Die Talsperre Euba, im Osten von Chemnitz, ist seit einigen Jahren sich selbst überlassen. Der Zahn der Zeit hat mittlerweile schon tüchtig genagt.
Sie wurde von 1911 bis 1914 zur Wasserversorgung der Dampflokomotiven im Rangierbahnhof Hilbersdorf gebaut. Die Mauer besteht aus den Gesteinen, die aus dem benachbarten Steinbruch, dem späteren Eibsee, gewonnen und mit einer Feldeisenbahn zum Stausee befördert wurden. Das gestaute Gewässer ist der Talsperrenbach im Flussgebiet der Freiberger Mulde. Die Talsperre wird heute nicht mehr genutzt und ist nur geringfügig eingestaut.
Im Sommer 2011 war das Grundstück auf dem sich die Talsperre befindet von der Stadt Chemnitz zum Verkauf ausgeschrieben. Ein Ergebnis steht noch aus. Aktuelle Pressemeldungen klingen aber positiv: "Stadtrat: Talsperre Euba wird verkauft - Die denkmalgeschützte Talsperre Euba steht zusammen mit dem Grundstück frei zum Verkauf. Einzig der Zuschlag an einen der beiden privaten Investoren steht noch aus. Weitere Gespräche zu den Planungen der Sanierung des Bauwerks und der Umgestaltung in ein Naturbad sind noch notwendig. Die Stadt will sich aber auch noch ein Mitspracherecht erhalten, indem ein Erbbaurechtsvertrag mit dem zukünftigen Investor ausgehandelt werden soll." (Quelle: hier)
Es müssen keine Zäune, Gitter o.ä. überwunden werden!
Ganz in der Nähe gibt es auch ein Munzee zu finden.
Quelle: Talsperre Euba in Wikipedia (CC-by-sa-3.0)
Neues aus der Presse: Verkauf & Sanierung