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DOM St.Marien Freiberg

A cache by roafri Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 03/12/2007
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size: micro (micro)

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Geocache Description:


DOM St.Marien Freiberg

Der Dom St. Marien ist einer der Turistenmagneten in Freiberg und ein historisches Wahrzeichen. Der Cache befindet sich ca. 20 Schritte gegenüber vom Hauptportal. Stift bitte nicht vergessen !

Nutzt die Gelegenheit und schaut euch den Untermarkt und den Dom von Freiberg näher an, ein paar Einzelheiten dazu hier:

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Der Dom St. Marien ist eine evangelisch-lutherische Kirche im sächsischen Freiberg.

Um 1180 entstand in dem noch jungen, durch Silberfunde sich schnell entwickelnden Ort Freiberg die romanische Basilika „Unserer Lieben Frauen“. Die Pfarrkirche erhielt mit der spätromanischen Triumphkreuzgruppe, auch Kreuzigungsgruppe genannt (um 1225), und der Goldenen Pforte (um 1230) schon frühzeitig zwei sehr bedeutende, noch heute erhaltene Kunstwerke. Im Jahre 1480 erhob Papst Sixtus IV. die Pfarrkirche zum Kollegiatstift und damit zum Dom. Jedoch schon nach nur 57 Jahren wurde das Kollegiatstift im Zuge der Reformation in Sachsen aufgelöst. Der Chor fungierte seit 1541 als Grablege für 9 sächsische Fürsten, die erst mit dem Übertritt August des Starken zum katholischen Glauben endet. Seine Mutter und deren Schwester sind in der Schwesterngruft bestattet, die sich in der Allerheiligenkapelle befindet. Ursprünglich stand dieses zwischen 1703 und 1712 vom Dresdner Barockbildhauer Balthasar Permoser geschaffene Grabmal in der Lichtenburg zu Prettin, wurde jedoch 1811 nach Freiberg umgesetzt. Beachtenswert ist das mächtige Moritzmonument, zu Ehren Moritz von Sachsen. Er errang durch seine Dienste für den Kaiser die Kurwürde für Sachsen. Auch er liegt im Freiberger Dom begraben.

Den Boden des Chores bilden zahlreiche, kunstvoll gefertigte Messing-Grabplatten. Die Wand ist mit einer Fülle an Epitaphen und Plastiken des Fürstenhauses geschmückt. Beeindruckend ist die Deckengestaltung aus Malerei und Plastik im Stile des italienischen Manierismus. Den Übergang zwischen Wandgestaltung und Decke bilden eine Vielzahl an musizierenden Engeln auf dem obersten Sims der Epitapharchitektur. Untersuchungen im Zuge von Sanierungen haben ergeben, dass es sich bei den „verbauten“ Instrumenten in den Händen der Engel um echte Instrumente der Renaissance bzw. sehr gute Nachbildungen handelt. Bisher waren aus dieser Zeit keine Instrumente erhalten. Die „Fundstücke“ wurden in Leipzig untersucht und nachgebaut. Auch die Nachbildungen konnten aufgrund ihrer Detailtreue als Vorlage für Nachbauten dienen. So ist es nun erstmals wieder möglich ein komplettes Orchester in einem für seine Zeit typischen Klangbild zu erleben.

Die Kirche wurde während eines großen Stadtbrandes 1484 fast völlig zerstört. Triumphkreuzgruppe, Goldene Pforte und Teile des Chores blieben erhalten. An gleicher Stelle erfolgte der Neuaufbau des Domes St. Marien als dreischiffige spätgotische Hallenkirche. Bemerkenswert ist das Vorhandensein von zwei nebeneinanderstehenden Kanzeln im Mittelschiff. Zum einen die freistehende, etwa aus dem Jahre 1505 stammende Tulpenkanzel von dem Meister H.W. (eine lange Zeit angenommene Identifizierung mit Hans Witten wird in jüngerer Zeit wieder in Frage gestellt) und zum anderen die Bergmannskanzel von 1638.

Für Orgelliebhaber ist vor allem die große Orgel von Gottfried Silbermann mit ihrem wunderbaren Klangbild ein Anziehungspunkt. Sie besitzt 3 Manuale, 44 Register und 2574 Pfeifen. Ihr gegenüber befindet sich eine zweite, kleine Silbermannorgel, die sich jedoch nicht hinter ihrer großen Schwester verstecken braucht.

Das Geläut des Domes besteht aus sechs Glocken, von denen vier aus der berühmten Gießerei Oswald Hilliger in Freiberg stammen. Die „Große Susanne“ von 1488 ist mit 4 220 kg die schwerste Domglocke und zählt zu den bedeutendsten Klangkörpern dieser Zeit in Deutschland. Die zweite Glocke war ursprünglich auch ein Werk dieser Gießerei wurde aber wegen eines Sprunges von C. Bierling (Dresden) 1896 umgegossen und trägt den Namen „Lutherglocke“. Die kleinste Glocke - „Taufglocke“ genannt - ist der Ersatz für eine Vorgängerglocke von 1512 (O. Hilliger), die im 2. Weltkrieg abgeliefert wurde und vom Hamburger Glockenfriedhof nicht mehr zurückkehrte. Die übrigen Glocken – „Morgen-“, „Kinder-“ und „Silberglocke“ – wurden im Jahre 1496 gegossen. Das heutige Geläut erklingt in der Schlagtonfolge: b° - es' - c? - d? - f? - g? und stellt, aufgrund der Kombination von zwei Grund- mit vier Cymbelglocken, ein einmaliges Ensemble in der sächsischen Glockenlandschaft dar.

Die Goldene Pforte ist ein spätromanisches, um 1230 geschaffenes Rundbogen-Sandsteinportal an der Südseite des Domes. Skulpturen und reich verzierte Säulen sind den Gewänden abwechselnd eingestellt. Ursprünglich wiesen sie eine reiche farbige Fassung auf. Zum Schutz des Portals vor Umwelteinflüssen wurde 1902/03 ein Vorbau errichtet.

Seit den 60er Jahren unterhält die Domgemeinde Freiberg partnerschaftliche Beziehungen zur Domgemeinde in Verden/Aller.

Der Dom wird noch heute von der Gemeinde für Gottesdienste genutzt. Er kann täglich im Rahmen von kostenpflichtigen Führungen besichtigt werden.

Additional Hints (Decrypt)

jrvgre trug´f avpug :-)

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



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