Nosferatu - Eine Symphonie des
Grauens
Die Stummfilmaera war wohl eine
der bedeutendsten Zeiten des deutschen Films ueberhaupt. 1922
setzte Friedrich Wilhelm Murnau in noch heute beeindruckender Weise
das Dracula-Thema mit seinem Protagonisten Graf Orlok - brillant
verkoerpert durch Max Schreck - um.
"Monster! Mumien! Mutationen!" Mit diesen Worten
begann vor etlichen Jahren eine Reihe von klassischen Horrorfilmen
in den dritten Programmen. Fuer Zuschauer meines (damaligen) Alters
war das meist ein guter Grund, mit einem gesichtsausfuellenden
Kissen vor dem Fernseher zu sitzen und einige Szenen einfach in der
Phantasie weiterlaufen zu lassen...
Eine der fuer mich einpraegsamsten Erinnerungen
war der deutsche Stummfilm "Nosferatu". Mann, was habe ich mich
damals gegruselt und noch heute halte ich diesen Film fuer einen
der furchteinfloessensten ueberhaupt. Selten bekam eine erdachte
Horrorfigur eine solche Praesenz auf der Leinwand (und leider auch
Nachts in meinen Traeumen), wie der von Max Schreck gespielte Graf
Orlok.
Verwandtenbesuch
Dein Name ist Orlok - GRAF
Orlok. Nachdem Du Deine Nachbarschaft in Transsylvanien genuegend
terrorisiert und zur unfreiwilligen Blutspende genoetigt hast,
sitzt Du in Deinem Schloss und langweilst Dich ein wenig. Besuche
bekommst Du nur noch sehr selten, da sich Dein unangenehmer
Charakter hinzwischen herumgesprochen hat.
Ab und zu schaut noch mal
der Postbote herein, der seinen Beruf ernster nimmt als Deine
schlechte Angewohnheit, ihm in den Hals zu beissen. Heute hast Du
Glueck! Du erhaeltst einen Brief aus dem fernen Koeln von einigen
freundlichen Verwandten.
Die Freude ueber die
netten Zeilen ist Dir foermlich ins Gesicht geschrieben! Eine
Einladung ist der Inhalt. Ein Blick auf die Uhr verraet Dir, dass
Du Dich auf den Weg machen solltest:
Du bittest Deinen Diener
Egon also Deine sieben Sachen in den Sarg zu packen und trittst
Deine Reise in die alte Hansestadt Koeln an. Einen Stift vergisst
Du nicht, denn Du moechtest Dich ja in das winzige Gaestebuch
Deiner Verwandten eintragen.
Also los, worauf
wartest Du noch? Besuch Deine putzige
Verwandtschaft!
Dein Besuch gilt natuerlich nicht der obigen
Koordinate. Du musst auch nicht herausbekommen, was die
Hieroglyphen auf dem Dokument zu bedeuten haben (das stellt eine
Originalszene dar). Wer das Raetsel nach dem geplanten (und
erhofften ;-)) Weg geloest hat, sollte wissen, um welche
"Verwandten" es sich handelt. Ein Besuch dort koennte sehr
interessant sein, auch wenn man sich dafuer vorher anmelden muss.
Der Cache liegt deshalb nicht genau dort, sondern in einer
staendig erreichbaren Naehe. Die "Feinabstimmung" fuer die
Cachelage verrate ich Dir hier:
Das Gaestebuch befindet sich
exakt N ..° ...566 und E ...°
...793.
Die restlichen Fragmente dieser Koordinate
solltest Du schon lange selbst ermittelt haben.