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Zur Prinzenhöhle Traditional Cache

This cache has been archived.

Lucie & Steve: Welche Arschgeige klaut denn bitte nen Microcache? Der ist tatsaechlich weg. Kann eine Weile dauern bis ich dazu komme einen neuen zu verstecken. Dann auf jeden Fall an einer anderen Stelle. Deshalb archiviere ich den hier erstmal dauerhaft.

Viele Gruesse
Steve

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Hidden : 1/14/2006
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Kleiner Höhlencache mit historischem Hintergrund

Zur Prinzenhöhle

 

Kurzinfos:

 

Empfohlener Startpunkt: Straße von Hartenstein nach Schlema durchs Muldental, ca. 2 km nach Hartenstein findet ihr den Parkplatz Prinzenhöhle auf der linken Seite.

Entfernung: ca. 0,8 Kilometer

Dauer: ca. ¾ Stunde

Kinder: für Kinder geeignet, aber leider ist kein Platz zum tauschen

Nur bedingt behindertengerecht. Wenn man mit dem Stock gehen muß, geht’s, wenn man einigermaßen gut beieinander ist. Es geht aber ganz schön den Berg hoch. Allerdings ist der Weg sehr gut. Danach folgen einige Treppen.

Weiterführende Wanderungen sind problemlos möglich

Eine kleine Lampe ist hilfreich

Die Geschichte:

Als Kunz von Kaufungen, welcher die Burg Stein von 1448 bis 1450 als Lehen besaß, für den Sächsischen Kurfürsten Friedrich den II. von Sachsen in den Krieg zog, sollte dies sein ganzes Leben verändern. Der Junker Kunz geriet in Gefangenschaft und erlitt schwere Verluste an seinen Gütern im Thüringischen. Um wieder frei zukommen, wurde ihm gar ein Lösegeld von 4000 Gulden abgepresst. Wieder zu Hause und in Freiheit verlangte Kunz vom Kurfürsten Entschädigung für Kriegsdienst und Verluste. Der Kurfürst argumentierte jedoch, daß der Junker als Freier Ritter in den Krieg gezogen wäre und keinen Anspruch auf Entschädigung habe. Dafür wurde ihm gemeines Raubrittertum vorgeworfen und das Lehen auf die Burg gekündigt. Ausschlag gab die sogenannte „Lindenauer Nahme“, bei welcher Kunz von Kaufungen einen thüringischen Kaufmannszug in Lindenau bei Leipzig gefangen nahm und auf die Burg Stein zu Hartenstein verschleppte um Lösegeld zu erpressen. Daraufhin wurde die Burg mit 300 Mann auf Befehl des Zwickauer Stadtvogtes gestürmt und nur dem Umstand, daß Kunz die Burg nicht verteidigte, ist es wohl zu verdanken, daß diese noch steht. Der Junker fühlte sich im Recht, da er mit dem Herren der Kaufleute in Fehde lag, seine Entführung also vom Kriegsrecht gedeckt war.

 

Der Streit zog sich 5 Jahre hin, inzwischen lebte Kunz auf einer neu erworbenen Burg im Böhmischen, bis dann beschlossen wurde, den Fall einem Schiedsgericht vorzutragen. Vermutlich platzte Kunz dann der Kragen. Er verfasste einen Fehdebrief und erklärte damit dem Kurfürsten den Krieg. Gemeinsam mit den Rittern Wilhelm von Mosen und Wilhelm von Schönfeld, sowie begleitet von bewaffneten Reitern zog er auf Schloß Altenburg. Dank guter Kenntnisse der Interna des Schlosses (Kunz war früher Kommandant der Truppen) sowie der Abwesenheit des Kurfürsten nebst Hofstaates war es ihnen möglich, die beiden Söhne Friedrichs des II., die Prinzen Ernst und Albrecht zu entführen.

 

Die Ritter faßten den klugen Plan sich in zwei Trupps zu teilen, um die Verfolgung zu erschweren. So bog der eine Trupp, geführt von Junker Kunz, in Richtung Böhmen, der Trupp von Schönfeld und Mosen in Richtung Franken ab. Leider war ihnen das Glück wieder nicht hold und schon am ersten Tag wurde Kunz gefaßt, der junge Albrecht konnte sich bei einer Rast in der Nähe der Ortschaft Grünhain im Erzgebirge befreien und ortsansässige Köhler und Bauern um Hilfe rufen. Diese überwältigten Kunz und seine Mannen und übergaben sie den Kurfürstlichen. Schönfeld und Mosen suchten derweil, von heftigen Kämpfen mit ihren Verfolgern geschwächt, Zuflucht in einem alten Bergwerksstollen bei Hartenstein. Als sie nach 3 Tagen aber Kunde von der Verhaftung des Junkers erhielten, gaben sie auf und lieferten den zweiten Sohn Ernst gegen Leben und freies Geleit aus.

 

Seitdem wird dieser Ort die „Prinzenhöhle“ genannt.

 

Ach ja, Kunz von Kaufungen wurde bezichtigt, den Fehdebrief nicht fristgerecht abgesandt, und sich so des Landfriedensbruches schuldig gemacht zu haben. Dafür wurde ihm am 14. Juli 1455, ganze 6 Tage nach der Tat, in Freiberg der Kopf abgeschlagen.

 

Viel Spaß bei der Suche wünscht euch

Team Smo_Sen

 

Additional Hints (Decrypt)

Tnam uvagra hagra ovffpura ohqqrya

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)