Vom Fliegen bis zum Finden von Caches – Interview mit dem Cache-Besitzer Cliptwings

Für den Cache-Owner “Cliptwings” ist Geocaching nicht nur ein Hobby, es ist eine neue Gelegenheit zu erkennen, dass, selbst wenn er nicht mehr fliegen kann, die Flügel der Leidenschaft ihn daran hindern, eingesperrt zu werden. Ein ehemaliger Luftwaffen- und Berufspilot wurde zum kreativen Gadget-Cacheingenieur. Cliptwings reiste mit Flugzeugen um die Welt und sagt, dass es keinen Ort gab, an dem es keinen Cache in der Nähe gab.

Als erstes wurde er von seiner Frau, Prinzessin Pooh Pooh, mit dem Spiel vertraut gemacht, die an ihn dachte, als ihr ein Geocacher das Spiel erklärte. Sie gingen raus, um einen Cache in einem Park zu finden und wurden süchtig. Für ihn war es ein mächtiges Gefühl, die GPS-Technologie in der Hand zu haben, denn die Fluggesellschaften nutzten damals noch die bodengebundene Navigation. Seitdem hat Cliptwings eine Reihe von erstaunlichen Caches versteckt, die etwas Zeit und eine kreative Ader benötigen, um diese zu erstellen.

Geocaching HQ: Was ist Dein Hintergrund außerhalb von Geocaching?

Cliptwings: Ich flog 26 Jahre lang für die US Air Force C-130 und Gulfstream-Flugzeuge, dann 16 Jahre lang für American Airlines, an verschiedenen Orten und mit verschiedenen Flugzeugen. Jetzt bin ich im Ruhestand. Es gab keinen Ort, den ich besuchte, der nicht über irgendeinen Cache in der Nähe verfügte!

Geocaching HQ: Welcher Cache hat dich süchtig gemacht?

Cliptwings: Mein allererster Fund! Es war nur ein normales Versteck in einem lokalen Park, aber für mich hatte die Satellitennavigation einfach etwas Magisches. Damals benutzten wir noch bodengebundene Systeme, um das Flugzeug zu navigieren, also war es unglaublich, ein Werkzeug in der Hand zu haben, das einen in etwa zehn Meter Entfernung zu einer Filmdose bringen konnte! Ich weiß, wie Dave Ulmer sich gefühlt haben muss. Danach hat mich die Möglichkeit, interessante, historische oder schöne Orte durch Geocaching zu besuchen, sehr interessiert.

Geocaching HQ: Was macht für Dich einen Qualitätscache aus?

Cliptwings: Für mich ist ein Qualitäts-Cache einer, bei dem der Cache-Besitzer offensichtlich einige Überlegungen und Anstrengungen unternommen hat, um ihn zu erstellen. Es kann ein LPC (Lost Place Cache), eine Munitionsdose oder etwas ganz Einzigartiges sein. Wenn die Erfahrung Dir das Gefühl gibt, mehr davon finden zu wollen, dann denke ich, dass es ein hochwertiger Cache ist.

Geocaching HQ: Was ist der beste Ansatz zur Erstellung eines Geocaches?

Cliptwings: Ich denke, es hängt davon ab, was der Cache-Besitzer dem Finder mitteilen möchte. Bringt er Dich zu einem schönen, interessanten, historischen Ort? Dann ist ein magnetischer Mikro auf einem Stoppschild gut genug. Ein guter Mystery-Cache kann an vielen Stellen platziert werden, da das Ziel darin besteht, den Intellekt des Geocachers herauszufordern. Übrigens halte ich mich im Allgemeinen von Geocaches fern, die einen zum Nachdenken zwingen – das macht mir Kopfschmerzen! Im Allgemeinen suche ich nach einem sicheren, angenehmen Ort, um einen Cache zu verstecken, der viel Fußgängerverkehr hat, aber auch viele Verstecke.

Das vollständige Interview auf Englisch kannst Du hier lesen.

Andrew Baldwin
Andrew is a community manager at Geocaching HQ. He is typically laughing at his own jokes, getting into mischief with Signal, or looking for the next adventure.