Zur Geschichte:
Carl Paul Goerz gründete 1886 in Berlin einen Versandhandel für
mathematische Instrumente, der ab 1887 auch fotografische Apparate
lieferte. Der wirtschaftliche Erfolg erlaubte es Goerz, 1888 die
Werkstatt von F. A. Hintze zu übernehmen und als C. P. Goerz,
Spezialfabrik photograph. Amateur-Apparate selbst Fotoapparate zu
produzieren. Nach Aufnahme der Produktion von Objektiven wurde die
Firma im Jahr 1890 in Optische Anstalt C. P. Goerz umbenannt.
Kamera von C. P. Goerz
Goerz erfuhr 1889 von der Erfindung des Schlitzverschlusses,
damals Momentverschluss genannt, durch den Fotografen Ottomar
Anschütz. Mit dieser Erfindung wurden Belichtungszeiten von 1/1000
Sekunde erreicht, womit erstmals die Fotografie bewegter Objekte
möglich wurde. Goerz erwarb das Recht auf Alleinfabrikation und bot
mit der Goerz-Anschütz-Moment-Camera die erste
Schlitzverschlusskamera der Welt an. Das Unternehmen gelangte
schnell zu großer Bekanntheit.
Mit der Einstellung des Optikers Emil von Höegh nahm der
Objektivbau bei Goerz einen enormen Aufschwung. Von Höegh
entwickelte einen Doppelanastigmaten von hoher Qualität, der unter
dem Namen Dagor erfolgreich vertrieben wurde. Die Lizenz für
Großbritannien wurde 1893 an das Unternehmen Ross & Co. in
London, die für Österreich-Ungarn an Karl Fritsch in Wien vergeben.
1900 folgte das Goerz-Hypergon, ein anastigmatisches
Weitwinkelobjektiv mit einem Bildfeld von 135°. Das Ansehen der
Firma stieg auch durch Spezialanfertigungen, etwa für den
Tierfotografen Carl Georg Schillings oder den Photochemiker Adolf
Miethe, nach dessen Plänen ein Dreifarbenprojektor gefertigt
wurde.
Bereits 1891 bekam Goerz die ersten Aufträge zur Fertigung
militärischer Optik. Das Unternehmen wurde sowohl Lieferant für das
kaiserliche Heeres- und Marineamt als auch für viele ausländische
Militärverwaltungen. Ab 1897 wurden Linsenfernrohre in großer
Stückzahl gefertigt. 1899 übernahm Goerz die Vertretung der Firma
Barr & Stroud für den Vertrieb von Entfernungsmessern in
Deutschland. 1903 wurde eine spezielle Militärabteilung gegründet
und in der Folge Entfernungsmesser, U-Boot-Periskope,
Scherenfernrohre und Zieleinrichtungen für Geschütze produziert.
Die Optische Anstalt C. P. Goerz wurde zum weltweit größten
Hersteller militärischer Optik.
Der unternehmerische Erfolg führte 1903 zur Umwandlung des
Unternehmens in eine Aktiengesellschaft mit einem Aktienkapital von
3,5 Millionen Reichsmark, die Optische Anstalt C. P. Goerz AG,
Berlin-Friedenau in der Rheinstraße 45-46. 1911 war die Zahl der
Beschäftigten auf 2.500 angewachsen. Zur Firma gehörten nicht nur
die optischen und mechanischen Werkstätten, sondern auch eine
Werkzeugmacherei, eine Schmiede, eine Graviererei, eine Sattlerei,
eine Lackiererei sowie mehrere Werkstätten zur Herstellung der
Kameragehäuse. Schon in den 1890er Jahren waren Vertriebsfilialen
im Ausland eröffnet worden, so 1893 in Paris, 1895 in New York und
1899 in London. 1902 entstand in New York das erste Zweigwerk. Ihm
folgten Niederlassungen in Sankt Petersburg (1905) und in Preßburg
(1908).
Ab 1898 besaß Goerz ein eigenes Konstruktionsbüro für die
mechanischen Teile der Instrumente. 1909 wurde eine Abteilung für
meteorologische und aeronautische Geräte eingerichtet, deren
wissenschaftliche Leitung 1910 der Meteorologe und Ballonfahrer
Arthur Berson übernahm. 1911 wurde als erstes astronomisches
Instrument ein Spiegelteleskop für die Technische Hochschule
Charlottenburg gefertigt. Ein weiteres Spiegelteleskop befindet
sich heute in der Sternwarte des Deutschen Museums in München. Das
Gerät ist eigens für die von Adolf Miethe geleitete Expedition nach
Sandnessjøen in Norwegen zur Beobachtung der Sonnenfinsternis vom
21. August 1914 gebaut worden.
1910 kam es zur Bildung einer Interessengemeinschaft mit der
angeschlagenen AG A. & R. Hahn für Optik und Mechanik,
Ihringshausen/Kassel in der die Optische Anstalt C. P. Goerz die
Führung innehatte. Durch den Zukauf der Sendlinger Optische
Glaswerke, einer Gründung von Joseph von Fraunhofer und Carl August
von Steinheil, machte sich Goerz unabhängig von Zulieferern aus der
Glasindustrie. Das Werk bei München wurde umfassend modernisiert,
dann aber während des Ersten Weltkrieges nach Berlin-Zehlendorf
verlegt, wo ein vollkommen neu errichtetes Werk bezogen werden
konnte. Noch während des Weltkriegs wurde die
Scheinwerferproduktion der Firma Körting & Mathiesen AG in
Leipzig übernommen. Hier wurden hauptsächlich Bogenlampen für
Leuchttürme gebaut.
Während des Ersten Weltkrieges produzierte Goerz mit rund 12.000
Angestellten fast ausschließlich optische Geräte für das Militär.
Das brachte das Unternehmen nach Kriegsende in große finanzielle
Schwierigkeiten, da der Versailler Vertrag deutschen Firmen eine
Produktion zu militärischen Zwecken verbot. Goerz versuchte, die
Produktpalette auf zivile Erzeugnisse wie Rechenmaschinen und
Saccharimeter umzustellen. Die Fusion mit anderen Unternehmen der
foto-optischen Industrie zur Zeiss-Ikon AG im Jahr 1926 bedeutete
die Rettung des Unternehmens, das sonst in Konkurs gegangen wäre.
Das amerikanische Zweigwerk existierte als C.P. Goerz American
Optical Company noch bis 1972, als es von Schneider Optics, der
amerikanischen Tochter der Jos. Schneider Optische Werke übernommen
wurde.
Durch die Fusion zur Zeiss-Ikon AG wurde das Produktionsprofil
von Goerz stark verändert und die Herstellung optischer Artikel
wurde zugunsten der 53%igen Mehrheitsbeteiligung der Zeiss-Werke in
Jena fast vollständig aufgegeben. Man produzierte in Berlin jetzt
Kameras und Beleuchtungseinrichtungen für Kinoprojektoren.
Quelle: Wikipedia

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Im zweiten großen Hof befindet sich ein großes Umlenkrad von
einem Lastenaufzug als Industriedenkmal (Startpunkt).
Wieviele Seile waren ursprünglich an dem Rad = A ?
Nutzt die Zahl um die Koordinaten für das Final zu projezieren:
A*30° + 2° / A*12m vom Startpunkt.
Bitte passt auf, dass euch niemand beim Heben des Caches
beobachtet.
Bei Schnee dürfte es ziemlich schwierig werden das Versteck zu
finden.
11.10.2010 - ab sofort ist es ein Regular