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Die weiße Frau vom Naabberg Multi-Cache

This cache has been archived.

Sepp & Berta: Wir halten die Archivierung dieses Caches für angebracht, da das Versteck auch künftig nicht sicher wäre und die "Art" des Caches (mit Schlüssel usw.. ) nicht erhalten bleiben kann.

Deshalb wollen wir die original Höhle der Geschichte suchen und dort bei Gelegenheit einen Cache platzieren, der dieser Sage gewidmet ist.

viele Grüße,
Sepp & Berta

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Hidden : 11/13/2005
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Die weiße Frau vom Naabberg

Da is in Stee'n a Moo gwen, der is a Zeit lang alle Dooch hint'in Nooberch zun Strahrechan ganga. Amal isa hint' gwen und wej's Midooch woarn is, hota se aaf an Stook hig'hockt und hot Brotzeit gmacht. Aaf amal stejht a weiße Frau vor eahm. Er is so daschrocka, daßa aafg'sprunga is und davo' renna wollt. Na hots' gsagt: "Guada Moo, blei' dou, i douda nix, i mächta wos so'ng. Na hotase wieder hig'hockt und sie hot eahm a Gschicht vozölt:

"Dro'm am Nooberch is a Schootz vagro'm; da is a Trucha, in dera is latta Gold drin. Iwa den Schootz mou i wachtn. Wenn owa der Schootz g'ho'm werat, waar I daleijst. Du konnst den Schootz he'm. Morgn waar da richti Dooch. Kummst du morgn wieder zun Strahrechan?" "Ja, morgn bine wieder dou und i daats aa prowiern." "Awa daßde fei niat firchst, morgn bine koa weiße Frau, morgn bine a Schlanga. Wenne von Berch owakumm, gejht da Wind und Beim bej'ng se bis zun Bo'n owa. Du brauchst owa koa Angst ho'm, dir passiert nix. Dej Schlanga hot in Maal an groußn goldan Schlüssl. Wennsd' ihr den og'numma host, is' Rauschn goar; Beim bej'ng se nimmer, d'Schlanga is vaschwundn und alles is wej davor. Mit den Schlüssl gejhst iwa'n Berch affe, zun Englfelsn. Durt is a grouß' Looch, da hockt a schwoarza Pudl mit feiriche Au'ng aafana Trucha. Der derfda awa nix dou. Wennsd' mit dein Schlüssl aaf eahm zougejhst, na gejhta vo dera Trucha owa. Na konnst aafspiern und des ganze Gold g'her dir. Und i bin daleijst."

Der Moo hotse des alles oh'ghert; kam hotase bsunna, is dej weiße Frau scho nimma dou gwen. Am andern Dooch isa wieder zun Strahrechan ganga. Wieder hotase zu da Brotzeit hig'hockt. Aaf amal hotse's Rauschn og'fangt, Beim homse bo'ng und des is awl ircha woarn. Und scho is von Berch owa a grouße Schlanga kumma mit an goldan Schlüssl in Maal. Awl gneina is aaf eahm zoukumma. Eiskolt is eahm iwa'n Bugl oigloffa. Ejtz is eahm so vl Angst woarn, daßa aaf und dvo' grennt is. Weja zun Vaschnaufa wieder stejhblieb'm is, is de weiße Frau newa eahm gstandn und hot gsagt:

"Warum bisd'n davog'rennt, du hejst mi dalejsn kinna. Awa ejtz moue wieder 100 Joahr aaf dera Trucha wachtn." Na hotsese umdraht und is vaschwundn. Sei dera Zeit is de weiße Frua nimmer kumma und da Schootz is bis heint no niat g'ho'm. (

Woa des her is: de Gschicht hod d'Brunhilde Wullinger vozölt und is vom Dokta Schöberl in am Bejchl "Das Sagenbuch der südlichen Oberpfalz" aafgschriebn worn.

Souchts den Schlüssl, den de Schlanga im Maal hod, dassd's den Schootz aafmacha kinnds'!

Wos drin is:

- Broschn
- a boar Münzn
- a kloine Sojffa
- a Antn zum Onehenga
- zwoa Murmeln
- a Messbandl
- so a neimodisch's Zeich für d'Zähn
- a Daschnlampn
- a Kobold mit an Anhänger und a Numma draaf

No wos:

- Parkts aaßerhal vom Bauernho, dass'ds ned de ganze Straß' zuastöllts.
- Mir hom mid dem Bauern gred', der wor ned vakehrt. Mir hom eam vözölt, dass ma so a studierde Gruppn san, dej woa de altn Gschichtn aafschreim und dass mir de Büldln dafier macha. Bloss, wennd's nan treffads...
- Beim Schootz aafbassn!! Do kinnst owefalln!
- Gebts da Schlanga den Schlüssl wieda zruck fei!

Mir hom den Cache glegt, weil ma findn, dass ma de oidn Gschichten ned aafach vagessn solld. Hoffendlilch gfallds Eich und finds den Schootz!


 

Die weiße Frau vom Naabberg - für Preißn

In Stetten bei Wolfsegg lebte ein Mann, der ging eine Zeit lang jeden Tag zum Streurechen auf den Naabberg. Als er eines Tages im Wald Brotzeit machte, erschien ihm eine weiße Frau. Er erschrak so sehr, dass er davonlaufen wollte. Sie hielt ihn mit beruhigenden Worten zurück und erzählte ihm eine Geschichte.

"Droben auf dem Gipfel des Naabberges ist ein Schatz vergraben, eine Truhe mit viel Gold. Ich muss ihn bewachen. Wer den Schatz hebt, kann mich erlösen. Morgen wäre der geeignete Tag, du könntest es tun." Der Waldarbeiter wollte den Versuch gerne wagen. "Aber du darfst keine Angst haben", sagte die weiße Frau, "morgen erscheine ich nicht als weiße Frau, sondern als Schlange. Wenn ich den Berg herunter gekrochen komme, erhebt sich ein Sturm und die Bäume biegen sich bis zum Boden. Dir passiert dabei nichts. Die Schlange hat einen großen goldenen Schlüssel im Maul. In dem Moment, wo du ihn der Schlange entreißt, ist der ganze Spuk vorbei. Mit dem Schlüssel musst Du dann zum Engelsfelsen hinaufsteigen. Dort findest du in einer Höhle einen schwarzen Pudel mit feurigen Augen, der auf einer Truhe sitzt. Wenn du mit dem Schlüssel auf ihn zugehst, springt er von der Truhe herunter und du kannst sie aufsperren. Alles Gold, das du darin findest, gehört dir und ich bin erlöst."

Der Waldarbeiter hatte aufmerksam zugehört; ehe er noch etwas fragen konnte, war die weiße Frau schon verschwunden.

Am nächsten Tag saß er wieder bei seiner Brotzeit im Wald. Plötzlich tobte ein Sturm durch den Wald und schon sah er vom Berg eine riesige Schlange herunter kriechen. Sie hatte einen goldenen Schlüssel im Maul und kam immer näher auf ihn zu. In seiner Angst vergaß er den Schatz, er sprang auf und rannte davon. Als er endlich völlig außer Atem umzuschauen wagte, stand sie neben ihm: die weiße Frau. "Warum", sagte sie voller Enttäuschung, "bist du davongelaufen; du hättest mich erlösen und dich reich machen können. Jetzt muss ich noch einmal 100 Jahre bei der Truhe wachen." Damit verschwand sie.

Seitdem ist die weiße Frau nicht mehr gesehen worden und der Schatz wurde bis heute nicht gehoben.

Zur Quelle: diese Sage wurde von Brunhilde Wullinger erzählt und im Buch "Das Sagenbuch der südlichen Oberpfalz" von Dr. Wolfgang Schöberl festgehalten.

Finde den Schlüssel, den die Schlange in Ihrem Maul trägt, um den Schatz öffnen zu können.

Inhalt:

- Brosche
- Münzen
- Miniseife
- Entenanhänger
- 2 Murmeln
- Maßband
- Brush Aways
- Mini Taschenlampe
- TB Kobold

Einige Hinweise:

- Bitte parkt außerhalb des Bauernhofes, ohne die Zufahrt zu blockieren
- Wir haben den Bauern kurz kennengelernt, er war sehr nett und wir haben ihm erzählt, dass wir eine Projektgruppe zur Erhaltung traditioneller Sagen sind und wir speziell für Bildaufnahmen zuständig sind. Nur für den Fall, dass Ihr ihn trefft ;-)
- Am Cache bitte Vorsicht -> Absturzgefahr
- Bitte gebt der Schlange beim Rückweg den Schlüssel wieder zurück!

Diesen Cache haben wir gelegt, um alte Sagen unserer Heimat wie diese nicht ganz in Vergessenheit geraten zu lassen. Wir hoffen, dass er Euch gefällt und Ihr den Schatz findet!

 

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