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Nach fünf Jahren geocaching war es Zeit, endlich selbst aktiv zu werden und einen eigenen cache zu legen.
Eine challenge (Danke an longW, von dem wir den Behälter bekamen) bei einem event in der Baracke in Remagen war dann der entscheidende Auslöser für diesen Tradi.
Unser Ziel war es, ein schönes Plätzchen möglichst nah an der Ahr und doch Hochwasser-sicher zu finden. Findet heraus, wie es uns gelungen ist und platziert alles wieder getarnt ohne etwas zu zerstören. Manchmal - vor allem im Sommer - können Muggel vor Ort sein, dann hilft nur später nochmal einen Versuch zu starten oder aber das klare Wasser der Ahr und die nahe liegende Insel zu beobachten und dabei zu entspannen. Bitte denkt an einen Stift.
Über die Ahr und ihr nahe gelegenes außergewöhnliches Mündungsgebiet (Naturschutzgebiet!) selber wollen wir hier nichts weiter erzählen. Dazu gibt es andere caches, die das besser können. Genießt einfach den Spaziergang sowie die Landschaft am Rande des Naturschutzgebietes.
So war es jedenfalls bis zum 14. Juli 2021. Dann kam das Hochwasser und alles wurde anders im Ahrtal. Viele Menschenleben, seelisches und finanzielles Leid, unvorstellbare Sachschäden und viel SolidAHRität. Unterstützung tut weiterhin Not und die Ahr hat gezeigt, welche Naturgewalten innerhalb kurzer Zeit alles verändern können. Hier gibt es keine Ahrinsel mehr und der Fluss hat sein Bett deutlich verlagert. Auch der Cache musste ein wenig verlegt werden, da der Weg am Ufer ein Urwald wurde. Mit entsprechendem Respekt und am liebsten auch mit ein wenig Unterstützung sollte der Region und dem Cache ein Besuch abgestattet werden …
Uns interessiert im Zusammenhang mit diesem cache, wie ihr zum Hobby und zu eurem Namen gekommen seid? Beschreibt es doch kurz im log. Bei uns war der Auslöser eine Teamentwicklungsmaßnahme (Danke an *Hero) mit Arbeitskollegen in Limburg. Dort haben wir in mehreren Teams eine Runde durch die Stadt gemacht und dabei interessante Plätze entdeckt. Da wir auch gerne privat unterwegs sind, war damit "Das Ahr-Team" geboren. Der Name bezieht sich natürlich zunächst auf unsere Heimatregion die Ahr, ist aber gleichzeitig eine Reminiszenz an die 80er - und zwar an die erfolgreiche Serie
"Das A-Team":
„Vor einigen Jahren wurden vier Männer einer militärischen Spezialeinheit wegen eines Verbrechens verurteilt, das sie nicht begangen hatten. Sie brachen aus dem Gefängnis aus und tauchten in Los Angeles unter. Seitdem werden sie von der Militärpolizei gejagt, aber sie helfen anderen, die in Not sind. Sie wollen nicht so ganz ernst genommen werden, aber ihre Gegner müssen sie ernst nehmen. Also wenn Sie mal ein Problem haben und nicht mehr weiter wissen, suchen Sie doch das A-Team!“
(Quelle: Das Zitat entstammt der Serie „Das A-Team“, Stephen J. Cannell Productions und ist das deutsche Intro)
Spezialeinheiten (A-Teams) sind also auch beim cachen gefragt: Teamfähigkeit und Mut, "über den Tellerrand hinaus" denken und Lösungen aus ausweglosen Situationen finden, die richtige Ausrüstung und ein taugliches Mobil. Deshalb sind wir zwar noch lange keine Spezialeinheit sondern gerne einfach nur "Das Ahr-Team"
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