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Der Basalt-Steinbruch bei Heubach EarthCache

Hidden : 1/3/2014
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   not chosen (not chosen)

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Geocache Description:


Entstehung der Geologie der Rhön

Im Tertiärvulkanismus bzw. den anschließenden Abtragungsprozessen bekam die Rhön ihren typischen Charakter.
Im frühen Tertiär durchstießen magmatische Eruptionen die Kruste der Erde. Daraus bildeten sich Schlote, und später dann Basaltbecken.
Danach folgten Meeresablagerungen von Ton- und Sandsedimenten. Diese Kombination begünstigte die Bildung von Braunkohleflözen.
Dies läßt sich anhand der ältesten vorhandenen Steine datieren (triassischen Meeresablagerungen des Buntsandsteins, Muschelkalks und Keupers).
Im Quartär wurden diese Gesteinsschichten um einige hundert Meter gehoben, und dadurch abgetragen. Eine Ausnahme bilden hier die Hochebenen um Andenhausen. Nun folgte eine Freilegung der Basaltschlote und –kuppen. Gleichzeitig kam es zu einer Aufschotterung der Täler.
In der Folge konnte sich Löss ablagern, und es bildete sich Block- und Hangschutt. Wegen undurchlässiger Gesteinsschichten konnten sich Hochmoore bilden, wie z.B. das Rote Moor bei Obernhausen.

Basalt

Bei Basalt handelt es sich um vulkanische Gesteine, meist dunkel bzw. grau.
Es stammt aus dem oberen Erdmantel, und konnte aufgrund des geringen Quarzgehalts schnell aufsteigen, da es sehr flüssig wurde. Bisweilen kam es zu Teilschmelzen des dort vorhandenen Gesteins (Peridotit). Dabei hat sich das Mineral Olivin gebildet (gelb-grünliche Flecken im Gestein). In manchen Fällen findet man Einsprenglinge (helle oder dunkle Kristalle), die sich schon vor dem Austritt der Lava gebildet haben.
Das Magma kühlte an der Erdoberfläche schnell ab, und hat deswegen ein dichtes Gefüge.
Innerhalb der Basaltfamilie kann es zu sehr unterschiedlichen Zusammensetzungen des Gesteins kommen. Klassifiziert werden können sie nach ihrem geologischen Rahmen, oder der chemischen Zusammensetzung, z.B. nach dem Gehalt an Feldspatvertretern (Foide) oder dem Olivinanteil.
Gesteine aus der Basaltfamilie werden als „mafisch“ bezeichnet, da sie viele Mineralien, z.B. Eisen und Magnesium, enthalten.

Steinbruch Heubach

Der Basalt vor Ort erscheint nicht in der typischen Säulenform, bei der die an die Erdoberfläche getriebene Lava zu langen, geraden (gern auch sechseckigen ) Basaltsäulen erstarrt.
Stattdessen ist die Struktur hier eher gebogen und unregelmäßig, versetzt mit vielen Rissen und Unterbrechungen. Dies rührt daher, daß die Lava verzögert erkaltet ist, und sich mit anderen Gestein verschmolzen hat. Der Erkaltungsprozess wird ebenfalls beeinflußt von Temperatur und dem Anteil von Gas.

Der Basalt-Steinbruch von Heubach wurde von der Firma Auth in Kalbach/Eichenried betrieben. Er war bis 1954/55 in Betrieb, und wurde dann geschlossen, da er nicht mehr wirtschaftlich war.
Reste der Mauern von Betriebsgebäuden sind noch zu erkennen.
In den folgenden Jahrzehnten verfiel das Gelände, wurde zum Ablagern von Schutt benutzt, und wurde von einer Wildwuchs (hauptsächlich einer Weidenart) überwuchert. Von 2011-2013 wurde das Gelände von Heimatverein Heubach wieder hergerichtet, und eine Schutzhütte gebaut.

Um den Cache zu loggen, gelten folgende Bedingungen bzw. sind folgende Fragen zu beantworten :
1.) Erkennst Du Olivin oder Einsprenglinge?
2.) Welche Anwendungsmöglichkeiten für das Material Basalt sind Dir bekannt?
3.) Der vorhandene Basalt an dieser Stelle hat eine etwas andere Farbe als der in der Rhön häufig vorkommende graue Basalt. Beschreibe die Farbe, und spekuliere über mögliche Ursachen.

Optional: Mache bitte ein Bild von Dir oder Deinem GPS mit Blick auf den Steinbruch.
Würde mich sehr freuen.

Sende die Antworten über meinen Account zu. Ihr könnt sofort loggen, wenn etwas nicht stimmt, werde ich mich melden.

Additional Hints (No hints available.)