Sechs Tipps, um einen Geocache auf umweltfreundliche Art zu finden

Geocaching ist ein toller Grund, um hinauszugehen, frische Luft zu genießen und mit der Natur eins zu werden. Wenn Du so bist wie die meisten Geocacher, dann willst Du mit Deiner Umgebung respektvoll umgehen – besonders mit Pflanzen und der Tierwelt! Um Dir ein paar Anregungen zu geben, haben wir sechs Tipps zusammengestellt, um Mutter Erde beim Geocachen Deine Liebe zu zeigen.

1. Sei vorbereitet
Stelle sicher, dass Du das Listing des Geocaches sorgfältig gelesen hast, wenn Du einen Geocaching-Ausflug planst. So bist Du informiert über die jahreszeitlichen Veränderungen in Deiner Gegend. Besuche keine Höhlen, in denen Bären oder Fledermäuse während der Herbst- und Winterzeit Winterschlaf halten und informiere Dich, damit Du keine Brutgebiete störst. Bevor Du einen Nachtcache im Wald suchst, frage beim Förster oder beim Jagdpächter nach, ob Du die Natur oder den Jäger stören würdest.

2. Bleib auf den Wegen
Bleib auf den ausgewiesenen Wegen und kürze nicht bei Haarnadelkurven quer durch die Landschaft ab, wenn Du zu einem Geocache navigierst. Wenn Du das tust, könntest Du die Flora und Fauna entlang Deines Weges stören.

3. Bring Müllbeutel mit
Die Geocacherin Cindi Lee G. sagt: “Wir machen Cache in trash out jedes Mal, wenn wir geocachen oder wandern gehen.” Wir finden das großartig! Wenn Du das nächste Mal geocachen gehst, packe einfach ein paar Müllbeutel mit ein. So kannst Du den Müll mitnehmen, den Du auf dem Weg zum Geocache findest. Manche Geocaches haben sogar ein separates Fach für Müllbeutel. Die Geocacher können sich einen Müllbeutel herausnehmen und auf dem Rückweg den Weg aufräumen.

4. Lass das Auto zu Hause 
Wo immer es auch möglich ist, laufe oder radle zum Geocache. Das ist nicht nur gut für Deine Gesundheit und für die Umwelt. Mit der langsameren Geschwindigkeit entdeckst Du vielleicht auch Dinge entlang des Weges, die Du vom Auto aus nicht gesehen hättest.

5. Respektiere die Flora und Fauna
Beobachte Tiere aus der Ferne. Versuche niemals, die Tiere zu füttern oder sie zu berühren. Pass auf, wohin Du trittst, um empfindliche Pflanzen und Pilze zu schonen. Expertentipp von Geocacherin Sarah H.: “Bitte säubere Deine Schuhe und Ausrüstung, wenn Du an verschiedenen Orten unterwegs bist. Durch verdreckte Schuhe können sich Samen von schädlichen invasiven Pflanzen schnell ausbreiten.”

6. Es ist okay, einen Cache nicht zu finden
Du hast an allen möglichen Orten gesucht. Du hast die Cachebeschreibung und den Hinweis gelesen, aber trotzdem konntest Du den Cache nicht finden. Logge Deinen DNF (Did not find – nicht gefunden) online, um andere Geocacher wissen zu lassen, dass Du den Geocache nicht gefunden hast. Grabe nicht die Erde um, nur um den Cache eventuell doch noch zu finden. Denk daran: Ein DNF ist kein Eingeständnis der Niederlage, sondern nur eine ehrliche Kommunikation.

Wir hoffen, dass Dir diese Tipps helfen, um Deine Sinne zu schärfen und ein noch umweltbewussterer Cacher zu werden! Hast Du noch Tipps für umweltfreundliches Geocachen? Erzähle uns in den Kommentaren davon!

Annika
When I'm outside I'm happy. Besides geocaching I love gardening, hiking, cooking and spending time with my wonderful two and four legged friends. Got eight legs? Sorry, but please stay far away from me!