St. Martinus zu
Olpe

Zur Stadt Olpe:
Vermutlich wurde um 800 n. Chr. auf dem fränkischen Reichshof Olpe
("Ol-apa" = Bach im feuchten Wiesengrund) an der Kreuzung der
Fernwege "Römerweg" und "Eisenstraße" - wo der Bach Olpe in die
Bigge mündet - eine dem heiligen Martinus geweihte Eigenkirche
gegründet. 1311 verlieh der Kölner Erzbischof Heinrich II. Graf von
Virneburg dem Dorf Olpe die Stadtrechte. Stadtpatron ist der
heilige Martinus.
Heute ist Olpe mit 26.148 Einwohnern, gelegen an Westfalens größter
und schönster Talsperre, dem Biggesee, eine schmucke Kreisstadt mit
hoher Lebensqualität. Zeugnisse der interessanten Geschichte Olpes
sind zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie u. a. die Reste der alten
Stadtbefestigung, die Pfarrkirche St. Martinus, der
Geschichtsbrunnen am Kurkölner Platz, die Rochus- und
Kreuzkapelle.
Im Schnittpunkt der Autobahnen A 4 / A 45 hat sich die Stadt zu
einem leistungsfähigen Mittelzentrum entwickelt und bietet für
Handel, Handwerk und Gewerbe zukunftsträchtige Perspektiven. Im
Bereich Freizeit und Urlaub treffen Einheimische und Gäste auf ein
reichhaltiges Angebot, das von A wie Angeln bis W wie Wandern
reicht. Wer mehr über Olpe wissen möchte: http://www.olpe.de
Zur Kirche allgemein:
Die letzte Kirche brannte am 16.8.1907, vermutlich durch
Brandstiftung, ab. Dabei soll der damalige Pfarrer die Finger im
Spiel gehabt haben. Diesem Brand verdanken wir die jetzige Kirche,
die im neu-gotischen Stil von 1907 bis 1909 gebaut wurde. Die neue
Kirche wurde aber erst am 15.September 1913 geweiht. Nach den
Zerstörungen des 2. Weltkrieges wurde die Kirche in den Jahren 1946
– 1948 wieder aufgebaut. Große Renovierungen wurden in den
Jahren 1958, 1973 und zuletzt 1989-1994 durchgeführt.
Zum Turm:
Turmhöhe : 61 m
Höhe der Glockenstube : fast 40 m
Am 28. März 1945 wurde die Kirche während eines britischen
Luftangriffs auf Olpe von 3 Sprengbomben getroffen und teilweise
zerstört. Dabei wurde der südliche Turm schwer beschädigt, so dass
er einzustürzen drohte. Mit der Sprengung des Turms wurde ein
Sprengmeister aus dem Sauerland beauftragt, der aber noch nie einen
so großen Auftrag hatte und sich vermutlich im Löwen Mut
angetrunken hatte. Jedenfalls fiel der Turm bei der Sprengung
mitten auf die Kirche anstatt, wie geplant, nach Süden in Richtung
Weiherhohl.
Zu den Glocken:
Die alten Bronzeglocken wurden in beiden Kriegen 1917 bzw.1942 für
Kriegszwecke beschlagnahmt. Sie hatten angeblich keinen
historischen Wert. Die kleine Wandlungsglocke im Dachreiter
(kleiner Turm) ist von 1907 erhalten geblieben, weil der damalige
Pfarrer sie vor dem Einschmelzen gerettet hat, indem er sie im
Pfarrhaus versteckte. 4 neue Glocken bekam die Kirche am 14.11.1949
allerdings Stahlglocken, die nicht so schön klingen wie
Bronzeglocken.
Parken könnt ihr bei N 51° 01.718´ E
07°50.700` (Achtung: Höchstparkzeit 1Std. die Politessen
sind in Olpe bissig).
Achtung neue Aufgabenstellung und
Finalort ab 17.08.2011
Auf dem Weg zur Kirche hinauf kommt ihr an einer Tafel vorbei auf
der steht, wer Olpe die Stadtrechte verliehen hat. Wann ist
dieser Herr geboren? ab4c
Sucht nun an dem Kirchenfundament einen sehr alten
Trigonometrischen Punkt (siehe Spoilerfoto). Ersetzt die ersten
vier Buchstaben durch ihre Stellung im Alphabet (a=1 usw.) und
ordnet diesen Zahlen die Buchstaben d - g zu.
Der Cache liegt bei: 51°
a. (a + b + c) (g/3 - b) (d/2)
E 7° 50. (b + c) (e/2) (f - b)
Besucht nach dem Loggen unbedingt über den vorderen Eingang die
Kirche!