Güterbahnhof
Spandau

So sah der Güterbahnhof Spandau bis 1996 aus.
Zur Geschichte:
Bahnhof
Spandau West
Dieser Bahnhof wurde am 15. Juli 1910 zunächst als Spandau
Vorortbahnhof neben dem Güterbahnhof eröffnet. Noch im gleichen
Jahr erfolgte seine Umbenennung in Spandau West als etwa
zeitgleich der Personenbahnhof Spandau (Hamburger Bahnhof)
den Namen Spandau Hauptbahnhof erhielt.
Der neue Vorortbahnhof lag günstiger als der
Hauptbahnhof, da näher an der Altstadt Spandau und dem
damals im Bau befindlichen neuen Rathaus gelegen. Die Bahnsteige in
Dammlage erhielten an ihren Enden unterhalb der Gleise die
Empfangshallen, einmal gegenüber der Galenstraße, ferner in Höhe
der Einmündung der Staakener Straße in die Seegefelder Straße, wo
auch ein Übergangstunnel zum Kleinbahnhof der Osthavelländischen
Eisenbahn bestand.
Als dreigleisige Anlage mit zwei Bahnsteigen, in der das
mittlere Gleis zu beiden Seiten an den Mittelbahnsteigen lag, nahm
der Bahnhof die hier endende Spandauer Vorortbahn aus
Richtung der Stadtbahn auf. Die Personengleise der
Hamburg-Lehrter Bahn aus Richtung Berlin Lehrter
Stadtbahnhof führten den Fernverkehr an der Nord- und Südseite an
den Bahnsteigen vorbei.
Über Weichenverbindungen von und zu den Personenzuggleisen
benutzten auch die Vorortzüge vom Lehrter Bahnhof sowie weiter nach
Nauen bzw. Wustermark die Spandauer Vorortgleise. Westlich vom
Bahnhof schloss sich die Trennung der Personengleise für den
gemeinsamen Vorort- und Fernverkehr in Hamburger und Lehrter Bahn
an. Die Vorortgleise selbst endeten in einer viergleisigen
Abstellanlage für in Spandau kehrende Züge.
Den geschäftigen Verkehr auf dem Bahnhof der Pendler zwischen
Berlin, Spandau, und den osthavelländischen Orten kann man sich im
Vergleich zu dem heute bescheidenen Regionalverkehr kaum noch
vorstellen. Auch als die Spandauer Vorortbahn Stromschienen
bei der Elektrifizierung der Berliner Stadt-, Ring- und
Vorortbahnen (ab 1930 kurz als „S-Bahn“ bezeichnet)
erhielt, blieb der gemeinsame Betrieb mit den Dampfvorortzügen vom
Lehrter Bahnhof bestehen.
In den 1930er Jahren erreichten die Dampfvorortzüge vom Lehrter
Bahnhof den Bahnhof Spandau West, wie die hier endenden
elektrischen Bahnen von der Stadtbahn, im 10-Minuten-Abstand und
fuhren dann abwechselnd nach Nauen und Wustermark im
20-Minuten-Takt weiter. Zeitzeugen berichten begeistert von dem
regen Umsteigeverkehr zwischen S-Bahn und den Vorortbahnen, weil er
damals schnell und bequem am gleichen Bahnsteig möglich war.
Im heutigen Bahnhof Berlin-Spandau ist der umständliche
Bahnsteigwechsel zwischen S-Bahn und Regionalverkehr ein Hindernis,
was neben dem wieder steigenden Pendlerverkehr und der
unzureichenden Stadtranderschließung abermals auf Verlängerung der
S-Bahn über Spandau hinaus drängen lässt.
Erstmals am 23. August 1928 hieß es „Spandau West,
zurückbleiben!“ für die S-Bahn nach Spandau. Wenn auch über
den Lehrter Stadtbahnhof führend, nutzten die Elektrischen nicht
denselben Weg wie die Fernzüge, sondern fuhren über die Stadtbahn
und Spandauer Vorortbahn gen Westen. Spandau West sollte dabei
eigentlich nur einige Jahre Endstation bleiben, eine Erweiterung
nach Wustermark oder Falkensee bzw. Nauen war stets geplant.
Die in den 1930er und 1940er Jahren vorgesehenen
Erweiterungsmaßnahmen konnten nur geringfügig umgesetzt werden. Ab
1951 fuhren die ersten S-Bahn-Züge über Spandau West hinaus nach
Falkensee beziehungsweise entlang der Lehrter Bahn nach Staaken. In
der Gegenrichtung konnte man jetzt mit der S-Bahn auch nach
Jungfernheide und zur Ringbahn gelangen. Als der Lehrter Bahnhof in
Berlin 1952 geschlossen wurde, zog die DDR-Reichsbahn die
Dampfvorortzüge im Umland endgültig an die S-Bahn-Endpunkte zurück,
in Spandau West hielten nur noch S-Bahnen.
Der Mauerbau am 13. August 1961 betraf den Bahnhof indirekt. Die
S-Bahn-Züge nach Falkensee endeten bereits in Spandau West. Der
S-Bahn-Verkehr nach Staaken war einige Monate unterbrochen.
Vielmehr betroffen war die Strecke und somit auch der Bahnhof vom
Berliner S-Bahn-Boykott. Nicht mehr benötigte Anlagen waren dem
Zahn der Zeit ausgesetzt, Sanierungsmaßnahmen wurden seltener, der
Verkehr auf den Strecken wurde zunehmend ausgedünnt. Ihren
Tiefpunkt erreichte die S-Bahn mit dem Reichsbahnerstreik ab
17. September 1980. Die DDR-Reichsbahn ging auf die
Forderungen der Eisenbahner nicht ein und legte fast den gesamten
S-Bahnverkehr im Westteil der Stadt nieder. Für die Spandauer
Strecken und damit den Bahnhof Spandau West bedeutete der
25. September 1980 das Ende. An der verwaisten Station fuhren
nur noch Güterzüge und Reisezüge von und nach Hamburg auf den
Ferngleisen vorbei.
--> Wikipedia
Zum Cache:
Der Cache befand sich auf einem kleinen Lost Place, der
scheinbar auch von jugendlichen Vandalen genutzt wurde.
Das alte Stellwerk wurde leider abgerissen.
Es müssen keine Gleise oder Zäune überquert werden.
Der Code für die Coin steht im Logbuch und dient Iconsammlern
zum discovern!
Viel Spaß wünscht Klotzi.
No Wheelchair Access
Available
year-round Dangerous area
- use caution Accessible in
Winter
Bring a pen or
pencil |
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Wichtig: Die Traditional-Coin ist nicht im Cache! Der Code zum
discovern steht im Logbuch!!!