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Ruine Ehrenstein (Lost Place) Multi-Cache

This cache has been archived.

Krolock: Da der Besitzer des Gebäudes Bedenken wegen Einsturzgefahr und der Sicherheit hat, wird dieser Cache geschlossen. All zu oft wurde er ja eh nicht besucht.

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Hidden : 9/30/2008
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
5 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:

Klettern und Kraxeln in der Ruine Ehrenstein

Achtung, dieser Cache ist nichts für Sonntagsspaziergänger! Das Gelände ist mit sehr viel Geröll durchzogen und sehr rutschig. Lest die Hinweise am Ende der Beschreibung. Den Cache auf keinen Fall alleine, am Besten mit 2-5 Personen angehen. Der Besuch ist absolut auf eigene Verantwortung ! ! ! Geht ihn nur an, wenn ihr wisst was ihr tut und zieht alte Klamotten an.
Da das vorgesehene Tool z.Zt defekt ist, müsst ihr euch vorbereitet zeigen und es selber mitbringen. Kleiner Tipp: Es sollte ca. 2,50 m lang sein und euer Körpergewicht tragen können. Früher hat man es benutzt um Bollerwagen zu bauen, heute wird es oft aus Alu hergestellt. Wer immer noch nicht weiß, was gemeint ist, der möge mir ne eMail schreiben.

So wie Lara Croft in Tomb Raider müsst ihr bei diesem Cache nicht nur durch die Gegend laufen und Dosen sammeln, sondern auch mal fiese Hänge hinaufkraxeln, etwas länger nach den Dosen suchen und zum Schluss noch Werkzeuge einsammeln und zusammenbauen.

Die Burg in Ehrenstein gilt seit jeher als mystischer Ort, über den gerade in unserem Raum eine Menge Legenden und Unwahrheiten verbreitet werden.

Über die Entstehung dieser Burg ist bis heute so gut wie nichts bekannt. Es ist jedoch sicher, dass nicht die Herren von Ütgenbach sie erbaut haben im Jahre 1330, sondern sie schon gestanden haben muss. Dies begründet sich darin, dass in Verbindung mit der Entstehung der Burg nie die Rede ist von den Herren von Ütgenbach. Vielmehr wird ein Ritter Rorich (1312-1347) erwähnt, der im Jahr 1330 nach Ehrenstein umzieht und sich von 1331 an Herr zu Ehrenstein nennt. In der Klosterkirche ist in einem Fenster eine mittelalterliche Abbildung zu sehen von der Burg wie sie im Mittelalter ausgesehen haben muss. Historiker fragen sich aufgrund dieser Abbildung, wie ein relativ mittelloser Ritter eine solch große Burg hätte errichten können.

Wahrscheinlicher ist eher, dass die Burg von Templern errichtet wurde, diese aber dann das Anwesen 1312 verlassen mussten, aufgrund des Verbots des Ordens durch Papst Clemens. Nun fragt man sich natürlich, warum die Templer gerade im sumpfigen vorderen Teil des Westerwaldes eine Burg errichten sollten. Die Templer hatten ein europäisches Banksystem aufgebaut. Den Kaufleuten ersparten sie dadurch die Geldtransporte, auf die es "Wegelagerer" abgesehen hatten. In allen Templer-Niederlassungen gab es daher einen Geldvorrat. Es ist also nahe liegend, dass diese Burg als eine solche „Niederlassung“ gedient hat. Entlang dieses Bereiches verliefen einige Hohlwege, die als Handelswege fungierten. Einige dieser Wege kann man heute noch erahnen. Es wird vermutet, dass zur Erholung der Reisenden ein Hospiz errichtet wurde. (Das heutige Klostergebäude).

Von der Burg ist heute noch in nahezu unbeschädigten Zustand der vorgelagerte Artillerie Turm zu sehen, der einen weiten Blick ins Land erlaubte. Des Weiteren sind die beiden Türme an der Burg selber noch gut zu erkennen. Ja der vordere ist sogar noch in seiner annähernd originalen Größe erhalten. Außerdem kann man das Torhaus noch anhand seiner Grundmauern erahnen. Ihr werdet es schnell erkennen. Erwiesen ist, dass unter dem Artillerieturm auf dem benachbarten Hügel unterirdische Gänge verlaufen. Unbekannt ist dagegen wie weit sich dieses System unterirdisch erstreckt. In den 50’er Jahren des letzten Jahrhunderts verschwanden in diesem System drei Kinder , die neugierig waren und wohl den Weg hinaus nicht mehr gefunden hatten. Eine groß angelegte Suche blieb erfolglos. Danach wurde der Turm mit einer Stahlplatte verschlossen. Anwohner des Ortes Altenburg berichten, dass man bei klaren Vollmondnächten weinende Kinder aus Richtung des Turmes hören kann.

Das sollte jetzt erstmal genug sein an historischem Input !!!!! Viel Spaß nun beim Cachen an der Burg Ehrenstein……………

..und seht euch vor !!! Evtl. ruhen die Geister der Templer immer noch in den alten Gemäuern der Anlage. Und wer weiß schon wie sie reagieren, wenn man sie in ihrer Ruhe stört. Und solltet ihr weinende Kinder aus dem Turm hören, kommt nicht auf die Idee sie zu befreien.…..es könnte eine Falle sein.

  

Parken könnt ihr bei den obrigen Koordinaten und dann kann es bei Station 1 schon losgehen:

N 50° 37.001  

E 7°  27.363

Dort findet ihr den ersten Buchstaben und die Koordinaten der nächsten Dose.

Die vierte Station braucht ihr nicht mehr zu suchen. Die Dose ist erstens ständig weg und zweitens braucht man die Buchstaben eh nur für das Tool, das ja zur Zeit nicht verfügbar ist.

Der Cache befindet sich bei

N 50° 37.ABC 

E 7° 27.DCE

So, nun zum Gelände:

Das Gelände ist sehr anspruchsvoll und gefährlich! Es besteht an sehr vielen Stellen Rutschgefahr! Die Schilder "Betreten verboten Lebensgefahr" sind zwar schon etwas älter und wahrscheinlich auch übertrieben um Kinder oder nichtgeländetaugliche Wanderer abzuhalten, aber ganz ohne Grund stehen sie nicht dort ! Es gibt zwar ein neueres "Betreten verboten" Schild, aber nach dem Cacheumbau müsst ihr nicht mehr in gefährdeten oder abgesperrte Bereiche. Wer sich jetzt dennoch über das Schild mokieren möchte, der möge lieber direkt zu Hause bleiben.

Seit längerer Zeit werden Bauarbeiten an der Ruine durchgeführt. Ein Besuch zu normalen Arbeitszeiten ist also wegen Muggelgefahr ausgeschlossen. Diese Bauarbeiten scheinen auch noch ein Weilchen zu dauern.

An Sonntagen bei schönen Wetter besteht zudem noch die Muggelgefahr durch Wanderer, die sich das anliegende Kloster anschauen. Auch hier muss vorsichtig taktiert werden.

Ihr müsst keinen Zaun übersteigen oder umgehen. Finger weg vom Gerüst was dort herumsteht. Da müsst ihr auf keinen Fall drauf.  Auch Türen müsst ihr weder aufbrechen noch aufschrauben. Die Dosen scheinen zwar nah beieinander, aber das trifft meisten nur auf die Luftlinie zu. Nehmt die Spoiler mit. Ohne werdet ihr die Dosen schwerlich finden. Mit Verweis auf den Schwierigkeitsgrad möchte ich daruf hinweisen, dass die Spoilerreihenfolge zufällig ist. Auf eMail-Anfrage gibt's auch nen Telefonjoker. 

 

Speziell für den Final gilt: "Tu es oder lass es". Der Zutritt ist auf eigene Gefahr. Ihr sollte vielleicht ein altes Handtuch mitnehmen oder eine alte Jacke anhaben, damit ihr euch beim Zutritt zum Final nicht die Klamotten zerreißt. Wir haben zwar noch ein kl. Handtuch dagelassen, aber wer weiß wie lange das da liegt. Wenn ihr drinnen seid, dann passt auf, dass ihr nicht in die Mitte der Räume kommt. Da ist nur Lehmboden. Ob der hält, würde ich nicht testen.

cache-rating
Bitte bewerte den Cache auch auf geocaching-franken.de (Beim ersten Mal muss man sich zwar 5 Min Zeit nehmen, aber das Tool ist echt praktisch und wird dir noch viel Freude bereiten)

Additional Hints (Decrypt)

Fgngvba 1: va pn. rvarz Zrgre Ubrur Fgngvba 4: ovggr jvrqre fb uvayrtra jvr ibetrshaqra Svany: qvr Gerccra enhs

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)