Biberachs dunkle Gassen - Ermittlungen
A
cache
by Team 'zZZz'
Hidden
:
5/16/2009
Difficulty:
Terrain:
Size:
 (Small)
Cache Issues:
- This cache is temporarily unavailable. Read the logs below to read the status for this cache.
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Mit einem entspannten Seufzen faltete Friedrich von Stetten seine
Serviette sorgsam zusammen, legte sie achtsam auf seinen
Frühstücksteller und schob diesen ein paar Zentimeter von sich.
Sein Griff ging zur Tasche des Mantels, den er akkurat auf einen
der Stühle neben sich gelegt hatte. Er zog einen ledernen
Tabakbeutel sowie die kleine Reisepfeife hervor, die er andächtig
zu stopfen begann. Wenige Augenblicke später durchzogen duftende
Schwaden des brennenden Tabaks das Zimmer.
Der junge
Mann, im Range eines Leutnants der württembergische Dragoner
stehend und von seiner kaiserlichen Majestät Wilhelm I. mit den
Privilegien eines Sonderermittlers des Deutschen Reiches
ausgestattet, blickte aus dem Fenster. Unter ihm entfalteten die
Gassen der kleinen Stadt Biberach ein reges Treiben. Ein eher
ungewöhnlicher Anblick, wie es dem Sonderermittler erschien, denn
eigentlich war Biberach, jene oberschwäbischen Kleinstadt an der
Riß, die dem hiesigen Oberamt im Donaukreis seinen Namen gegeben
hatte, eher bekannt für ihre schon fast sprichwörtliche Ruhe. Oder,
um es anders zu sagen: für ihre wohltuende Ereignislosigkeit im
kriminalistischen Sinne.
Gestern, noch in Friedrichshafen, war er der letzten Verbindung der
zwischen Friedrichshafen und Ulm verkehrenden Südbahn zugestiegen,
um hier und heute einen Mann zu konsultieren, der auf seinem Weg
zurück in die Heimat des Empires hier einen Halt einlegen würde.
Endlich! Nach so schier endlosen Briefwechseln, hoffnungsvollen
Absprachen, leidigen Änderungen und enttäuschenden Absagen ... Von
Stetten warf einen Blick auf seine Taschenuhr. Noch eine Stunde,
bevor er zum Erbacher Hof aufbrechen würde. Zeit, sich noch ein
paar Gedanken über seinen Gegenüber und seine brennendsten Fragen
an ihn zu machen.
Ein kurzes Klopfen an
seiner Tür ließ ihn auffahren und umdrehen. Noch bevor er zu
antworten vermochte, stand ein Junge in seinem Zimmer, in der einen
Hand einen Brief und in der anderen eine Zeitung.
„Mein Herr,“ druckste der Junge herum, „'s hat
mir die Wirtin vom Erbacher 'geben.“ Sprach's, legte beides
in Stettens Hände und verschwand.
Ein wenig ratlos stand der junge Leutnant mitten im Raum, blickte
unsicher zwischen Brief und Zeitung hin und her. Dann schritt er
zum Fenster, legte die Zeitung auf dem Sims. Er öffnete den Brief
und begann, die saubere und gestochen scharfe Handschrift zu
studieren:
Biberach, 5. October 1888
|
Geschätzter Herr von Stetten,
Ich erlaube mir, Ihnen die heutige Ausgabe der hiesigen
Tageszeitung überbringen zu lassen.
Vielleicht sind Sie geneigt, vor unserem Treffen einen Blick hinein
zu werfen? Sie werden auf wahrlich Interessantes stoßen ...
Wir sehen uns dann später im Erbacher Hof.
Mit den besten Empfehlungen verbleibe ich,
Ihr S. Holmes |
Mit einem leichten Grübeln legte der Sonderermittler den Brief zur
Seite und griff zur Zeitung ...
Schwäbischer Merkur, 5. October 1888
Achtung: Der obige Link startet den
Download einer Datei mit Informationen, die für das Finden des
Caches benötigt werden. Als der Cachebesitzer versichere ich, dass
diese Datei ungefährlich ist. Die Datei und ihr Inhalt sind nicht
von Groundspeak oder einen Reviewer auf schädlichen Inhalt
überprüft worden und die Datei wird auf eigene Gefahr
heruntergeladen.
Dem geschätzten Leser dieser Cachebeschreibung zum Geleit
...
Biberachs dunkle Gassen - Ermittlungen ist
ein Cache in typischer Detektiv-Manier, d.h. es geht weniger um
gewitzt versteckte Hinweise in physischer Form als vielmehr um die
Enthüllung und Zusammensetzung der aufzufindenden Informationen.
Demzufolge sollte genügend Zeit und ein wenig Lesebereitschaft
mitgebracht werden ...
Der Einstieg zu diesem Cache befindet sich leider ein wenig
außerhalb (Stage 1 - Rastplatz B312, nehmt den Spoiler mit!), wo
Ihr bis auf die Zeitung (!) alle notwendigen Materialien
ausgehändigt bekommt - ohne diese geht es nicht! Danach solltet Ihr
Eure Droschke auf dem Gigelberg abstellen ( Ref 1 - Freies Parken)
um Euch überflüssige Wege zu ersparen
Die Zeitung, die Friedrich von Stetten überbracht wurde, solltet
Ihr bereits im Vorfeld dieses Cache studieren und auch mit Euch
führen (siehe PDF-Link oben )
Im maximalen Fall beträgt die Wegstrecke ca. 2.5 km und die
benötigte Zeit (Lesen, Denken, Diskutieren, Pause machen) wird
zwischen 2 und 2.5 Stunden liegen - dann dürften aber auch die
Lösungen der anschließenden Caches kein Problem mehr sein!
Sofern alle möglichen Hinweise eingesammelt werden (was nicht
erforderlich ist, vielleicht aber von Euch gewünscht wird), führt
die Route dieses Caches entlang des Weges der Stadtführung durch
die Nebenstraßen der Innenstadt. Also nehmt Euch ab und an die Zeit
und habt einen Blick auf Eure Umgebung ...
Es mag sich als günstig erweisen, diesen Cache mit mehreren
Personen anzugehen - allein schon der Diskussionen wegen. Am Final
kann dann ein wachsames Augenpaar auch von Vorteil sein (für die
Lebensdauer dieses Caches bestimmt!) ...
Eine letzte Bitte: Wenn Ihr diesen Cache
angeht, so loggt abschließend zumindest mit einer Note, um die
Anzahl des im Start verbleibenden Materials für mich
nachvollziehbar zu machen! Ich kann nur begrenzt Material am Start
plazieren und möchte daher zeitnah auffüllen!
... und jetzt viel Spaß wünscht Team 'zZZz'
Additional Hints
(Decrypt)
[Final] qvr abreqyvpufgr Tryrtraurvg
Find...
Spoiler für den Startpunkt
Koords können durch das Blätterdach "off" sein, sucht mit Hilfe dieses Bildes unter Moos!

Loading Cache Logs...
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Current Time:
Last Updated: on 12/4/2011 8:07:22 AM (UTC-08:00) Pacific Time (US & Canada) (4:07 PM GMT)
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