
Mit diesem einfachen Tradi und der damit letzten Dose für 2020 verabschiede ich bei allen Cachern in die Herbst- und Winterpause, die mich seit meinem ersten angelegten Versteck am 25.06.2020 mit aktuell 1.579 Logs und 119 Favipunkten ausgestattet haben. Beides war ein Ansporn, immer wieder neue Dosen in der Landschaft zu platzieren und den ein oder anderen Cachewirt zu bauen.
Rund um Kolbermoor gibt es im Wald und an den Waldrändern zahlreiche alte Gebäude oder Hütten, die stark verfallen. Einige davon waren einmal recht gut ausgestatte Bienenhäuser. Allen ist leider eines gemeinsam: seit dem sie von ihren Eigentümern aufgegeben wurden, brachen Dächer ein und die Hütten wurden entweder mit Graffitis ausgestattet oder aufgebrochen. Die Folgen davon sind Glasscherben rund um die Hütten, eine Vermüllung innen und um die Gebäude. Sogar ein alter teilzerlegter Motorroller ist an einem der Standorte zu finden, von dem das Motoröl längst in den Waldboden gesickert ist.
An einer anderen Hütte habe ich ein Sofa entdeckt und über mehrere Jahre beobachtet, wie sich dieses langsam zersetzt.

Mäuse sind in die Polsterung eingezogen und inzwischen ist mehr oder weniger fast nur noch ein Gerippe aus rostigen Sitzfedern übrig, alles mit Moos überwachsen und scheint langsam im Boden zu verschwinden. Das Foto ist schon einige Jahre alt und noch aus deutlich besseren Tagen der Couch. Wer sich auf die Cachesuche der Willinger Moorleiche begibt, wird es vielleicht nebenbei entdecken.
Zu einem dieser Lost Places (Dem Verfall freigegeben...) führe ich euch mit meiner Dose. Die Koordinaten sind sehr genau und ihr braucht das vermutlich teilweise baufällige Gebäude nicht betreten. Der Cache befindet sich außerhalb!
Bis auf die letzten 50 m vom direkten Zuweg ist ein kinderwagengerechter Fahrweg vorhanden.
