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Weichholz-Aue am Prester See Multi-Cache

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MD-Möwe: Zwar ist die Brücke über das Auslaufbauwerk erneuert und verstärkt worden, aber am Einlaufbauwerk ist eine Querung nur bei einem Wasserpegel der Elbe unter 1 m möglich. Andernfalls muss ein riesiger Umweg gemacht werden.
Der Multi hat hier in dieser Form seinen Sinn verloren und so gibt es Platz für Neues.

Vielen Dank für die vielen schönen Logs!

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Hidden : 9/22/2011
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Edit 2020: Als ökologische Ausgleichsmaßnahme für den Verlust von Naturflächen im Bereich der "Alten Elbe" im Zuge des Brücken-Neubaus soll der Prester See durch 2 Bauwerke (Einlauf- / Auslauf-) an die Strom-Elbe angeschlossen werden. Damit sollen die zunehmenden Austrocknungen des Prester Sees durch den Klimawandel verhindert werden.

Ein Multi bestehend aus Start, 6 Zwischenstationen und Final zwischen Elbe und ostelbischen Deich um den Prester See herum (wenn man will). Nur geeignet für lauf- und wanderfreudige Geocacher; ca. 4-5 km, je nachdem ob Ihr den gleichen Weg zurück nehmt oder die Runde über den Deich abschließt (1.5 bis 2 Stunden). Mit einem geländegängigen Fahrrad ist die Runde natürlich auch möglich und dann entsprechend schneller zu schaffen.

 

Der Prester See ein alter, abgeschnittener Elbarm von ca. 11,6 ha im Süden Magdeburgs auf der ostelbischen Seite gelegen zieht nicht nur Angler, sondern auch Vogelbeobachter und Wanderfreunde aufgrund seiner geschützten Lage und Naturbelassenenheit an. Durch die Eindeichungen der letzten Jahrhunderte hat sich die ursprüngliche Elbtalaue von max. 8 km Breite auf einen nur sehr schmalen Raum verengt. Nur die direkt an die Elbe angrenzenden Vordeichsflächen entlang der Elbe weisen noch eine ausgeprägte Auendynamik, geprägt durch die Hochwasserereignisse der Elbe auf. Bei den Vordeichsflächen am Prester See, ein ehemaliges Seitengerinne der Stromelbe zur Alten Elbe, finden sich entsprechende Lebensräume, die durch ihre Ausprägung und Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren noch als sehr naturnah bezeichnet werden können. 85 unterschiedliche Vogelarten finden sich auf den Vordeichsflächen, davon 70 Arten als Brutvögel und 15 Arten als Nahrungsgäste bzw. Überflieger. Einige der Vogelarten stehen auf der Roten Liste und sind z.T. in ihrem Bestand stark gefährdet.

Die Weichholzaue ist ein direkt an ein Flussufer grenzender, überwiegend aus Weichhölzern gebildeter Auwald, der häufig überschwemmt wird. In Mitteleuropa wird diese Waldform hauptsächlich von verschiedenen Weiden (z. B. Silberweide, Bruchweide), Schwarz-Erle und Schwarz-Pappel gebildet. Im pflanzensoziologischen System bilden die Weichholzauenwälder den Verband Salicion albae, benannt nach der Silber-Weide. Auf dem Weg kommt Ihr auch an dem ehemaligen, unter Denkmalschutz stehenden Schöpfwerk, dem so genannten „Mäuseturm“, der 1905 als Pumpstation für das am anderen Elbufer gelegene Wasserwerk Buckau errichtet wurde, vorbei. Trotz seiner geringen Größe und der abseitigen Lage wurde die Bauausführung aufwändig im neoklassizistischen Stil unter Verwendung roter Ziegelsteine gestaltet. Die Pumpstation versorgte das Buckauer Wasserwerk mit dem am östlichen Elbufer fließenden saubereren Wasser. Leider wurde dieses eindrucksvolle Bauwerk 2007 durch Chaoten und Vandalen angezündet und völlig zerstört (http://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%B6pfwerk_bei_Prester).

Wenn Ihr den Rückweg über den Deich nehmt, kommt Ihr an der Immanuelkirche vorbei, die durch das in ihr betriebene Restaurant "Die Kirche" bekannt ist: Am westlichen Rand des Stadtteils liegt direkt am Elbdeich die Immanuelkirche. Sie wurde 1832 anstelle der baufällig gewordenen mittelalterlichen Kirche nach Plänen der preußischen Baudeputation Berlin unter Mitwirkung von Karl Friedrich Schinkel errichtet. Es entstand ein neugotischer Bau mit einschiffiger Halle, die im Osten mit einem schmaleren mehrseitigen Altarraum abschließt und der im Westen ein Turm mit quadratischem Grundriss angefügt ist. Als Baumaterial wurden Bruchsteine aus dem Plötzkyer Steinbruch verwendet. Der Turm besitzt ein achteckiges Glockengeschoss, dem ein massiv gemauerter mit Krabben besetzter Spitzhelm aufgesetzt wurde. Die Kirche wurde in den 1980er Jahren säkularisiert und bis 1990 vom Evangelischen Kirchenkreis Magdeburg als Bauhof genutzt. 1997 wurde sie verkauft und dient seitdem als Restaurant (http://www.kirche-prester.de/). Quellen: Kulturlandschaftlicher Erlebnispfad Elbaue, wikipedia Nun zum cache und den Stationen: Parken könnt Ihr mit Glück in der Seestr., wo Ihr die Runde im Cafe Seestr. bei Kaffee+Kuche oder/und Eis abschließen könnt, wenn Ihr deutlich vor 18.00 Uhr zurück seid (sonst ist das Cafe schon geschlossen) - die Alternative ist natürlich mittendrin das Restaurant "Die Kirche" s.o.

 

Von der Parking zone oder falls Ihr mit dem Rad oder zu Fuß gekommen seid geht es auf dem Deich mit dem Start bei N 52°06.810 E011°39.638 los. Wenn Ihr hier steht, so sind es noch xx Meter bis zum Campingplatz des Kanuvereins (Zahl sei = A). Oh, ihr wundert euch, denn seit kurzem gibt es eine neue Zählung und die alte, ursprüngliche Entfernung hat sich auf wundersame Weise verdoppelt. Gesucht ist also die ältere, schon verblasste Zahl - ihr könnt auch einfach die neue Entfernungsangabe halbieren ... Geht nun in diese Richtung (westlich) weiter und folgt dem Weg dann in südlicher Richtung direkt am Ufer entlang.

An Station 1 sucht die Koordinaten zu Stage 2. Ebenso gilt es an Station 2 die Koordinaten für Station 3 zu finden. Zwischen den Stationen 2 und 3 gilt es ein längeres Stück des Weges ohne weitere Zwischenstationen zu überbrücken. An Station 3 angekommen müsst Ihr den Wasserschieber mit rotem Rand und der Nr. 1200-03201 suchen und die Zahl nach dem H notieren (diese Zahl sei = B).

Station 4 findet Ihr von hier aus, wenn Ihr die letzten 3 Dezimalstellen (Milliminuten) der N-Koordinate von Station 3 um B/2-10 erniedrigt und die letzte 3 Dezimalstellen (Milliminuten) der E-Koordinate um B erhöht. Sucht hier nach einem kleinen stehenden Zwerg. Es lässt sich auf ihm noch eine Zahl erkennen, die sich auch ergibt, wenn Ihr die Anzahl der Buchstaben der Farbe des Zwerges mit 3 multipliziert.

Von hier aus geht es eine Weile in SE-licher Richtung auf schmalen Pfad weiter bis Ihr an Station 5 angekommen ein Strom-km-Schild in Richtung 240° deutlich erblicken könnt. Wer die Zahlen von hier (Zahl = D) nicht erkennen kann, sollte dringend zum Augenarzt oder Optiker gehen (oder seine Brille aufsetzen).

Nun geht es auf dem durch das Hochwasser leider sehr zerstörten Sommerdeich weiterhin sehr urig zur letzten Station 6 bei N52°05.(666+D) E011°40.(765-D) und damit in die Nähe der Zielgegend. Dort findet Ihr einen "?stein". Die Summe der fehlenden Buchstabenwerte des Wortes (5 an der Zahl) sei = E.

Puh, weit gewandert und endlich fast geschafft. Die Final-Koordinaten lassen sich nun leicht nach folgender Formel berechnen: N52°05.[C*100+A+2] E11°40.[A+B+2*C+D+E]

Die Koordinaten sind aufgrund des Baumwachstums nicht immer ganz genau, aber dafür gibt es viele hints.

Die D-Wertung ergibt sich auch aufgrund der Länge des Multi.

 

***** Herzlichen Glückwunsch an Sax76, SBK_Maddin und hiretic zum Team-FTF *****

 

Wenn ihr euere Final-Berechnung überprüfen wollt, so könnt ihr dies jetzt hier tun:

 

Additional Hints (Decrypt)

Fgneg: trfhpug vfg qvr xyrvafgr 2fgryyvtr angüeyvpur tnamr Mnuy Fgngvba 1: ovrgrg fvpu na Fgngvba 2: fpunh zny erva Fgngvba 3: O = Dhrefhzzr 6 Fgngvba 4: P = teößre 5 haq xyrvare 10 Fgngvba 5: Q = Dhrefhzzr 7 Fgngvba 6: R = Dhrefhzzr 7 Svany: öfgyvpu qrf Qnzzf, ubuyrf Ubym Ovggr haorqvatg jvrqre beqragyvpu mhqrpxra!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)