Achtung, dieser Cache ist nichts
für Sonntagsspaziergänger! Das Gelände ist mit sehr viel Geröll
durchzogen und sehr rutschig. Lest die Hinweise am Ende der
Beschreibung. Den Cache auf keinen Fall alleine, am Besten mit 2-5
Personen angehen. Der Besuch ist absolut auf eigene Verantwortung !
! ! Geht ihn nur an, wenn ihr wisst was ihr tut und zieht alte
Klamotten an.
Da das vorgesehene Tool z.Zt defekt ist, müsst ihr euch vorbereitet
zeigen und es selber mitbringen. Kleiner Tipp: Es sollte ca. 2,50 m
lang sein und euer Körpergewicht tragen können. Früher hat man es
benutzt um Bollerwagen zu bauen, heute wird es oft aus Alu
hergestellt. Wer immer noch nicht weiß, was gemeint ist, der möge
mir ne eMail schreiben.
So wie
Lara Croft in Tomb Raider müsst ihr bei diesem Cache nicht nur
durch die Gegend laufen und Dosen sammeln, sondern auch mal fiese
Hänge hinaufkraxeln, etwas länger nach den Dosen suchen und zum
Schluss noch Werkzeuge einsammeln und zusammenbauen.
Die Burg in Ehrenstein gilt seit jeher als
mystischer Ort, über den gerade in unserem Raum eine Menge Legenden
und Unwahrheiten verbreitet werden.
Über die Entstehung dieser Burg ist bis heute
so gut wie nichts bekannt. Es ist jedoch sicher, dass nicht die
Herren von Ütgenbach sie erbaut haben im Jahre 1330, sondern sie
schon gestanden haben muss. Dies begründet sich darin, dass in
Verbindung mit der Entstehung der Burg nie die Rede ist von den
Herren von Ütgenbach. Vielmehr wird ein Ritter Rorich
(1312-1347) erwähnt, der im Jahr 1330 nach Ehrenstein
umzieht und sich von 1331 an Herr zu Ehrenstein nennt. In der
Klosterkirche ist in einem Fenster eine mittelalterliche Abbildung
zu sehen von der Burg wie sie im Mittelalter ausgesehen haben muss.
Historiker fragen sich aufgrund dieser Abbildung, wie ein relativ
mittelloser Ritter eine solch große Burg hätte errichten
können.
Wahrscheinlicher ist eher, dass die Burg von
Templern errichtet wurde, diese aber dann das Anwesen 1312
verlassen mussten, aufgrund des Verbots des Ordens durch Papst
Clemens. Nun fragt man sich natürlich, warum die Templer gerade im
sumpfigen vorderen Teil des Westerwaldes eine Burg errichten
sollten. Die Templer hatten ein europäisches Banksystem aufgebaut.
Den Kaufleuten ersparten sie dadurch die Geldtransporte, auf die es
"Wegelagerer" abgesehen hatten. In allen Templer-Niederlassungen
gab es daher einen Geldvorrat. Es ist also nahe liegend, dass diese
Burg als eine solche „Niederlassung“ gedient hat.
Entlang dieses Bereiches verliefen einige Hohlwege, die als
Handelswege fungierten. Einige dieser Wege kann man heute noch
erahnen. Es wird vermutet, dass zur Erholung der Reisenden ein
Hospiz errichtet wurde. (Das heutige Klostergebäude).
Von der Burg ist heute noch in nahezu
unbeschädigten Zustand der vorgelagerte Artillerie Turm zu sehen,
der einen weiten Blick ins Land erlaubte. Des Weiteren sind die
beiden Türme an der Burg selber noch gut zu erkennen. Ja der
vordere ist sogar noch in seiner annähernd originalen Größe
erhalten. Außerdem kann man das Torhaus noch anhand seiner
Grundmauern erahnen. Ihr werdet es schnell erkennen. Erwiesen ist,
dass unter dem Artillerieturm auf dem benachbarten Hügel
unterirdische Gänge verlaufen. Unbekannt ist dagegen wie weit sich
dieses System unterirdisch erstreckt. In den 50’er Jahren des
letzten Jahrhunderts verschwanden in diesem System drei Kinder ,
die neugierig waren und wohl den Weg hinaus nicht mehr gefunden
hatten. Eine groß angelegte Suche blieb erfolglos. Danach wurde der
Turm mit einer Stahlplatte verschlossen. Anwohner des Ortes
Altenburg berichten, dass man bei klaren Vollmondnächten weinende
Kinder aus Richtung des Turmes hören kann.
Das sollte jetzt erstmal genug sein an
historischem Input !!!!! Viel Spaß nun beim Cachen an der Burg
Ehrenstein……………
..und seht euch vor !!! Evtl. ruhen die Geister
der Templer immer noch in den alten Gemäuern der Anlage. Und wer
weiß schon wie sie reagieren, wenn man sie in ihrer Ruhe stört. Und
solltet ihr weinende Kinder aus dem Turm hören, kommt nicht auf die
Idee sie zu befreien.…..es könnte eine Falle
sein.
Parken
könnt ihr bei den obrigen Koordinaten und dann kann es bei Station
1 schon losgehen:
N 50°
37.001
E
7° 27.363
Dort
findet ihr den ersten Buchstaben und die Koordinaten der nächsten
Dose.
Die vierte Station braucht ihr nicht mehr zu suchen. Die Dose ist
erstens ständig weg und zweitens braucht man die Buchstaben eh nur
für das Tool, das ja zur Zeit nicht verfügbar ist.
Der
Cache befindet sich bei
N 50°
37.ABC
E 7°
27.DCE
So, nun zum Gelände:
Das
Gelände ist sehr anspruchsvoll und gefährlich! Es besteht an sehr
vielen Stellen Rutschgefahr! Die Schilder "Betreten verboten
Lebensgefahr" sind zwar schon etwas älter und wahrscheinlich auch
übertrieben um Kinder oder nichtgeländetaugliche Wanderer
abzuhalten, aber ganz ohne Grund stehen sie nicht dort ! Es gibt
zwar ein neueres "Betreten verboten" Schild, aber nach dem
Cacheumbau müsst ihr nicht mehr in gefährdeten oder abgesperrte
Bereiche. Wer sich jetzt dennoch über das Schild mokieren möchte,
der möge lieber direkt zu Hause bleiben.
Seit
längerer Zeit werden Bauarbeiten an der Ruine durchgeführt. Ein
Besuch zu normalen Arbeitszeiten ist also wegen Muggelgefahr
ausgeschlossen. Diese Bauarbeiten scheinen auch noch ein Weilchen
zu dauern.
An
Sonntagen bei schönen Wetter besteht zudem noch die Muggelgefahr
durch Wanderer, die sich das anliegende Kloster anschauen. Auch
hier muss vorsichtig taktiert werden.
Ihr
müsst keinen Zaun übersteigen oder umgehen. Finger weg vom Gerüst
was dort herumsteht. Da müsst ihr auf keinen Fall drauf. Auch
Türen müsst ihr weder aufbrechen noch aufschrauben. Die Dosen
scheinen zwar nah beieinander, aber das trifft meisten nur auf die
Luftlinie zu. Nehmt die Spoiler mit. Ohne werdet ihr die Dosen
schwerlich finden. Mit Verweis auf den Schwierigkeitsgrad möchte ich
daruf hinweisen, dass die Spoilerreihenfolge zufällig ist.
Auf
eMail-Anfrage gibt's auch nen Telefonjoker.
Speziell für den Final gilt: "Tu es oder lass es". Der
Zutritt ist auf eigene Gefahr. Ihr sollte vielleicht ein altes
Handtuch mitnehmen oder eine alte Jacke anhaben, damit ihr euch
beim Zutritt zum Final nicht die Klamotten zerreißt. Wir haben zwar
noch ein kl. Handtuch dagelassen, aber wer weiß wie lange das da
liegt. Wenn ihr drinnen seid, dann passt auf, dass ihr nicht in die
Mitte der Räume kommt. Da ist nur Lehmboden. Ob der hält, würde ich
nicht testen.

Bitte bewerte den Cache auch auf geocaching-franken.de
(Beim ersten Mal muss man sich zwar 5 Min Zeit nehmen, aber das
Tool ist echt praktisch und wird dir noch viel Freude bereiten)