Dreslers Park
Die Anlage veranschaulicht in einem Beispiel exemplarisch
den Übergang von der "einfacheren" historischen mit Park zu der
"luxuriöseren" jüngeren Villa mit neu barocker Paterregestaltung
innerhalb der landschaftlichen Parkanlage.
Der parallel mit dem wachsenden Wohlstand der
Fabrikantenfamilie Dresler und mit dem allgemeinen wirtschaftlichen
Aufschwung in Westfalen durch die verstärkte Industrialisierung
verlief. Dabei ist die Parkanlage deutlich entsprechend dem
baukünstlerischen Rang der Villengebäude von Menschenhand
künstlerisch gleichwertig gestaltet worden.

Städtebauliche und ortsgeschichtliche
Bedeutung:
Die Gesamtanlage "Dreslers Park" ist die einzige
zusammenhängende historisch Villengesamtanlage des Ortes Kreuztal
und prägt seit dem späten 19. Jahrhundert das Ortsbild in
besonderer Weise. Zugleich ist diese Anlage mit dem Namen der
Fabrikantenfamilie Dresler verknüpft, deren Eisenwerk eine große
wirtschaftliche Bedeutung für Kreuztal und damit auch dem Anwachsen
des Ortes erheblichen Anteil hatte. Bis heute ist in der
Konglomeratbebauung des Ortsteiles Kreuztal diese die einzige auch
künstlerischen Aspekten genügende Geländegestaltung. Städtebaulich
ist dieses Gelände als wertvolles Ensemble von Natur und Baugestalt
wohltuender Kontrast in der eher gesichtslos gewachsenen
Teilbebauung des Ortes.
Die Anlage "Dreslers Park" ist als komplett erhaltenes
Gesamtwerk, bestehend aus den verschiedenen Baukörpern (erbaut
zwischen 1860 und 1907) und der Parkanlage
anzusehen.
Das nach der Fabrikantenfamilie „Dresler“
benannte Parkgelände beherbergt heute das Bürger- und Kulturzentrum
mit Bibliothek und Stadtarchiv.
Die Gebäude „Gelbe Villa“ - eine Wohnvilla im
Stil eines florentinischen Renaissancepalazzo.
Sowie die „Weiße Villa“ – ein
historisch Verputzter Backsteinbau mit einzigartigen
Ausstattungsdetails mit „Wagenremise“ (heute
Kindertagesstätte).
„Kutscherhaus“ (heute Gaststätte),
„Musikpavillon“ und
„Gartenhaus“.

Hohlwegrest in Dreslers Park:
Außerdem sind in einem Teil der Parkanlage noch Reste
eines Hohlweges zu erkennen.
Bei dem Hohlwegrest in Dreslers Park handelt es sich um das
Reststück einer mittelalterlichen bis frühneuzeitlichen Fernstraße,
die, von Arnsberg kommend über Welschen Ennest und Littfeld nach
Siegen und weiter nach Frankfurt geführt hat. Sie charakterisiert
das Straßenwesen vor Beginn des Kunststraßenbaues (ab Ende des l8.
Jahrhunderts) und zeichnet sich durch die mit dem damaligen
Straßenverkehr verbundene starke Bodenerosion aus, die sich heute
als starke Vertiefung im anstehenden Boden darstellt. Die Straße
taucht Anfang des 18. Jahrhunderts auf historischen Karten auf und
ist im Urmesstischblatt von 1840 an der heutigen Stelle noch
verzeichnet. Sie kann als Vorläufer der B 54 angesehen
werden.

Nun zu den Aufgaben:
-
Wieviele viereckige Geländer Pfosten befinden sich an
der Bogenbrücke die über den Hohlweg führt? (Eine Seite) =
A
-
Wieviele Steinkugeln stehen von der B54 aus gesehen am
Haupteingang von „Dreslers Park“? = B
-
Wieviele Ringe hat der Fahrradständer am Eingang der
Bücherei? = C
-
Wann wurde die „Gelbe Villa“ erbaut? Die
zweite Zahl ist = D
-
Wie alt wurde „Friedrich Wilhelm Dresler“?
= E
-
Zähle die Fenster über dem Portal (!!!nicht über der
Tür!!!) der „Weißen Villa“. = F
-
Wieviele Pokale stehen auf den Sockeln hinter der
„Gelben Villa“? Einer fehlt schon seit Jahren! Den
bitte nicht mit Zählen! = G
-
Bestimme die Quersumme der Telefonnummer des
„Haustechnischen Notdienst“, und löse diese auf bis du
nur noch eine einstellige Zahl hast. = H
-
Wieviele Stunden hat die Bücherei Sonntags geöffnet? =
I
-
Zähle die Steinstufen hinter der „Weißen
Villa“. = J
N 50° 57.[(ExG:B)-(2xC)+3-H]
[B-H]
E 007° 59.[J-D] [AxFxI:B+J+H]