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Fernsichten 1-I/Steinerne Klinge Traditional Cache

This cache has been archived.

Rhönwanderer: Spätestens jetzt sollte jeder die Dose gefunden haben.

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Hidden : 9/29/2011
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:


An dieser Stelle möchten wir euch über Geocaching zu mehreren Fernsichten führen, die im Prinzip zu jeder Jahreszeit wunderschön sind. Gewiss hält die Entfernung nicht mit anderen Fernsichten etwa auf den hohen Bergen der Rhön oder gar in den Alpen mit, aber verstecken brauchen sie sich auch nicht. Vier einer jeden Reihe sind als Traditional einfach so zu erreichen. Beim letzten, der in unseren Augen immer einer der Schönsten Fernsichten ist, muss man erst die Tradtionals aufsuchen und sich die Zahlen notieren, die dann die Koordinaten des Bonus präzisieren.

Dieser Cache zeigt eine Sicht in die Völkershäuser Flur. Die Sicht ist zwar nicht allzu weit, doch lohnt es sich, wenn man von hier aus in das Tal schaut. Jetzt möchte man sich sicher fragen, warum es Stockheimer Fernsichten heißt, wenn wir dem Dörfchen so nahe sind, doch wer genau aufpasst wird erkennen, dass das Döschen an der Gemarkungsgrenze zu Willmars liegt, natürlich noch auf Stockheimer Grund.

Ein weiterer Grund, warum der Cache hier liegt, besteht darin, dass ein ganz markantes Hügelgrab, wenn nicht sogar das größte erhaltene und sichtbare Stockheims sich hier befindet: Die „Steinerne Klinge“. Im Prinzip kann man dieses Grab als Grenz-„stein“ bezeichnen. Es werde nämlich im Register die Nummern „Stockheim FlstNr. 984; Völkershausen FlstNr. 104, 105“ angegeben. Wie es sich gehört, wiedersprechen sich mal wieder die Quellen, so werden mal drei Gräber angegeben, mal nur eines, teilweise sogar ein ganzes Feld. Vermutlich sind es sogar mehrere, aber nur jenes Grab ist so ersichtlich.

Es wird angenommen, dass die Gräber aus der Hallstattzeit (750-450 v.Chr.) stammen. Wem Hallstattzeit nichts sagt, der dürfte aber zumindest mit der frühen Eisenzeit etwas anfangen können. In dieser Zeit wurden wieder, nachdem zuvor die Toten in der Urnenfelderzeit brandbestattet worden waren, wie zuvor in der Hügelgräberbronzezeit die Toten unter einem Grabhügel bestattet. Der Tote lag in einer mit Holz abgedeckten Kammer ebenerdig bestattet. Darüber schüttete man einen großen Haufen Erde und die äußere Begrenzung bildete eine kreisrunde Reihe an Steinen. In dieser Zeit herrschte auch ein gewisser Wohlstand. Zumindest lassen Grabbeigaben bei Gräbern der Umgebung dies vermuten.

Allzu viel ist über die Gräber nicht bekannt, da umfassende Grabungen fehlen. Lediglich einmal 1929 wurde, damit etwas Arbeit in der Zeit vorhanden war und weil man sich um die Heimatgeschichte verdient machen wollte, Ausgrabungen getätigt worden. Bei den Grabungen an einem der Hügel wurde nichts gefunden, da es sich um ein Scheingrab, ein Kenotaph handelte.

Genauere Informationen zur Hallstattzeit finden sich auch auf der Schautafel in der Nähe des Caches. Die Grabungsgeschichte ist der Stockheimer Dorfchronik entnommen.

Erstinhalt der Box:
- Duplo-Sticker
- Yatzy-Block
- Adressanhänger für Koffer
- Lineal
- Hefter für Ordner

Viel Spaß beim Entdecken und Fernsicht genießen!

Additional Hints (Decrypt)

Vpu jne zny fgnggyvpu haq ceäpugvt…

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)