Dies ist eine neue Cacheserie, wie sie auf dem Kasseler Geocacher
Stammtisch am 04.03.05 beschlossen wurde.
Dabei sollen Caches in der Nähe von Gotteshäusern ausgelegt
werden,
die entweder historisch oder architektonisch eine Besonderheit
darstellen. Es ist hierbei
völlig egal, welcher Religion diese Häuser angehören. Jeder der an
dieser Serie teilnehmen
möchte, kann dies tun. Er sollte sich jedoch an die einheitliche
Schreibweise halten,
damit die einzelnen Caches der Serie zuzuordnen sind. Außerdem ist
dieser Absatz zu
kopieren und mit in die Beschreibung aufzunehmen. Zusätzlich sollte
man wenn möglich,
eine Beschreibung des Ortes liefern, damit man auch etwas über
dieses Gotteshaus
erfahren kann. Der Cache ist bitte so zu verstecken, dass er die
Würde des Ortes nicht
verletzt. Gegebenfalls ist er so zu platzieren, dass er über eine
Wegpunktprojektion
zu finden ist und die eigentlichen Koordinaten auf das Gebäude
selbst weisen.
Evangelische Kirche Helmarshausen
Helmarshausen
Helmarshausen ist ein Ortsteil der Stadt Bad Karlshafen und
zählt zu den ältesten Siedlungen und Städten im
nördlichen Hessen. Helmarshausen liegt etwa 40 Kilometer nördlich
von Kassel an der Mündung
des Hainbachs in die Diemel. Der Ort besaß das Stadtrecht seit 1254
und kann auf eine über
tausendjährige Geschichte zurückblicken. Der Name geht vermutlich
auf die Erstbesiedlung ("Häuser der Helmera") zurück.
Eine erste urkundliche Erwähnung gibt es für das Jahr 944. Das
Ortsbild von Helmarshausen ist von
vielen Fachwerkbauten aus dem 16.-17. Jahrhundert geprägt, etwas
außerhalb des Ortes liegt am Waldrand
ein ehemaliges Lungensanatorium, welches heute die Jugendherberge
Helmarshausen beherbergt.
Geschichte
997 erfolgte in der Nähe des Flusses Diemel die
Gründung eines Benediktinerklosters durch die adligen
Stifter Eckehard und Mathilde. Das Kloster war reichsunmittelbar
und erhielt von Otto III. hohe Privilegien.
Seine Blütezeit war im 12. Jahrhundert. Das Kloster erlebte in den
500 Jahren seines Bestehens eine wechselvolle Geschichte.
Die Grenzlage an der Weser war für Stadt und Kloster nicht immer
vorteilhaft. Die Bistümer Paderborn,
Köln und Mainz trachteten in verschiedenen Konstellationen danach,
ihren Einflussbereich bis in diese Region auszudehnen.
Ab 1220 wurde über dem Ort eine Burganlage erbaut, die
Krukenburg.
In der Mitte der Burg gibt es eine architektonisch interessante
Kirche, die bereits 1126 Johannes dem Täufer geweiht worden
war.

Kunstwerkstatt / Skriptorium
Im Mittelalter gab es am Ort eine bedeutende Kunstwerkstatt. Von
einigen wenigen Künstlermönchen wurden aus
kostbaren Materialien im Skriptorium Buchmalereien und in den
Werkstätten Goldschmiedearbeiten zum
Schmuck der Kirchen hergestellt. Gründer dieser Werkstatt war ein
Mönch aus dem Maasland, der in der
Kunstgeschichte als Rogerus von Helmarshausen einen Namen als
Goldschmied erlangt hat und mit hoher Wahrscheinlichkeit
auch der Autor eines kunsthistorisch bedeutenden Werkes ist, der
Handschriftensammlung "Schedula Diversarum Artium",
siehe Theophilus Presbyter. Aus dem Kloster Helmarshausen stammt
das Evangeliar Heinrichs des Löwen,
das im 12. Jahrhundert durch den Mönch Herimann (er wird in der
Widmung des Evangeliars erwähnt) geschrieben wurde.
Das Evangeliar ist im Dezember 1983 in London bei Sotheby's für
umgerechnet etwa 16,4 Millionen Euro versteigert
worden und wird seitdem als teuerstes Buch der Welt bezeichnet.
Faksimile des Evangeliars Heinrich des Löwen liegt im alten
Rathaus von Helmarshausen.

Kein Fotolog! Achtung neue Koordinaten! Cache an der Aussenmauer
des Kirchhofes. Das Kirchengelände braucht nicht betreten werden.
Neue Dose, neues Logbuch. Es kann neuer FTF gemacht werden. Um an
das Döschen zu gelangen, muss kein Stein aus der Mauer gezogen
werden. Viel Spass beim Suchen. Ludie1