das Heftchen an verschiedenen Stellen in Bad Berleburg
käuflich erwerben. Zur Lösung des Caches ist das aber nicht nötig!!
Ihr bewegt euch überwiegend auf befestigten Wegen, lediglich
Station 10 ist überhaupt nicht für Kinderwagen etc. geeignet. Von
Station 4 nach 5 geht’s entweder durch den Park mit einem
etwas steileren Anstieg und einem engen Tor, alternativ könnt ihr
mit Kinderwagen auch den Weg über die Straße nehmen. Zwischen den
Stationen 11 und 12 und zum Final hin gibt es einige Treppenstufen.
Der Rundweg ist etwas über 3km lang.
1. Marktplatz
N 51° 02.892
E 8°23.479
Der Marktplatz ist in seiner heutigen Gestalt im Rahmen der
Stadtkernsanierung 1987 entstanden. Bis kurz nach dem Zweiten
Weltkrieg war der Marktplatz umrahmt von hohen Bäumen. Am
Marktplatz war die erste in der Stadt errichtete Dreschhalle zu
finden, in früheren Zeiten wurden die direkt an der Odeborn
gelegenen Wiesen als Wäschebleiche genutzt. Bis heute erinnert der
alte Schlauchturm daran, dass die Freiwillige Feuerwehr bis 1986
ihre Unterkunft am Marktplatz hatte.
Hier sind einige Tiere unterwegs. Wieviel Schwäne könnt ihr
sehen? Anzahl = A
2. Die Ludwigsburg
N 51° 02.( 862 – A )
E 008° 23.4( A + 3 )7
Das erste Giebelhaus hat der bekannte Zimmermeister Mannus Riedesel
im Auftrag von Graf Casimir (1687-1741) in den Jahren 1707 bis 1709
für dessen Bruder Ludwig Franz erbaut, daher der Name Ludwigsburg.
1722 veranlasste Graf Casimir den Bau des zweiten Giebelhauses im
rechten Winkel zum Stammhaus. Das Fachwerk der Ludwigsburg mit
seinen zahlreichen, reich geschmückten Schnitzereien war
ursprünglich in Teilen verschiefert. Im Zuge einer Renovierung
durch den damaligen Eigentürmer Graf Hachenburg Ende des 19.
Jahrhunderts wurden die Holzbalken freigelegt. Außerdem wurde das
Türmchen zwischen den beiden Gebäuden errichtet. Die Ludwigsburg
ist in Privatbesitz, das Betreten des Geländes ist zwar nicht
untersagt, aber wir suchen unsere Zahl doch außerhalb. Auch vom
Zaun aus kann man mal einen Blick auf das Gebäude werfen. Wir
suchen eine Zahl in ein paar Schritten Entfernung: Hier steht die
deutsch-ungarische-Freundschaftsbank.
Welche Jahreszahl ist auf ihr abgebildet? Jahreszahl =
B
3. Die ehemalige Synagoge
N 51° 02.( B – 1232 )
E 008° 23.( B – 1614 )
Im einzigen dreistöckigen Gebäude in der Häuserreihe war früher die
Synagoge. Erste Hinweise auf jüdische Einwohner gehen zurück bis
ins Jahr 1640. Die erste Synagoge wurde beim Stadtbrand 1825
komplett zerstört. 1834/35 wurde an dieser Stelle die neue Synagoge
erbaut. Am 9. November 1938 wurde die Synagoge von innen verwüstet
und all ihrer Kulturgegenstände beraubt. Später wurde das Gebäude
zu einem Wohnhaus umgebaut.
Welche Hausnummer hat das Haus ? Hausnummer =
C
4. Die Friedhofskapelle
N 51° 02.7( 4 * C )
E 008° 23.( 327 – C )
Bei der Friedhofskapelle aus dem Jahr 1632, im Volksmund auch
Totenkirche genannt, soll es sich neben dem Schloss um das älteste
Bauwerk der Stadt handeln. Sie wurde während des Dreißigjährigen
Krieges (1618- 1648), 26 Jahre nach Anlage des Friedhofs
erbaut.
Wie alt wurde Georgine Winckel ? Alter = D
5. Das Haus am Schlosspark (Tiergartenstraße)
N 51° 02. ( 800 + 2 * D )
E 008° 23. ( D – 6 )4
Direkt vor dem unteren Eingang des Schlossparks steht ein
Fachwerkhaus aus dem 18. Jahrhundert, das in der Vergangenheit
sowohl Gärtnern als auch Wächtern des Schlossparks als Wohnhaus
diente. Seit 1984 steht das Haus mit dem roten Fachwerk unter
Denkmalschutz.
Hier seht ihr ein Ornament mit 2 Buchstaben. Bestimmt ihre
Stelle im Alphabet, addiert beide Zahlen und ihr erhaltet
E
6. Die Evangelische Stadtkirche
N 51° 02.( 1000 – A * E )
E 008° 23.( E – 4 )9
Nachdem die Kirche auf dem Goetheplatz baufällig wurde, erstellte
man 1856 den Bauplan für diese neue Kirche, deren Einweihung am 12.
Mai 1859 stattfand. Der Bau entstand in enger Anlehnung an den
klassizistischen Baustil, dessen führender Baumeister Karl
Friedrich Schinkel war. In dem 41 Meter hohen Kirchturm läuten drei
Glocken aus den Jahren 1741 und 1954. Früher führte ein
dreiläufiger Treppenaufgang im Bereich des städtischen Brunnens zur
Evangelischen Stadtkirche hinauf. Hier verlief die frühere
Stadtmauer mit dem unteren Stadttor.
Auf der Westseite der Kirche seht ihr eine große
Fensterrose. Aus wie vielen Blütenfeldern besteht die Rosette ?
Anzahl = F
7. Der Goetheplatz
N 51° 03. 0( 2 * F + 9)
E 008° 23. ( 3 * F – 1 )0
Das Zentrum auf dem Schlossberg - früher Marktplatz, ab 1933
Hindenburg-Platz und seit 1947 Goetheplatz genannt - ist die
ursprüngliche Mitte und der eigentliche Marktplatz von Berleburg.
Im mittelalterlichen Berleburg bildete der Marktplatz die Mitte für
alle Bürger mit dem Rathaus im unteren Teil und der ev. Stadtkirche
im oberen Bereich, flankiert vom Pfarrhaus. Neben dem Markttreiben
spielte sich dort das politische, religiöse und gesellschaftliche
Leben ab. Ausgrabungen zur historischen Wasserleitung der Stadt
weisen auf einen zentralen städtischen Brunnen auf dem Marktplatz
hin. Der Schandpfahl ist heute noch in den Ausstellungsräumen des
städtischen Museums hier am Goetheplatz zu bestaunen. An der Stelle
der alten Kirche befinden sich seit 1901 ein Kriegerdenkmal und die
so genannte Friedenseiche. Das Haus Goetheplatz 6, ein
herrschaftliches Wohnhaus aus dem 18. Jahrhundert, ist eines der
wenigen, dass den Stadtbrand von 1825 überstanden hat.
In welchem Regiment diente H. Keller aus Schüllar ?
Regiment = G
8. Das Schloss
N 51° 03.0( G – 7 )
E 008° 23. ( G + 275 )
Hier erblickt man zunächst das Torhaus von 1585, das auch als Wache
oder Amtshaus bezeichnet wird. Hier war bis 1782 die Zugbrücke über
den Graben. Die Anlage geht auf eine Befestigung oder einen Hof des
Klosters Grafschaft zurück und wurde gemeinsam mit der Stadt im
Jahr 1258 erstmals erwähnt. Ab Mitte des 16. Jahrhunderts entstand
der Nordflügel. Der heutige Mittelteil des Schlosses wurde von 1731
bis 1735 gebaut, also in der Regierungszeit von Graf Casimir
(1687-1741), dem wohl bekanntesten Vertreter des Hauses zu
Sayn-Wittgenstein-Berleburg.
Wieviel goldene Spitzen hat der linke Torflügel ? Anzahl =
H
9. Die Orangerie
N 51° 03. ( H – 4 )0
E 008° 23.( H + 6 )4
Weiter an der mit Putten verzierten Schlossmauer entlang liegt
mitten in einer Parkanlage die Orangerie, auch Lusthaus genannt.
Vor dem Gebäude, Baujahr 1752, stehen vier große allegorischen
Sandsteinfiguren, sie versinnbildlichen Hoffnung in der Statue mit
Falken, Glaube in der Statue mit Buch, Liebe in der Statue mit
Kindern und Demut in der Statue mit Kratzfuß.
Auf einem Schild erfährt man, für was die Orangerie noch
genutzt werden kann. Anzahl aller Buchstaben auf dem Schild =
I
(Da das Schild immer noch fehlt und es fraglich ist, ob es je
wieder dahin kommt, hier der Wert: I = 32 )
10. Der jüdische Friedhof
N 51° 03. ( I + 141 )
E 008° 23. ( I + 169 )
Seit 1764 ist die Belegung des jüdischen Friedhofs im Berlebach
nachweisbar. Zuvor hatten die jüdischen Einwohner ihre Toten meist
in den benachbarten hessischen Gemeinden beerdigt, aus denen viele
von ihnen auch stammten. Die erhaltenen Grabsteine legen Zeugnis
über die Integration ab, da man mit der Zeit von dem rein
hebräischen Text zur doppelten Beschriftung übergegangen ist. Die
jüngsten Steine weisen nur noch zeittypische deutsche Texte auf.
Nachdem der Friedhof Anfang des 20. Jahrhunderts voll belegt und
eine Erweiterung des Geländes nicht möglich war, beerdigten die
Berleburger Juden ihre Toten auf einem Gräberfeld des städtischen
Friedhofs am Sengelsberg.
In welchem Jahr wurde Markus Wolff geboren? Jahr =
J
11. Das Haus Ecke Hochstraße / Fürst-Richard-Straße
N 51° 03. ( J – 1594 )
E 008° 23. ( J – 1492 )
Eine interessante und wechselvolle Geschichte umgibt das
zweigeschossige Wohn- und Geschäftshaus an der Ecke Hochstraße /
Fürst-Richard-Straße, das seit 1988 unter Denkmalschutz steht. Die
Freitreppe ist ein besonderes Merkmal dieses Gebäudes. Es diente im
Laufe der Jahre als Schule, Gerichtsgebäude, Gefängnis und
Polizeiwache.
Wieviel Lampen befinden sich neben der Eingangstür? Anzahl
= K
12. Die alte Mühle Unterm Hain
N 51° 03.( K * 54 )
E 008° 23. ( 400 + K * 8)
Das Gerichtsrainchen endet an einer der ältesten Mühlen des
Wittgensteiner Landes, die hier ihren Standort hatte. Sie wurde
bereits in der Gründungsurkunde der Stadt Berleburg im Jahr 1258
erwähnt. Die fürstliche Mühle wurde durch Wasserkraft betrieben.
Der ursprüngliche Bau wurde 1857 abgebrochen und das jetzige
Gebäude im Jahr 1858 fertiggestellt. Um das Jahr 1870 wurden der
Mühlenbetrieb und eine Brennerei, die etwas oberhalb der Mühle
stand, verkauft. Anschließend wurde dort eine Brauerei betrieben
und um 1876 der Mühlenbetrieb ganz eingestellt. Ab 1896 wurde in
der ehemaligen Mühle mit Hilfe der Wasserkraft Gleichstrom erzeugt,
um damit die Stadt mit Strom zu versorgen. 1923 wurde aus dem
privaten Elektrizitätswerk ein „Kommunales Überlandwerk
Wittgenstein", das später von der VEW übernommen wurde.
Wieviel Fenster hat das hölzerne Haus? Anzahl =
L
FINAL:
N 51° 03.( A + C + E + G – I )
E 008° 23.( A + B - C + D + E + F + G + H + I – J + K +
L)
Der direkte Weg zum Final ist nicht unbedingt der Beste
;) Der Weg muss nicht verlassen werden!!!
Nach erfolgreichem Heben des Finals geht’s an der alten Mühle
vorbei über den Fußweg „Unterm Hain" zurück zum
Ausgangspunkt. Einigen der von unten zu sehenden Häuser dienen
Reste der ehemaligen Stadtmauer heute noch als Fundament.
Vielen Dank an Georg für den Beta-Test!
Da das neue Versteck noch nicht ausreichend auf
Muggel-Sicherheit getestet wurde, bitte zunächst keine Trackables
ablegen!