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Prolog:
An einem Nachmittag im Mai 1996 war Hans Kohlhammer aus Laub zum
Holzfällen im nahegelegenen Wald. Er erinnerte sich an die
Geschichten über den Wald, die die Alten im Dorf erzählten. Von
einer dunklen Macht war die Rede, die den Wald eingenommen und
schon viele Menschen in ihren Bann gezogen hatte. Nur wenige sind
zurückgekehrt und haben von einem Schatz berichtet, den zu finden
das Böse verlockt.
Kohlhammer hielt nicht viel von
solchem Altweibergeschwätz. Er setzte sich zur Rast auf einen Stein
und kramte in seiner Brotzeittasche, als ihm sein Messer runter
fiel und ausgerechnet in einem Felsspalt landete. Leise fluchend
bückte er sich und steckte die Hand in den Spalt um das Messer zu
greifen.
Was seine Hände jedoch ertasteten,
ließ ihn erschaudern. Er fühlte den Hauch des Bösen, des
Unwirklichen … und des Todes. Zitternd ließ er seine Finger darüber
gleiten. Aus seinem Mund drangen fremdartige Laute, ähnlich
rhythmischer Beschwörungsformeln.
Dann begannen seine Augen zu flackern.
Seine Hände fingen an, sich wie Klauen zu biegen. Hörner brachen
aus seinem Kopf und seiner Stirn hervor und spitze Zähne ragten aus
seinem Mund. Die Augen verengten sich und stellten sich schiefer.
Und plötzlich war er kein Mensch mehr, sondern ein gewaltiger
Dämon, den eine Aura des Bösen und der Dunkelheit
umgab.
Im Dunkeln
liegt das Gold vergraben
zum Greifen nah.
Wenn ihr es wollt haben,
dann folgt den Wesen in dieser Nacht.
Ihr Wissen leitet Euch zur Macht.
Im Dunkeln das Böse erwacht,
wenn die Gier in Euch entfacht.
Sehr Ihr im
Spiegel Eure Seelen,
so nutzt das Licht, noch mehr zu sehen.
<>Folgt stets
dem Weg, doch wenn Ihr dann 2 Lichter seht,
habt Ihr den Platz erreicht, wo es fernab des Pfades
geht.
Gebt acht, denn berührt Ihr das
Antlitz sein
werdet Ihr sein Eigen sein.
Das Böse ist noch nicht
vollbracht.
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