Der Meinsdorfer Müller und der Teufel Traditional Cache
Der Meinsdorfer Müller und der Teufel
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Pinzette und Stift nicht vergessen.
Der Meinsdorfer Müller und der Teufel
Vor langen Zeiten stand schon auf dem Mühlenberg bei Meinsdorf eine Mühle. Eines Tages brannte die Mühle ab. Der Müller, ein fleißiger und kräftiger Mann, baute sie wieder auf. Aber nach kaum einem Jahre brannte die Mühle auf rätselhafte Weise wieder ab. Da saß der Müller eines Tages auf den Trümmern seiner Mühle und war mutlos. Plötzlich stand ein langer, hagerer Mann vor ihm und fragte: „Ei, ei, Müllerchen, warum denn so traurig?“ „Ach geh!“ sagte Dieser, „Mir kann kein ‚Teufel mehr helfen! All meine Habe liegt unter diesem Trümmerhaufen und das Brot von vielen Leuten dazu!“ „Gemach, gemach, lieber Meister, vielleicht kann dir doch jemand helfen“, sagte der Dürre. Der Müller schaute auf und sah, dass unter den Rockschößen des Anderen ein Schwänzlein hervor lugte. „Aha“, dachte er, „du bist das!“ „Lass hören, guter Freund“, sagte er dann. „Nun“, antwortete der Teufel, „deine Mühle baue ich dir in einer Nacht wieder auf!“ „Und die Bedingung?“ fragte der Müller. „Das erste Kind, das dir geboren wird, ist mein!“ sagte der Teufel. „Top!“ sagte der Müller, „es gilt!“ Da der Müller kinderlos war, dachte er, dass der Teufel noch lange warten konnte. „Wenn in drei Jahren kein Kind da ist, bist du mir selbst verfallen.“, sagt der Teufel darauf. „Jawohl!“ sagt der Müller. Nach zwei Jahren wurde dem Müller aber wirklich ein Sohn geboren. Der Teufel kam sogleich zum Müller und wollte das Kind holen und damit den Lohn für den Aufbau der Mühle. „Die drei Jahre sind ja noch gar nicht um„, sprach dieser; „Ich gebe dir auch meinen Jungen nicht!“ „Was gehandelt ist, ist gehandelt“, sagte der Böse. „Aber ich will dir noch einen Vorschlag machen: Wenn du mich von der Mühle eine Meile weit werfen kannst, so sollst du den Balg behalten!“ „Und wenn du dich an meinen Windmühlenflügeln nicht eine halbe Stunde festhalten kannst, während ich mahle, so bleib mir geschoren und gestohlen für alle Zeiten!“ sagte der Müller. Vergnügt rieb sich der Teufel die Hände. Er setzte sich auf einen Mühlenflügel und lachte. Der Müller aber brachte die Mühle in Gang, dass es nur so krachte. „Au, au!“ rief der Teufel ein ums andere Mal „halte ein!“ „Die halbe Stunde ist noch nicht um!“ rief der Müller. Der Teufel konnte sich aber nicht mehr halten und wurde weit über eine Meile bis auf die Rinower Wiesen davon geschleudert. Dort lag ein großer Stein. Auf ihn stieß der Teufel noch mit seinem Pferdefuß. Der Stein liegt noch heute dort. Auch der Abdruck von dem Teufelsfuß ist noch zu sehen. Der Müller aber hatte für alle Zeiten nun Ruhe vor dem Teufel.
Additional Hints
(Decrypt)
avpug nyymh fpujre
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