Saalfelden - Eisspeedway

Beim zum Bahnsport zählenden Eisspeedway sind
die Motorräder ähnlich wie die Maschinen für Speedwayrennen
konstruiert, wobei sie zusätzlich auf Eisbahnen und die hier
vorherrschenden niedrigen Temperaturen abgestimmt sind. Besonders
auffällig sind die 28 mm langen Spikes, die aufgrund des glatten
Untergrundes in die Reifen montiert sind. Zum Schutz für die
anderen Fahrer sind entsprechende Bügel und Schutzbleche über den
Rädern angebracht. Beim Eisspeedway wird nicht gedriftet. Durch den
enormen Halt der Spikes werden höchste Beschleunigungswerte auf der
kurzen Strecke sowie die größten Schräglagen im Motorradsport
erreicht.

Im Gegensatz zu Grasbahn- oder Sandbahn-Strecken
sind Eisspeedway-Areale rundherum intensiv mit großen Polsterkissen
ausgestattet. Dieser Schutz wird allerdings jetzt auch vor allem
bei den GP-Läufen (Speedway) im Sommer verwendet.
Die Zuständigkeit für das Regelwerk liegt bei der Fédération
Internationale de Motocyclisme (FIM).