Die "Stolpersteine", sollen über eine Zeit nachdenken lassen, wo Menschen verfolgt, vertrieben und ermordet wurden, nur weil sie einen anderen Glauben hatten.
Die in den Boden eingelassenen "Stolpersteine" erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus, gibt ihnen Namen und eine Biografie.
In Perleberg findet man die "Stolpersteine" An der Mauer, Am Hohen Ende, Parchimer Strasse und Grosser Markt.
Momentan sind es vier kleine Messingplatten, die am 11. Juni 2009 in Perleberg installiert wurden.
Durch Recherche bekommt man die genauen Standorte heraus oder man begibt sich gleich vor Ort und sucht diese.
Wenn man alle Platten gefunden und koordinatenmässig in GK oder UTM erfasst habt, werden die East-Werte und North-Werte jeweils zusammen addiert und durch die 4 geteilt.
Es ergibt eine "neue Koordinate", über die es zum Ziel geht.
Zuvor muss ein Epitaph aufgesucht werden. Zu finden in einer Durchfahrt, eines nach der Wende sanierten Wohnhauses.
Dieses Grabmal konnte bei der Sanierung des Gebäudes recht unversehrt in zwei Häften geborgen werden. Die Rückseiten wurden über Jahrhunderte als Treppenstufe benutzt.
Unten rechts ist eine Jahreszahl eingearbeitet. Die wird gebraucht, um den letzten Weg zu berechnen.
ABCD
Und die Jahreszahl, welche auf die Rückseite des Perleberger Roland einst eingemeisselt wurde.
EFGH
In jenem Jahr wurde die Einrichtung des Landgerichtes bestätigt.
Hier die letzte Berechnung: (A+B+C+D) x H + (E+F+G+H) x (A+E) = Entfernung (Meter) in Richtung Parchimer Tor
Der Zugang im Mittelalter zur Stadt Perleberg wurde durch drei Stadttore mit Vortoren gewährleistet. Dem Parchimer Tor im Norden, dem Dobberziner Tor im Südosten und dem Wittenberger Tor im Südwesten.
Da wo der Cache liegt, ist öffentlicher Raum.
