Vor 200 Jahren wurde das diebische Wirtspaar Jette und August Deibelschmidt verflucht, erst Ruhe im Grab zu finden, wenn es sieben gute Taten vollbracht hat. Dieser Fluch wurde ihnen auferlegt, weil sie in ihrer Kneipe vor den Toren Berlins zahlreiche Kaufleute betrogen hatten.
In einem Berliner Hochhaus tauchen die beiden Geister, die durch Wände gehen können, nun auf, um ihren Fluch einzubüßen.
Der Ururururenkel des Polizeikommissarius, überwacht und unterstützt die Beiden. Wie sich am Ende herausstellt, ist er der eigentliche Polizeikommissarius von vor 200 Jahren. Nach jeder vollbrachten guten Tat ertönt ein Gong. Als sie bereits an ihrer letzten guten Tat arbeiten und in einer Schenke dem dortigen Besitzerpaar als Kellner und Köchin zur Hand gehen stellen sie fest, dass es ihnen so recht gut gefällt und sie nicht erlöst werden wollen. Der Kommissarius bemerkt, dass sie in alte Muster zurückfallen und nicht wirklich dazugelernt zu haben scheinen und mahnt, dass sie sich mit ihrer letzten guten Tat beeilen sollen, oder sie werden niemals Ruhe finden; woraufhin die August und Jette den Plan fassen, auch ihn mithilfe eines Kronleuchters umzubringen. Kurz bevor sie diesen Plan umsetzen können stellt sich jedoch ein Kind neben den Kommissarius, woraufhin die Geister die Kette ergreifen, um das Kind zu retten – womit sie ihre siebte gute Tat vollbracht haben und vom Ururururenkel ihres einstigen Widersachers ins Jenseits entlassen werden, woraufhin auch dieser durch eine Wand verschwindet, nachdem er dem Hausmeister zugestimmt hat, dass es keine Gespenster gibt.
Quelle: mdr/ Wikipedia
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