Nun, was kann ich den Ausführungen der geschätzten Kollegen Dres. Gecconia, Gecco & Alpini noch hinzuzwecken - äh -fügen? Obwohl die Zweckologie nicht zu den Kernbereichen meiner Forschungstätigkeit zählt und ich daher gewissermaßen nur als Gastwissenschaftler an der Expedition teilnahm, konnte auch ich den Ausführungen von Frau Dr. Ijotkat ohne größere Schwierigkeiten folgen und mein Wissen um viele bisher unbekannte Fakten zum Leben dieser zu unrecht wenig beachteten Spezies erweitern. Auch im häuslichen Bereich werde ich den Zwecken künftig mit mehr Aufmerksamkeit und - ja - Respekt begegnen.
Trotz einer gewissen - wie soll ich sagen - Andersartigkeit der Zwecken bieten sich die Zwecken auch im Kontext gewisser Fragestellungen im familiären Bereich als Beispiel an, wo Bienchen und Blümchen bisher nur ein äußerst unzureichendes Analogon bildeten.
Selbstverständlich durften bei unserer nächtlichen Expedition zu viert auch eigene Forschungsaktivitäten nicht fehlen und so konnten wir neben den von Dr. Ijotkat beschriebenen Zweckenarten weitere, offensichtlich an den hiesigen Lebensraum sehr gut angepasste Exemplare beobachten. So zeigt Abbildung 1 einige besonders schöne Exemplare der Zwecula fungii, die aufgrund ihrer humusbasierten Ernährung eine beachtliche Größe erreicht. Dass es auch bei Zwecken zu Zivilisationskrankheiten wie Adipositas kommen kann, zeigen die Exemplare der Zwecula praepingua in Abbildung 2. Ob dies jedoch allein aus einer allzu üppigen Ernährung resultiert, oder hier auch Einflüsse des Menschen eine Rolle spielen, ist in weiteren Studien zu untersuchen.
Vielen Dank an Frau Dr. Ijotkat für diesen äußerst lehrreichen und kurzweiligen Abend sowie die abschließende Zertifizierung, die auch meinem Lebenslauf ein neues Schlaglicht hinzufügt, das meiner wissenschaftlichen Karriere sicher förderlich sein wird. Herzliche Grüße an das großartige Zwexpeditionsteam, das bestimmt auch in Zukunft noch öfter von sich reden machen wird!