Der Bosepark hieß bis 1955 Neuer Park und liegt zwischen der Manteuffelstraße,
Bosestraße, Parkstraße, Schöneberger
Straße,
Richnowstraße und ein Teil noch an der Stolbergstraße. Eingänge befinden sich an der Manteuffelstraße, an
der
Bosestraße, an der Schönburgstraße
Ecke
Richnowstraße und am Ende der Stolbergstraße.
Alter
Dorfkirchhof mit Einfriedung
An die
mittelalterliche Templer-Komturei
erinnert
auch
noch
der
Kirchhügel um die Dorfkirche, der sich mit seinen hohen Feldstein-Stützmauern nördlich des Alten Parks und östlich des
Lehneparks erhebt.
Am
Standort
des Alten
Dorfkirchhofs existierte vermutlich schon seit
der Ansiedlung
des Templerordens um 1200 eine Begräbnisstätte.
Der markante Haupteingang des
Dorfkirchhofs befindet sich am Reinhardtplatz,
ein gestuftes
Portal aus Feldsteinmauerwerk, dessen spitzbogige Durchfahrt und
der Eingang
aus schmiedeeisernen Türen bestehen.
Ein gepflasterter
Hauptweg erschließt die nach 1956 neu gestaltete, heute parkartig
wirkende Anlage.
Hier findet man
unter altem Baumbestand aus Kastanien, Linden, Buchen und Ahorn,
sowie umgrenzt von zahlreichen Eiben, Grabdenkmäler von bedeutenden
Tempelhofer Familien wie beispielsweise Richnow, Bredereck, Dunkel
und Grunack sowie die Gräber von Gemeindepfarrern.
Zu den ältesten
Grabmalen gehören die historistischen gusseisernen Kreuze
der Familie
Bredereck, die sich an der Ostmauer gegenüber stehen. Die vergoldete Inschrift
des hinteren Kreuzes, das eine gotisierende ornamentale Gestaltung
zeigt, verweist auf die Ruhestätte des Bauerngutsbesitzers Carl
Heinrich Gottlieb Bredereck (1790-1856) und seiner Ehefrau Anna
Sophie (gest. 1841).
Darüber befindet
sich eine
Applikation zweier sich umfassender Hände. Das vordere, ebenfalls schwarz
gefasste Kreuz schmücken barockisierende Elemente an den Kreuzarmen
und eine Palmzweigapplikation im oberen Teil. Zwei vor dem gesockelten
Kreuz aufgestellte Syenittafeln sind Grabdenkmale für Ferdinand
Bredereck (gest. 1903) und seine Gemahlin Marie, eine geborene
Lehne (gest. 1926).
Das Erbbegräbnis
Lehne mit dem
Grab des Gutsbesitzers Wilhelm Lehne (1836-1910), dem Namensgeber
des angrenzenden Parks, befindet sich im Feld nördlich der Kirche.
Neben dem Erbbegräbnis
Bredereck bildet an der Ostmauer das Wandgrab der Familie Opitz einen Blickpunkt. Es ist
das künstlerisch bedeutendste Grabmal des Kirchhofs.
Hier befindet
sich die
Ruhestätte von Paul Opitz (1849-1904), dem Amtsbaumeister
der Gemeinde
Tempelhof. (2) Das Grabmal zeigt eine aufwendige historistische
Gestaltung mit
sowohl an den Barock als auch an die Renaissance angelehnten Formen und
Ornamenten. Die dreiteilige Grabwand aus Sandstein steht auf einem
hellgrauen Granitsockel. Vier Pilaster gliedern die Architektur,
zwei vorgestellte Säulen mit korinthischen Kapitellen akzentuieren den
mit einer
Nische versehenen Mittelteil.
Die Pilaster und
Säulen zeigen aufwendige Verzierungen, besonders an den
mit
Beschlagwerkornamenten, Löwenköpfen und Festons geschmückten Basen.
Der Fries
der Grabwand
sowie die Syenittafeln an den Seitenteilen weisen Sinnsprüche auf.
Darüber befinden sich Reliefs mit Palmenzweigen. Ein segmentierter Dreiecksgiebel
bildet den Abschluss des Denkmals.
Die Grabstätte wird
von einem schmiedeeisernen Gitter in neugotischen Formen
eingefasst. Buchsbaum und üppig wuchernde Efeu verdecken liegende
Grabmalplatten und ein gusseisernes Kreuz. Oberhalb der angrenzenden Kirchhofsmauer
ergeben sich
reizvolle Aussichten in die tiefer gelegenen Parke
mit
der
Teichkette.
Quelle:
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
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Zum
Cache
Während einer
meiner Biketouren durch den Park entdeckte ich die
Familiengrabstätte BREDERECK auf welches die Koordinaten
zeigen.
Mehrere Meter
rechts der
Grabstelle könnt ihr weitere Überreste des Gottesackers
erspähen,die freie Sicht wird allerdings durch Gestrüpp
verwehrt.
Am 25. August
2011 war ich um ca. 23.00 Uhr vor Ort und stand nochmal an den
Gräbern,ob das kaum vernehmbare,sehr leise Flüstern nur Einbildung
war, vermag ich nicht zu beurteilen..will ich eigentlich
auch
nicht...
Zu bestimmten
Abendstunden also ein "verwunschener Ort" wie ich meine..
Nach einem Moment
der Würdigung
der
Verblichenen sucht nun in unmittelbarer Nähe den "still stehenden"
EINGANG des Friedhofes...,
Dort solltet ihr
nach einem (unsichtbar) versteckten Micro Ausschau
halten.
Der (unkonventionelle) Behälter ist ca. 6cm
lang,zylinderförmig und aus schwarz eloxiertem
Aluminium.
BITTE
UNSICHTBAR VERSTECKEN!
DAZU IST AM
BEHÄLTER EINE SPEZIELLE VORRICHTUNG ZUM FIXIEREN
ANGEBRACHT.
Seid
fair:
Wenn die Röhre zu tief versenkt wird,werden die Folgecacher in die
Selbige schauen....
Ein Stift ist
mitzubringen.
Da das
Versteck durch Fenster- und Spazier und Automuggles gut einsehbar
ist, bitte vorsichtig agieren.