
Die Geschichte:
Mit dem Sonnenaufgang war die Raupe Nimmersatt wieder losgezogen. Sie spürte im ganzen Körper, das es nicht mehr lange dauern würde, bis der Zeitpunkt zur Verpuppung gekommen sei. So begab sie sich erneut auf eine lange Wanderung nach Westen und fand sogar ein Schlupfloch, das sicher unter der Autobahn durchführte. Doch was war das jetzt? Sie hatte doch die Berge verlassen und nun stieg das Gelände nach Norden und Westen schon wieder leicht an und das an einem heißen und besonders sonnigem Tag. Da qualmten schon fast alle 16 Füße in den Wanderschuhen und die Raupe suchte in einem Wald Schatten und Abkühlung. Viele Bäche waren hier, die sie nicht zu überqueren wusste und so dachte sie sich, dass Bäche immer abwärts fließen und sie von der Kuppe des Hügels einen Weg zwischen den Bächen hindruch finden müsse. Oben angekommen, war der Hügel voller Bäume und mit einem tiefen Graben versehen. Keine gute Aussicht also, um das dringend benötigte und geignete Versteck für die Verpuppung finden zu können, wo sie während der Zeit der Metamorphose vor dem Fraß durch Füchse und Widschweine sicher war. Also suchte sie ein ruhiges Bodenversteck, um ein allerletztes Mal als Wanderraupe gut geschützt eine Nacht zu verbringen. Dass sich die Raupe Nimmersatt an einem Ort einquartiert hatte, wo bis ins Mittelalter eine Burg stand, wusste sie allerdings nicht. Gut so, denn sonst hätte sie womöglich noch von furchtbaren Burggespenstern mit rasselnden Ketten geträumt, die hier immer noch um Mitternacht ihr Unwesen treiben.
Wie alle Verstecke der Raupe Nimmersatt ist auch dieses wieder eine kinderfreundliche Dose mit zahlreichen Tauschinhalten. Sie ist aufgrund ihrer Lage auch für Kinder zugänglich und kann auch als TB-Hotel dienen.
Die Historie des Ortes (Auszug aus Wikepadia):
"Die Stiegelburg ist vermutlich bereits von den Kelten als Fliehburg gebaut worden. Doch ganz sicher ist man sich dieser Annahme nicht. Eindeutige Beweise gibt es dafür, dass die Burganlage von den Römern und später dann von den Bajuwaren benutzt worden war. Man fand bei Ausgrabungen vier Kupfermünzen, eine Lanzenspitze und einige Gefäßscherben, die diesen Beweis erbringen. Den Meinungen zufolge, diente die Burg bis ins Mittelalter für die Überwachung und Kontrolle der Straße, die von Vagen über Berbling und Dettendorf nach Au führte. Es ist nicht belegt, wann die Burg zerstört wurde."
Das Einzige was heute noch von der Burg erkennbar ist, ist der alte Burggraben ganz in der Nähe des Caches.
Der Zugang zum Versteck:
Dem Forstweg von Oberstaudhausen folgen und an der Weggabelung links halten (Foto). Das letzte Stück muss weglos durch Waldgelände zurückgelegt werden. Da die Vegetation unterschiedlich dicht ist und es auch noch zugewachsene alte Forstwegstücke gibt, muss das Versteck mittels GPS / Kompass angelaufen werden. Ich empfehle, sich mit dem Gelände vor der Tour vertraut zu machen:
https://www.google.de/maps/@47.8511285,11.9578652,1553m/data=!3m1!1e3
Möglicher Weise kann auch ein leichterer, als der von mir beschriebene Zugang gewählt werden.
Bitte unbedingt wieder die Tarnung vor die Dose legen, da diese bereits nach kurzer Zeit wegen Entwendung erneuert werden musste!
Ein erneuter Dosenverlust wird zur Archivierung des Caches führen, da er dann an dieser Stelle nicht ausreichend sicher ist.
Image: Spoilerbild!