Abenteuer erschaffen, ein Geocache nach dem anderen: Ein Interview mit Mama Hen & Her 2 Chicks

Seit mehr als zwei Dekaden verwandeln Mama Hen & Her 2 Chicks Geocaching in unvergessliche Abenteuer. Sie arbeiten mit Holz, bauen komplizierte Bastel-Caches und vor allem bringen sie mit cleveren, lustigen Verstecken Freude in die Geocaching Community.

Komm mit und finde heraus, was Mama Hen & Her 2 Chicks zu ihren unglaublichen Caches inspiriert, wie Alltagsgegenstände zu unvergesslichen Abenteuern werden und welchen kreativen Rat sie hat für jemanden, der hofft, selbst ein wenig Geocaching-Magie zu erschaffen.

Geocaching HQ: Was machst Du außerhalb von Geocaching?

Ich bin Hundemutter in Vollzeit für meine kleinen Chihuahuas, Finnley und Gummi Bear, sowie eine eifrige Miniatur-Bäuerin (Hühner und Mini-Kürbisse), Keksbäckerin (alle Sorten) und Fan von Elektrowerkzeugen (ich liebe Dewalt). Ich arbeite als Notfallschwester und unterrichte an einer Schwesternschule, um meine vielen Hobbys zu bezahlen!

Bild von Mama Hen & Her 2 Chicks.

Geocaching HQ: Wie und wann hast Du von Geocaching gehört?

Meine Eltern haben mir 2004 Geocaching gezeigt. Damals waren meine Töchter drei und zehn und gingen gerne mit mir cachen. 22 Jahre später bin ich immer noch dabei, obwohl mein Schwerpunkt mehr auf dem Bauen von Caches liegt als auf dem Finden. Meine Töchter sind jetzt erwachsen, also nehme ich meine kleinen Hunden auf meine Cache-Abenteuer mit.

Geocaching HQ: Welcher Cache hat Dich süchtig gemacht?

Es war ein einfaches Erdnussbutterglas, umwickelt mit Tarnband, in einem Waldgebiet, wo heute eine Wohnsiedlung steht. Dadurch fühlte ich mich wie eine Teilzeit-Schatzjägerin und es wurde zu einem Hobby, das mich in die Natur hinaus brachte. Damals gab es ganz sicher nicht so viele Caches zum Finden wie heute. Mein Lieblingsteil – der Teil, der mich wirklich süchtig machte, war das Finden von Geocaches an einzigartigen Orten, die ich sonst nie besucht hätte.

Geocaching HQ: Was ist die Geschichte hinter deinem Benutzernamen?

Meine Töchter, Kristin und Nikki, erfanden den Namen, als ich mit dem Cachen begann. Ich war natürlich Mama Hen und sie waren meine 2 Küken. Meine Mädchen sind jetzt Erwachsene und haben das Nest verlassen. Heutzutage ist es mehr Mama Hen und ihre 2 Geohündchen, weil ich sie auf meine Cache-Abenteuer mitschleppe.

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Bild von Mama Hen & Her 2 Chicks.

Geocaching HQ: Was ist Dein Lieblingscache, den Du gefunden hast?

Ich liebe es, Geocaching-Roadtrips zu unternehmen, die ich „Cache-Abenteuer“ nenne. Auf einem solchen Cache-Abenteuer in Great Falls, Montana, stieß ich auf einen Cache namens “Dead Inside” (GC651BJ). Es war ein lebensgroßer Zombie in einer großen 1,80 m (6 Fuß) Kiste. Man musste in den Zombie hineinfassen, um ans Logbuch zu kommen.

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Bild von Mama Hen & Her 2 Chicks.

Geocaching HQ: Was gefällt Dir am besten daran, Cache-Owner zu sein?

Die positiven Kommentare, die ich erhalten habe und die Wertschätzung von denen, die meine Kreationen gefunden haben. Ich liebe die Gelegenheit, meine Fähigkeiten beim Arbeiten mit Holz auszubauen und der Geocaching Community Spaß und einzigartige Verstecke zu geben.

Geocaching HQ: Was macht ein Qualitäts-Cache für Dich aus?

Es liegt alles in den Einzelheiten und der Vielfalt. Ich versuche, für Abwechslung zu sorgen – ich habe alles Mögliche: von einem rostigen alten Karabiner, der an einem Zaun getarnt ist, bis hin zu einem knapp einen Meter hohen Aufzugsschacht, der voller Spielzeugwelpen steckt. Ich habe eine Hängebrücke, ein Außentoilette, ein Gefängnis aus dem 19. Jahrhundert, ein paar Labyrinthe, einen Bahnhof – komplett mit Soundeffekten und einer Miniatur-Eisenbahn – sowie einen Friedhof mit verschiedenen kleinen Grabsteinen erschaffen, unter denen Schätze verborgen liegen.

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Bild von Mama Hen & Her 2 Chicks.

Geocaching HQ: Wie erstellt man am besten einen Geocache?

Ich finde am besten beginnt man mit etwas Kleinem und baut dann alles drum herum auf. Zum Beispiel schenkte mir mein Papa vor einer Weile ein riesen Glas mit alten 3-Inch (7,62 cm) Nägeln. Ich hatte die Idee, dass diese Nägel gute Gitterstäbe für ein Fenster wären, und diese Idee wurde zu dem Gefängnis-Cache “Jail Break” (GCBEPYE). Ich benutzte einige Nägel, um einen Friedhofszaun zu bauen für “Grave Digger” (GCBFT6X). Lass Dir Zeit; denke viel über Deine Kreation nach und konzentriere Dich auf Vielfalt und Einzelheiten.

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Bild von Mama Hen & Her 2 Chicks

Geocaching HQ: Hast Du einen Liebling unter Deinen aktuell versteckten Caches?

Eines meiner Lieblingsverstecke ist eine neuere Kreation, die ich gebaut habe, namens “Are You Pulling My Leg?” (GCBM9N4). Das ist ein Gadget-Cache, der wie ein Roboter aussieht. Du musst den Deckel am Torso des Roboters öffnen, um zu einem flipperähnlichem Mechanismus zu kommen. Wenn Du am Bein des Roboters ziehst, wird eine Feder aktiviert, die einen Nakro durch das Ausgangsrohr katapultiert.

GCBM9N4
Bild von Mama Hen & Her 2 Chicks.

Geocaching HQ: Wenn das jemand liest, der auf der Suche nach Inspiration ist, welchen Rat würdest Du dieser Person geben?

Schau Dich um…die Inspiration für einen kreativen Cache kann man in den gewöhnlichsten und banalsten Dingen erhalten. Zögere nicht, Freunde, Familie etc. nach Ideen zu fragen. Mein Cacherfreund, Poppacos, hatte einige tolle Ideen, die ich umgesetzt habe. Meine 102-jährige Großmutter fragte, ob ich ein Schulhaus bauen könne, so wie sie eines besucht hat damals in den 1930ern, und meine Mutter forderte mich heraus, einen Aufzug zu bauen.

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Bild von Mama Hen & Her 2 Chicks

Geocaching HQ: Du hast eine Menge komplizierter und komplexer Caches. Findest Du es schwer, sie zu warten?

Ich versuche, meine Caches so zu bauen, dass ich sie leicht warten kann. Die große Mehrheit sind in der Nähe meines Zuhauses, das hilft wirklich. Wenn ein Problem auftritt – wie etwa, dass Regen das Holz zum Quellen bringt –, habe ich gelernt, Abdichtungstechniken anzuwenden, Verbundwerkstoffe einzusetzen und zusätzlichen Spielraum für die Ausdehnung des Holzes einzuplanen. Caches mit Batterien haben besondere Türen, durch die ich leicht ans Batteriefach komme. Ich habe eine Menge Lösungen zur Wartung durch Probieren herausbekommen.

Die Geocaching-Community hört nie auf, uns mit ihrem handwerklichen Geschick und ihrem Denken über den Tellerrand hinaus zu verblüffen. Wir können es kaum erwarten zu sehen, welche inspirierenden Cache-Kreationen die Community sich als nächstes ausdenkt!

Hast du einen Lieblings-Content-Creator im Bereich Geocaching? Teilt sie mit uns in den Kommentaren unten und erzählt uns, warum ihr ihren Geocaching-Abenteuern gerne folgt!

Originally from Germany, Shenaya loves traveling, snacking and trying new restaurants, catching a summer concert, and spending time with her 6 dogs.