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Das vergessene
Tal

Als ich die Tage
auf dem Dachboden stöberte entdeckte ich eine Aufzeichnung meines
Urgroßvaters. Das alte Dokument zog mich sofort in seinen Bann. Es
handelt von einem wohl vergessenen Tal – irgendwo ganz in der
Nähe. Wie war es nur möglich, dass mir dieses Tal nie ins Auge
gefallen war?! Auch niemand anderem?! Meine Neugier war geweckt. Es
war gar nicht so einfach meines Urgroßvaters Worte zu entwirren.
Was war sein Mysterium? Gab es im vergessenen Tal Dinge, die nicht
jeder sehen durfte – sollte - konnte?Voller Wissbegier packte
ich kurzerhand meine Ausrüstung und zog los... Ich nahm 2 x 1 Liter
Wasser, einen Trichter,einen Messbecher, eine 10 Meter lange
Schnur, eine Taschenlampe und ein Metermass mit und lief Richtung
N49 44.674 E8 44.792. Einen Parkplatz fand
ich bei N49 44.488 E8 44.509.
(1) An dieser Stelle angekommen fand ich auf den ersten Blick
nichts. Doch irgend etwas war anders als die anderen Dinge! Das
Glück war mir hold. Und so fand ich, was mein Urgroßvater hier vor
langer Zeit hinterließ.
(2) Ich folgte den Anweisungen und kam voller Spannung am Ziel an.
Hier traf ich auf ein altes verlassenes Gebäude. Es war sehr
instabil und ich wagte mich nicht in das innere des Gebäude hinein.
Ich untersuchte das Gemäuer ganz genau. Was hatte sich mein
Urgroßvater dabei gedacht? Schließlich - nach einigem Forschen und
Fluchen - gelang es mir dem Gemäuer das Geheimnis zu
entlocken.
(3) So sollte es Richtung Norden weitergehen.Ich hatte so meine
Zweifel, ob es tatsächlich zu finden war – das vergessene
Tal. Und was würde mich dort erwarten? Sollte ich den weiteren Weg
überhaupt riskieren? Gedankenverloren stand ich auf einmal vor
einer zerfallenen Hütte, die mich nicht weiter interessierte und
stieß auf etwas Eigenartiges ein X ein Zeichen, jetzt vielen mir
die Worte meines Urgroßvaters wieder ein "suche das zweite X in
Blickrichtung ca 20 Meter"! Was ich in der Nähe des zweiten Kreuzes
fand war sehr seltsam, es sah aus wie eine Art Flasche oder
Ähnliches. Es war schlecht zu deuten. Was sollte ich damit
anfangen? Ich kehrte in mich und da fielen mir die Worte im Buche
meines Urgroßvaters ein... „ob groß oder klein – wie
oft gehe ich hinein? (Hinweis: die Quersumme ist 5) Plötzlich war
alles klar! Und so zog es mich weiter nach N49 44.(749+X) E8
45.(219+X)
(4) Da stand ich nun inmitten des Waldes und fragte mich, ob ich
mich vielleicht verzählt hatte. Ein Geistesblitz ließ mich aufwärts
schweifen und bestätigte dass meine Berechnungen völlig korrekt
waren, denn da war wieder diese Markierung ! Neuen Mutes zog ich
loss.
(5) Hier traf ich auf einen alten Turm. Dieser Ort schien mit sehr gefährlich... eine Lichtung
mit vielen Tücken und steilen Abhängen – völlig
unüberschaubar. Nein, hier musste ich sehr vorsichtig sein!,
Des Turmes Türrahmen erweckte gleich meine volle Aufmerksamkeit und
ich schaute ihn mir genau an. Es schauderte mich, denn wie vom
Blitz getroffen sah ich denn nächten Hinweis. Was geschah hier mit
mir? War es mein Urgroßvater der die Oberhand gewann? Dieser Ort schien mit sehr gefährlich.... So nahm
ich den sicheren Weg.
(6) Hier angekommen – fürchtete ich, dass mir der letzte
Hinweis verwehrt bleiben würde. Ich schärfte meine Sinne und hatte
Erfolg bei der Suche.
(7) So zeigte
sich mir endlich der Weg zum Einstieg ins Tal – dem
vergessenen Tal! Es war bereits recht finster und ich wusste nicht
recht was ich hier überhaupt sollte... bis ich eine Markierung
entdeckte. Das musste mein Urgroßvater vor etlichen Jahren hier
eingeritzt haben – erkannte ich doch seine Handschrift. Nur
was sollte ich damit anfangen? Hier war ansonsten nichts weiter zu
finden?! Ich erinnerte mich nochmals an die Aufzeichnungen. In
diesen war der Radius von 8 Metern erwähnt. Und so war es ! Bald
hielt ich das Vermächtnis meines Urgroßvaters in den
Händen.
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