Skip to content

Sagen&Mythen: Dat Vienmörken Traditional Cache

This cache has been archived.

Paleoshark: ...

More
Hidden : 3/24/2007
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:

Dat Vienmörken


Den Sagenbrunnen mit den Figuren könnt Ihr in der Stadt sehen.

Westlich von Emsdetten befindet sich das Emsdettener Venn, das am 16. April 1941 als erstes Gebiet im Kreis Steinfurt unter Naturschutz gestellt wurde.
Mit einer Größe von etwa 325 ha ist das Emsdettener Venn heute eines der größeren Schutzgebiete im Kreis Steinfurt.
Es handelt sich um restliche Flächen eines ehemals intakten Hochmoores im Naturraum Westmünsterland.
Im Nordwesten Emsdettens liegt das Venn. Früher war es noch viel größer als heute. Seitdem das Wasser dort abfliesen kann, sind schon viele Stellen trockenes Land geworden. Fleißige Leute haben große Mengen Torf abgestochen. Aber immer noch steigt an warmen Sommerabenden der weiße Nebel aus dem Wasser. Er hüllt die Birken in Watte ein. Die tiefschwarzen Wasserflächen sind verschwunden. Die Farnkräuter und das Heidekraut tauchen im weißen Nebelschleier unter. Auch das Wollgras mit seinen weißen Blütenhaaren verschwindet im Gewoge des Nebels. Wie gern würden Kinder in das Venn hineinstürmen. Hier gäbe es ja so viele Blumen zu pflücken!
Man könnte sogar versuchen, die flinken Eidechsen zu fangen oder den rot schimmernden Molchen im Moorwasser zusehen.
Man könnte sich auf den Bauch in die Sonne legen und den fleischfressenden Sonnentau beobachten. Aber das wäre schön, wenn man ins Venn hineingehen dürfte. Doch man darf es nicht; denn die Eltern haben es verboten. „Dat Vienmörken haalt di!“, so heißt es immer wieder. Hinter einem Torfstapel steht die Alte, von der man nicht weiß, ob sie ein guter oder ein böser Geist ist. Siehst Du sie nicht? Dort hinter der hohen Birke zieht sie ihren weißen Schleier. Lockt sie nicht auch aus dem undurchsichtigem Moorwasser? Überall scheint sie ihre langen Arme mit den wehenden Schleiern auszubreiten, um unartige Kinder in Empfang zu nehmen. Auch zwischen den langen Binsenhalmen hat Vienmörken dünne Fäden gespannt, an denen in der Morgensonne die Tauperlen glitzern. Sind es nur Netze der Spinnen, oder sind es nicht doch Vienmörkens Schleier, die wie Fangarme oder Fallen ausgelegt sind? Vienmörken spukt im Venn. Uns stört das nicht; Denn wir laufen nicht allein hinein. Wir bleiben auf den Wegen, da kann uns der fesselnde Schleier nicht umgarnen.

Additional Hints (Decrypt)

Qhepusnueg ireobgra hagra erpugf!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)