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Domreiter 2 - Willkommen in Bamberg

A cache by die-findus Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 1/22/2007
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size: regular (regular)

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Geocache Description:


ACHTUNG - ACHTUNG - ACHTUNG
12. September 2010: Geänderte Finalrechnung!
Die neue Formel für den Final lautet:
[(C*(A-E)+(D+J)*N+B):M] + 49 = STUV
[G*H + L*F*(I+K)] - 24 = WXYZ
Aus städtebaulichen Gründen musste ich vorübergehend die Berechnung für den Final etwas ändern. Bitte unbedingt beachten! Momentan findet man an der Final-Location einen recht einfach versteckten Petling. Bitte wieder unauffällig tarnen. Die zugehörige Regular-Dose befindet sich etwa 90 cm tiefer und 70 cm südwestlich. Langer linker Arm!



Jede schöne Stadt braucht einen Sightseeing-Cache und eine so wunderschöne Stadt wie Bamberg gleich doppelt (siehe daher auch „Domreiter 1 - Willkommen in Bamberg“ (GC10DFC)).
Weil eine komplette historische Führung durch das Weltkulturerbe Bamberg den Rahmen sprengen würde, gibt es auf diesem Rundgang hübsche Ausblicke, Einblicke und Anekdoten. Vielleicht auch ein Anreiz für Bamberg-Kenner noch ein paar ungeahnte Details zu entdecken?

Es gibt Treppen, ein paar Steigungen und einige leichte Rätsel. Viel Vergnügen bei einem informativen Rundgang auf des Domreiters Spuren…

Die oben angegebenen Koordinaten liegen am Startpunkt beim Rathaus auf der Oberen Brücke.

Obere Brücke
Ein Rathaus mitten im Fluss. Der Sage nach haben die Bamberger Bürger ihr Rathaus auf einer neu geschaffenen Insel im linken Regnitzarm errichtet, weil ihnen der Bischof keinen Zollbreit von seinem Grund und Boden geben wollte. Deutlich kann man sehen, wessen Einflussbereich man betritt: Auf der Bergseite hängt das Stadtwappen, auf der Talseite das Wappen des Fürstbischofs.
An der Fassade ragt deutlich sichtbar ein dickes Kinderbein über das untere Gesims. Der Maler Johann Anwander macht so – nicht ganz uneitel – auf seinen Namen aufmerksam.
Ein zweites plastisches Element oben an der Dachrinne fällt erst bei genauerem Hinsehen auf.
Frage: Was kann man sehen?(Anzahl der Buchstaben < 7)
Notiere die Position des fünften Buchstabens des gesuchten Wortes im Alphabet. (A=1, B=2, usw. (einfach denken, die zu notierende Zahl ist größer als 5!))
A =


Wir gehen Richtung Domberg in die Karolinenstraße und folgen ihr, bis es links in die Roppeltsgasse geht (wer den Domberg erklommen hat, ist zu weit gelaufen).
Bei der nächsten Gelegenheit biegen wir rechts ab, in den Vorderen Bach.

Vorderer Bach 8 / Irland ganz nah?
Irische Vorfahren? Die Eibe im Garten vom Vorderen Bach 8 soll auf Grund ihrer Mächtigkeit zu den ältesten Säulen-Eiben zählen. Säulen-Eiben besitzen einen einheitlichen Stamm und eine hohe Krone und wurden 1780 in zwei Exemplaren in Irland gefunden. Alle heutigen Säulen-Eiben sollen durch Stecklingsvermehrung aus diesen beiden Bäumen gezogen worden sein.
Frage: Wie viele Blümchen haben die Kassetten der Eingangstür der Hausnummer 8?
B =

Ganz in der Nähe beginnt hier der Hintere Bach.

Hinterer Bach 8 / Haus zum Lindwurm
Hier findet man ein so genanntes Chronogramm (cum verbo genitrix hasce aedes protege tvtrix ita vovet Petrus Butt S. T. Vicarus et summissarius).
Die hervorgehobenen Buchstaben entsprechen römischen Zahlzeichen, werden alle (unabhängig von der Reihenfolge) aufaddiert und ergeben das Baujahr des Hauses („fabrICae“ zum Beispiel ergibt den Wert 101).
Frage: Wann wurde – laut Chronogramm – das Haus fertiggestellt?
C =
Für die Interessierten die Übersetzung: Zusammen mit dem Wort, bewahre, Mutter, als Schutzherrin dieses Haus. So gelobt es Peter Butt, Vikarier des heiligen Stephanus und Summissar.

Dem Hinteren Bach folgen wir ein paar Meter und steigen dann geradeaus ein paar Stufen hinauf zum Unteren Kaulberg.
Direkt gegenüber liegt die Obere Pfarre.

Obere Pfarre
Die für eine Kirche eigenartige Turmform hat einen bestimmten Grund. Keineswegs ist das Geld ausgegangen, wie oft behauptet wird. Von Anfang an war dort oben die Wohnung des Türmers geplant. Der Türmer hatte die Aufgabe, über die Stadt zu wachen und vor Schadensfeuern zu warnen. Bewohnt war die Türmerstube bis in die zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts. Aus dieser Zeit stammt auch die letzte Zeitungsnachricht: „Beim Abseilen des Toilettenbottichs aus dem Turm war das Seil gerissen und der Bottich zerbarst auf dem Kirchenvorplatz.“
Wer Zeit hat, betrachtet im Inneren der Kirche noch schnell eine seltene Darstellung. In einer der Nischen des Chorumgangs sieht man „Maria im Wochenbett“. Maria hält das eingewickelte Kindlein liebevoll an sich gedrückt. Und was macht Josef? Er ist am Fußende des Bettes erschöpft eingeschlafen.

Wir gehen im Uhrzeigersinn herum um die Obere Pfarre und erklimmen die Treppen an der Rückseite. Beim Nachobengehen sehen wir eine breite Abflussrinne.
Frage: Ist die Abflussrinne rechts oder links (Blickrichtung treppauf)?
Für rechts: D = 302
Für links: D = 408


Weiter an der Rückseite der Oberen Pfarre bis etwa auf Höhe des Turms, dort führen ein paar Stufen links hinunter in die Hölle.

Hölle 7 / Domkapitelsches Gefängnis
Viele Kleinbürgerhäuser gibt es hier in der Hölle. Aber die Hölle 7 hatte zu Zeiten der Hexenverfolgung eine andere Funktion. Hier warteten die zum Tode Verurteilten auf ihre Hinrichtung.
Frage: Wie viele Fenster hat die Giebelseite des Hauses „Hölle 7“? (E>2)
E =


Einige Meter weiter in südöstlicher Richtung geht es erneut ein paar Stufen hinunter nach links. Und gleich einige Schritte weiter biegen wir rechts ab in die Eisgrube.

Eisgrube 14 /Apfelweibla
Vor etwa 200 Jahren kam hier der Dichter und damalige Theaterdirektor E.T.A. Hoffmann vorbei. Bamberg berühmtester Türknauf (das Original ist im Historischen Museum am Domplatz) inspirierte die Phantasie des Romantikers. In der Erzählung „Der goldene Topf“ taucht das Apfelweibla wieder auf. Nicht besonders sympathisch – vermutlich war die Stimmung in der Eisgrube zu düster. Hier scheint so gut wie nie die Sonne hinein.
Frage: Wie viele Türknäufe hat die Tür des gegenüberliegenden Hauses?
F =


An der nächsten Hausecke (nur wenige Meter weiter) laufen wir hinauf zur Stephanskirche.

Stephanskirche
Die Stephanskirche ist die einzige evangelische Kirche, die je von einem Papst (Benedikt VIII) eingeweiht wurde. Der Legende vom Pfennigwunder nach hat die heilige Kunigunde den Bau selbst finanziert. Unter den Werkleuten befand sich ein Dieb, der immer wieder in die Kasse griff, so dass das Geld für die Bezahlung der Arbeiter nie reichte. Da begab sich Kunigunde eines Tages selbst unter die Arbeiter, in der Hand eine Schale mit Pfennigen. Jeder Arbeiter nahm sich einen Pfennig aus der Schale, auch der Dieb griff hinein. In seiner Unmäßigkeit nahm er aber mehrere Pfennige, worauf seine Hände so entsetzlich brannten, dass er heulend davonlief. Zuhause angekommen hatte auch er nur noch einen einzigen Pfennig in der Hand.

Geradeaus weiter, an der Kirche vorbei führt eine steile Treppe nach unten.
Frage: Wie viele Stufen hat die Treppe?
G =


Am Fuße der Treppe zweigt schräg rechts von uns eine kleine Gasse ab und führt uns weiter nach unten, der Untere Stephansberg.
Der Untere Stephansberg mündet in die Concordiastraße, die wir – nach rechts – bis zum Ende gehen – zum Wasserschloss Concordia.

Concordiastraße / Wasserschloss Concordia
Von Böttinger in Auftrag gegeben und vom Architekten des Fürstbischofs, Johann Dientzenhofer gestaltet. Das Wasserschloss Concordia war wesentlich geräumiger und hatte auch kein zugiges und offenes Treppenhaus wie das Böttingerhaus, zu dem wir gleich auch noch kommen werden. Hier musste Frau Böttinger also nicht mehr so frieren im Winter.
Frage: Ein Professor war hier aktiv. Welches Element hat er entdeckt? Notiere die Nummer des Elementes.
H =


Die Concordiastraße entlang zurück, bis sie auf die Judenstraße trifft.

Judenstraßen-Rätselei:
Nummer 8, Haus zum Crametsvogel:
Frage: Wie viele Eisenblumen befinden sich im Oberlicht der Toreinfahrt?
I =

Nummer 14, Böttingerhaus.
Das Bamberger Schmuckstück eines barocken Bürgerhauses. Kurioserweise ist der Erbauer unbekannt. Der ranghohe, bischöfliche Beamte Böttinger, dem das Haus seinen Namen verdankt, hat lediglich hier gewohnt, bevor er mit seiner Frau und seinen zehn Kindern in das Wasserschloss Concordia umgezogen ist – wegen unzulänglicher Wohnbedingungen im Böttingerhaus, hier gibt es nur ein offenes Treppenhaus, und im Winter ist es kalt und zugig.
Frage: Wie viele rechteckige, vergitterte Fenster hat das Erdgeschoss? (schau genau!)
J =

Nummer 16, Haus zum Sams?
Dieses Haus in exponierter Lage war Kulisse im Kinderfilm „das Sams“ (Buch von Paul Maar, Bamberger Autor).
Eigentlich hat dieses Haus einen anderen Namen. Straßennamen gab es früher nicht, die Häuser trugen Namen. Noch heute besitzen viele der Häuser hier ein Hauszeichen, an dem man den Namen des Hauses erkennen kann. Es war üblich, den Schlussstein am Portal entsprechend zu verzieren. Betrachte den Schlussstein der Hausnummer 16. Wie hieß das Haus wohl?
Frage: Welche Zahl steckt im Hausnamen? (nicht die Jahreszahl der Erbauung!)
K =

Nummer 17:
Auch dieses Haus, dessen Geschichte bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht, hat einen Namen.
Frage: Wie heißt das Haus? Notiere die Position des letzten Buchstabens des Hausnamens im Alphabet.
L =


Gleich neben Hausnummer 17 beginnt die Schimmelsgasse.
Am anderen Ende der Schimmelsgasse kommen wir zum Sonnenplätzchen (dazu bitte auf der Hälfte der Gasse nach dem blauen Haus links abbiegen!). Dort überqueren wir auf der Bischofsmühlbrücke die Regnitz und wenden uns nach links in die Geyerswörthstraße.
Nach etwa 100 Metern ist rechts von uns das Geyerswörthschloss und links von uns der Geyerswörthsteg. Noch vor einiger Zeit konnte man sich hier in der nahegelegenen Touristeninformation den Schlüssel zum Geyerswörthturm ausleihen. Leider ist das momentan nicht möglich. Ein Blick in die hübschen Arkaden des Innenhofes lohnt sich aber dennoch.

Geyerswörthsteg
Hier kann man Bamberg fühlen und tasten.
Frage: Wer sind die Stifter des Modells? Gesucht ist das letzte Wort in der vorletzten Zeile. Notiere die Position des fünften Buchstabens dieses Wortes im Alphabet.
M =


Weiter im Uhrzeigersinn um das Geyerswörthschloss herum bis auf der Rückseite ein Steg kommt.

Steg über den Ludwig-Donau-Main-Kanal
Der Ludwig-Main-Donau-Kanal gilt als Lieblingsprojekt König Ludwigs I., wurde 1836 in Kelheim begonnen und endete nach der 100. Schleuse am Kranen in Bamberg. Die Schleuse 100 ist etwa 400m flussaufwärts von hier noch immer intakt. Das Projekt litt leider von Anfang an unter der Konkurrenz der Eisenbahn und erfuhr so nie ganz die von Ludwig gewünschte Bedeutung.
Frage: Zähle die Lichtauslässe für die abendliche Beleuchtung des Steges.
N =


Berechne:
[(C*(A-E)+(D+J)*N+B):M] + 49 = STUV
[G*H + L*F*(I+K)] - 24 = WXYZ


Es ergeben sich zwei vierstellige Zahlen, STUV und WXYZ.

Der Final liegt bei:
N 49° 5S.TUV
E 10° 5W.XYZ

Additional Hints (Decrypt)

puebabtenzz: rvafgryyvtr df vfg rvaf
fghi: rvafgryyvtr df vfg npug
jklm: rvafgryyvtr df vfg arha

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



 

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