Dieser Cache ist der FH-Hagenberg und dem
Lehrgang ASICT (Akademischer Sicherheitsexperte für
Informations- und Kommunikationstechnik) gewidmet.

Hashwert
So gut wie jeder Informations- und Kommunikationstechnikanwender
hat mit Hashwerten zu tun, meist völlig unbemerkt.
Ein Hashwert wird in der Regel zum Schutz der Vertraulichkeit und
Integrität von Daten und Informationen verwendet.
Vertraulichkeit: Schutz vor unbeabsichtigter oder
vorsätzlicher Preisgabe von Informationen.
Z.B. werden Passwörter häufig nicht im Klartext sondern als
Hashwert gespeichert. Die Berechnung des Passwortes aus dem
Hashwert sollte bei Wahl eines geeigneten Algorithmus nicht möglich
sein. Die Passworteingabe wird daher mittels Hashwertfunktion auf
einen Hashwert reduziert und dann mit dem gespeicherten Hashwert
des Originalpasswortes verglichen. Damit wird die Vertraulichkeit
des Passwortes gewährleistet.
Integrität: Sicherheit, dass die erhaltenen Informationen
exakt den von einer autorisierten Stelle gesendeten Informationen
entsprechen. Die betrifft sowohl den Schutz vor Manipulationen als
auch den Schutz vor Übertragungsfehlern.
Z.B. werden von Origianlsoftwareprodukten Hashwerte errechnet und
vom Hersteller neben der Software bereit gestellt. Damit kann mit
entsprechender Software überprüft werden, ob es sich bei der
heruntergeladenen Version um die Originalversion oder
möglicherweise um eine manipulierte Version handelt. Derzeit werden
hierzu häufig MD5-Hashes verwendet.
Hashfunktionen
Eine Hashfunktion ist eine kryptographische Einwegsfunktion
(Algorithmus) mit welchem aus den Quelldaten unterschiedlicher
Länge (z.B. den Binärcode einer Software oder ein Passwort) ein
Hashwert fixer bzw. gleichbleibender Länge errechnet wird. Derzeit
wird sehr häufig der Message-Digest
Algorithm 5 (MD5) verwendet. Dabei wird ein
128-Bit-Hashwert erzeugt, welcher normalerweise als 32-stellige
Hexadezimalzahl dargestellt wird. Dieser Algorithmus wird jedoch
nicht mehr als sicher angesehen, wenngleich ein Angriff nicht
trivial ist.
Eine andere bekannte Gruppe von Hashfunktionen bilden die Secure Hash
Algorithm (SHA). SHA-1 weißt eine Länge von 160 Bit auf
und ist damit grundsätzlich widerstandsfähiger gegen Brute-Force-Angriffe
als z.B. der MD5. Die Version SHA-1 gilt ebenfalls als nicht mehr
sicher. Aktuell wird die Verwendung von SHA-256, SHA-384 und
SHA-512 empfohlen, wobei der Zahlenwert die Bit-Länge angibt.
Zum Cache:
Um zum Cache zu gelangen, ist ein Brute-Force-Angriff erforderlich,
da vom Hashwert nicht auf die Quelleninformation zurückgerechnet
werden kann. Die Werte sind in der geocaching.com Notation (z.B. N
46° 53.140 bzw. E 015° 49.934) auf einen Hashwert reduziert worden.
Zur Eingrenzung: Der Cache ist +/- 300 Millisekunden (letzten 3
Stellen der Koordinaten) von den Headerkoordinaten entfernt.Als
Zeichensatz wurde Latin-1 verwendet. Es empfiehlt sich beim Einsatz
von Tools und einem negativen Geochecker ein anderes Tool
auszuprobieren - es liefern nicht alle Tools das richtige Ergebnis.
Das dürfte am Zeichensatz (°) liegen.
Nord: b596302c61a0ace21ef99f07c94c4d3d
Ost: a47f889d51b825562e8cf406f2d945b71db51255

Viel Erfolg wünscht das
Team luchsp