Beziehungen schaffen und die Gemeinschaft aufbauen – Interview mit Marcellus Cadd

Wir haben Marcellus Cadd (atreides_78723) mit seinem Blog “Geocaching While Black” und sein Engagement in der Geocaching-Community erstmals im Jahr 2020 vorgestellt. Sein Engagement für die Verbesserung von Geocaching und seine Leidenschaft für das Spiel haben uns inspiriert. Seit unserem letzten Gespräch hat sich bei Marcellus viel getan – mehr Caches, mehr Blogs und sogar ein Artikel im National Public Radio, in dem er und seine Botschaft hervorgehoben wurden. Hierzu, und natürlich auch zu weiteren Themen, haben wir ihn in diesem Interview befragt.

Marcellus bei einem Geocaching-Event

Du wurdest erstmals 2020 im Geocaching-Blog vorgestellt. Seitdem ist viel passiert! Was gibt es Neues bei dir und deinem Blog “Geocaching While Black”?

Das Neueste ist, dass ich gerade die Kansas 105 County Challenge abgeschlossen habe! Das ist jetzt mein sechster fertiger Staat, zusammen mit New Mexico, Oklahoma, Arkansas, Louisiana und (natürlich) Texas. Ich habe auch einige andere Bundesstaaten kennengelernt (Nevada, Indiana und South Dakota, um nur einige zu nennen). Ich habe an ein paar Mega-Events teilgenommen, und für dieses Jahr sind noch einige weitere geplant. Ich bin nun fast vier Jahre Cacher und Blogschreiber. Ich habe das Gefühl, dass dieses Jahr langsamer verlaufen ist als das letzte Jahr, und trotzdem war es sehr ereignisreich!

Kurz nach Deinem Interview mit Geocaching hat NPR Dich für einen Beitrag kontaktiert. Wie war es, Deine Erfahrungen mit einer großen amerikanischen Nachrichtenagentur zu teilen?

Ein bisschen verrückt, um ehrlich zu sein. Ich konnte mir nicht vorstellen, etwas so Großes zu tun, wie von euch allen interviewt zu werden. Die Idee von NPR allein war der sprichwörtliche Schritt über das Ziel hinaus! Es ist etwas ganz anderes, darüber zu schreiben, als es laut auszusprechen.Es ist auch ein ganz anderes Publikum.

Aber da ich die Menschen für etwas Neues begeistern wollte, konnte ich nicht nein sagen. Das Beste daran war, die Stimmen meiner Töchter im Radio zu hören. Am schwierigsten war es, meine eigene Stimme zu hören!

2022 ist das Jahr des Versteckens. Du bist Cache-Owner, aber du schreibst in deinem Blog auch über Erfahrungen, die du bei der Suche nach Caches in verschiedenen Gegenden gemacht hast. Welche Tipps hast du für jemanden, der seinen ersten Geocache verstecken möchte?

Es mag offensichtlich und albern klingen, aber ich würde einem neuen Cacher raten, sein erstes Versteck in der Nähe seines Wohnortes anzulegen. Nirgendwo kennt man sich so gut aus wie in seinem Heimatrevier. Auch die Wartung wird dadurch erleichtert. Ich würde ihm auch sagen, dass nicht jeder Cache spektakulär sein muss. Clevere und interessante Caches sind immer willkommen, aber etwas zu finden ist für jeden gut. Außerdem kann ein gewöhnlicher Cache mit einer kleinen Änderung manchmal ein großartiger Cache sein.

Welchen Rat würdest du erfahrenen Cache-Besitzern geben?

Die Erfahrung, die sie den Cachern bieten, ist genauso wichtig wie der Cache selbst, vielleicht sogar noch wichtiger. Ich habe schon schwierige Caches gefunden, die mich weniger begeistert haben als einfache, “langweilige” Caches. Kein noch so ausgeklügeltes Konzept kann einen schlecht gepflegten, unordentlichen Cache ersetzen. Das kann eine bessere Wartung bedeuten oder vielleicht die Archivierung derer, um die man sich gar nicht kümmern will. Es spricht nichts dagegen, sie durch etwas Besseres zu ersetzen. Schließlich will niemand auf eine Schatzsuche gehen, um mit einem Stück sprichwörtlichen Müll belohnt zu werden.

Lies das ganze Interview auf Englisch.

Mackenzie is a Community Coordinator at Geocaching HQ. Born and raised in the Pacific Northwest she loves finding new geocaches and exploring the area. You will typically find her out on the coast discovering new lighthouses.